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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Das im Museum aufgestellte und mit so allgemeinem Beifall aufgenommene Ölgemälde des Hrn. Edmund v. Wörndle, eine Landschaft mit Motiven aus dem Sabinergebirge bei Rom, ist vom Vorstande des Ferdinandeums, dem Herrn Hofrath Johann Ebner Ritter v. Rosenstein angekauft und demselben in großmüthiger Weise zum Geschenke gemacht worden. Zur Würdigung dieses Gemäldes verweisen wird auf Nr. 270 im Tiroler Boten
Seit heute prangt im untern Saale des Ferdinandeums ein neues vaterländisches Kunstwerk, dessen Gegenstand eben so würdig, als die künstlerische Durchführung vollendet ist. Es ist dies ein großes historisches Gemälde „Philippine Welser“ aus der Hand des vaterländischen Künstlers A. Mahlknecht, welcher das Bild im Auftrag des Museums ausgeführt und darin jenen Moment zur glücklichen Darstellung gebracht hat, wo Philippine durch die Allgewalt ihrer Schönheit und Anmuth den Kaiser zur Rührung bringt und von ihm Verzeihung und Anerkennung erlangt.
Das im hiesigen Nationalmuseum Ferdinandeum verwahrte Radetzky-Album, in den Blättern bekanntlich alle Stände vertreten sind, erhielt in letzter Zeit wieder zwei neue Blätter; das eine aus Rom enthält die eigenhändig von Sr. Heiligkeit dem Papste geschriebenen Worte: „Riceva l´apostolica Benedizione! Pius, Papa Nonus.“ Das zweite Albumblatt stammt vom Großuhrmacher Wendelin Jäger; s.a. die Autographen von J. M. Don Pedro II, Kaiser von Brasilien und seiner Familie am 07.08
Wie die Schützenzeitung meldet, so befindet sich unter den interessanten Gegenständen, die unser vaterländisches Museum Ferdinandeum für seine technische Sammlung in der letzten Zeit erworben hat, ein neu erfundenes Geräth für gute Hausfrauen, nämlich ein ganz vereinfachtes Spinnwerkzeug ohne Rad und ohne Schnur, nicht im entferntesten ermüdend, indem dasselbe druch einen leichten Fußtritt eine geraume Zeit in Bewegung gesetzt werden kann, sodass der Erfinder dem schönen Geschlechte, insofern es noch nach alter schöner Sitte dem Spinnrade treu blieb, wenigstens die Hälfte der Arbeit im voraus abgenommen hat. Erfunden wurde diese Spinnmaschine von Thomas Höflinger, pensionerter Mesner und Stiftungsverrechner in St. Johann i.T.
Das Ferdinandeum erhielt vom Bildhauer Knabl eine werthvolle Sammlung von sehr gelungenen photographischen Abbildungen der berühmtesten Werke dieses in München wohnhaften vaterländischen Künstlers zum Geschenke
Bei der Generalversammlung der Herren Mitglieder des Ferdinandeumsvereins am 5. d. Mts. wurden wieder gewählt: Herr Hofrath Ritter v. Ebner als Vorstand, sowie die Curatoren Dr. Wildauer und Redakteur Schönherr, ferner die Fachdirektoren Dr. Ficker für Geschichte, Kunsthändler Unterberger für das Kunstfach, die Doktoren Lindner und Pichler für Mineralogie und Paläontologie, Dr. Dantscher für Zoologie, Professor Durig als Bibliothekar, Dr. Josef Ritter v. Peer als Kassier und Professor Daum als Sekretär. An Stelle des ausgetretenen Herrn Gubernialraths Vogelsanger wurde Herr Statthaltereisekretär Wieser und als Fachdirektor für Botanik Professor Dr. Kerer gewählt. Der Museums-Verein zählt dermalen 430 aktive Mitglieder
Der Herzog von Sachsen-Coburg-Gotha hat dem Ferdinandeum ein werthvolles Geschenk gemacht, bestehend in der Büchse des Andreas Hofer. Wie es heißt, bot seiner Zeit ein Engländer dem Herzog ca. 10.000 f. für dieses Seltenheit, für welchen Preis er sie aber nicht abließ
Se. k.k. Majestät haben die vom hiesigen Maschinenschlosser Andrä Bergmann aus patriotischer Hingebung angebotene Widmung des von ihm beim großen Festschießen in Franfurt a. M. auf der Scheibe „Donau“ als erster Preis gewonnenen Whitwerth´s Patent-Militärgewehres huldreichst anzunehmen und allergnädigst zu beschließen geruht, dieses dem Landesmuseum Ferdinandeum zu überlassen
Der in Alexandrien verstorbene Konsulats-Kanzler Josef Schnell aus Innsbruck hat seine Gemälde dem Landesmuseum vermacht
Hochw. Herr Franz Morlang, Missionar in Zentralafrika, gegenwärtig fürstbischöflicher Sekretär in Brixen, hat sich neuestens durch sehr werthvolle Geschenke an das Landesmuseum Ferdinandeum verdient gemacht. Es sind naturhistorische Gegenstände, welche er aus Afrika mitgebracht hat, darunter: ein Zahn eines Elefanten, zwei Flusspferdzähne, ein Krokodill aus seinem Krokodills-Neste bei Chartum, im Sande neben dem Nilfluss am 18. Juni 1863 in dem Augenblick gefunden, als das Junge mit dem Froschgequak ähnlichen Lauten aus dem Ei kroch.
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