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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Der Kaiser hat dem Ferdinandeum das Ölgemälde „Maria mit dem Kinde“ von Mathias Bussjäger, einem Maler aus Bayern, der von 1682 – 1734 in Meran lebte, gespendet. Das Gemälde befand sich bisher im Schloss Ambras. Bereicherung erhielt auch die numismatische, und die Alterthümer und Curiositätensammlung. Darunter befindet sich auch der Wappenstein des Herzog Sigismund mit Inschriften, fürher am „goldenen Dachlgebäude“ dahier, ein Geschenk der Stadt Innsbruck. Was die Erweiterung des Museumsgebäudes betrifft, so ist die baldige Inangriffnahme desselben außer Frage gestellt, nachdem die namhafte Subvention der Innsbrucker Sparkasse mit 8000 fl. und des Tiroler Landtages mit 2000 fl. gesichert sind.
Das Kaiserjägermuseum am Berg Isel und seine prominente Besucher (zuletzt der Kaiser persönlich)
Der im Frühjarh 1870 in Wien verstorbene k.k. Hofrath Johann B. Ritter v. Hoffinger, ein Mann von hervorragendem Wissen und Verdiensten für die österreichische Literatur, hat noch auf seinem Todtenbette den Wunsch ausgesprochen, auch dem Ferdinandeum als wissenschaftlichen Institution ein Andenken zu hinterlassen. Seine Erben haben hierzu aus seiner reichen Bibliothek das Prachtwerk: „Botanische Ereignisse der Reise des Kaiser Maximilan nach Brasilien“, welches nur in einer kleinen Anzahl von Exemplaren aufgelegt wurde, ausgewählt
Die Stiftsdame Anna Freiin von Wernhardt hat dem Ferdinandeum den Feldstecher des Erzherzogs Karl, des Siegers von Aspern, gewidmet. Erzherzog Karl schenkte diesen Feldstecher, vermuthlich im Jahre 1813, seinem Adjutanten, dem späterhin als General der Cavallerie und Inhaber des III. Chevauxiegers-Regimentes verstorbenen Paul Freiherrn von Wernhardt, als Andenken und von diesem gelangte er durch Erbschaft an die oben genannten Stiftsdame als Enkelin des Generals.
Das Schloss Ambras ist dem Publicum wieder geöffnet; s.a. 30.03.
(Permanente Kunstgewerbeaustellung in Innsbruck.) Der leitende Gedanke, von dem der Tiroler Gewerbeverein ausging, ist der denkbar einfachste; was der Einzelne nicht vermag, vermag die Vereinigung Mehrerer oder Vieler. [] Wie wir hören, geschehen jetzt schon die umfassendsten Vorbereitungen zur Adaptierung der vorzüglich geeigneten Locale im Bopp´schen Hause und scheut der Leiter der Unternehmung, Herr Const. Nicolits, weder Mühe noch Geld, um die Ausstellung der Öffentlichkeit vorzuführen. .
Das Gipsmuseum der Universität Innsbruck hat neuerdings erfreulichen Zuwachs erhalten. Unter den neuerworbenen Statuen-Abgüssen ragt der Apollon Sauroktonos (Eidechsentödter) aus dem Vatican, besonders hervor.
Andreas Hofer´s große goldene Ehrenmedaille mit goldener Kette, dieses historisch merkwürdige Kleinod, ist durch Widmungsurkunde vom 25. März d. Js. von der Witwe des Sandwirts-Enkels (des im vorigen Jahr verstorbenen Landtags- und Reichsrathsabgeordneten Dr. Andreas Edler von Hofer), Frau Albertine v. Hofer in Wien in Erfüllung des ihr mündlich mitgetheilten Wunsches ihres verewigten Mannes dem Ferdinandeum überlassen worden. Die Geschichte der Kette ist folgende: []
Dem Ferdinandeum gehören 529 Mitglieder und 24 Ehrenmitglieder an; diverse Schenkungen und Ankäufe. Die Landschaft übergab das Modell für ein Hoferdenkmal von Bildhauer Reisacher in Hall, die Statthalterei das Modell der Reiterstatue auf dem Rennplatz, Hofrath v. Kiechl sein von Büche gemaltes Portrait; aus dem Nachlass der Witwe Nagiller´s erhielt das Museum dessen Gypsbüste, von Bildhauer Trenkwalder Hellwegers Portrait in Hochrelief, vom Photographen Johannes in Partenkirchen zahlreiche wertvolle Photographien; durch Ankauf erwarb das Museum mehrere Cartons aus Mader´s Nachlass, einige Gemälde älterer kirchlicher Maler, zwei Gypsmodelle von Bildhauer Miller, besonders aber die Sammlung prähistorischer Gegenstände vermehrt durch Geschenke des Statthalters Freiherrn v. Widmann und durch Funde und Ausgrabungen an der oberinnthalischen Bahn. Für die zoologische Sammlung wurde ein präparierter Steinbock um 500 Franken in St. Gallen gekauft, als Repräsentant dieser in Tirol jetzt ganz ausgestorbenen Wildgattung
Um das im militärischen Museum aufliegende Album mit den Portraits sämtlicher Offiziere, welche seit der Errichtung des Kaiserjäger-Regiments in denselben dienten, zu vervollständigen, werden alle jene, die sich im Besitze eines Portraits der Nachbenannten befinden ersucht, solches dem Kaiserjäger-Regiments-Commando bekannt zu geben (2 Seiten Namen von Offizieren)
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