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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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50jähriger Bestand der theologischen Fakultät … Am 4. November 1857 erfolgte durch allerhöchste Entschließung des Kaisers die Errichtung dieser Fakultät und deren Übertragung an den Jesuitenorden. Bekanntlich wurde durch königliches Dekret vom 25. November 1811 an deren Stelle ein Lyceum mit einer theologischen und philosophischen Sektion errichtet. Am 27. Jänner 1826 wurde die Universität wieder hergestellt, seit welchem Jahre sie auch den Namen Leopold Franzens Universität führt. Jedoch war diese nicht vollständig. Die theologische Fakultät fehlt ganz, nachdem das theologische Studium des Lyzeums schon 1822 zugunsten der Diözesanlehranstalt aufgehoben worden war. Im Jahre 1852 wurde das inzwischen von den Jesuiten errichtete Hausstudium als theologische Fakultät an die Universität angegliedert, bis im Jahre 1857 die Errichtung der einer eigentlichen Fakultät für Theologie bewilligt wurde. Am 16. November desselben Jahres erfolgte in Anwesenheit des Erzherzog Statthalters Karl Ludwig, vieler Honoratioren und der Professoren die feierliche Einführung der neu errichteten Fakultät. Der erste Dekan der Fakultät war P. Johann Wellscheller S. J
(Zum Fall Wahrmund.) Das Unterrichtsministerium hat den Beschluss des Professorenkollegiums der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät genehmigt, die Vorlesungen über Kirchenrecht im Sommersester ausfallen zu lassen
In den nächsten Tagen begeht das theologische Konvikt das 50jährige Jubiläum seines Bestehens. Als im Jahre 1857 die theologische Fakultät der Universität Innsbruck nach 35jähriger Unterbrechung wieder hergestellt wurde, trat auch im folgenden Jahr das theologische Konvikt wieder ins Leben, nachdem es 1783 aufgelöst worden war. Während die theologische Fakultät in erster Linie die wissenschaftliche Ausbildung anstrebt, ist es erste Aufgabe des theologischen Konviktes oder Seminars, die Priesterkanditaten für das praktische priesterliche Leben auszubilden; s.a. 09.07.
Mitgliedern der rechtshistorische Staatsprüfungskommission: Univ. Prof. Dr. Max Kulisch für deutsches Recht, österreichische Rechtsgeschichte und Kirchenrecht; Hofrat Wilhelm Freiherr v. Schwind als Examinator für sämtliche Prüfungsfächer; Univ. Prof. Dr. Gustav Walker als Examinator für römisches Recht. Mitglieder der judiziellen Staatsprüfungskommission: Oberfinanzrat Dr. Alfons v. Eccher, Oberstaatsanwalt Dr. Marian Hirn, Univ. Prof. Dr. Ernst Hruza, Hofrat Dr. Wilhelm v. Leon etc
Der Herr Leiter des Ministeriums für Kultus und Unterricht Ritter von Kanera hat den Beschluss des betreffenden Professorenkollegiums auf Zulassung des Priesters des Ordens der Gesellschaft Jesu Dr. Max Ritter von Führich als Privatdozent für Moral- und Pastoraltheologie an der theologischen Fakultät der Universität Innsbruck bestätigt
Das Professorenkollegium der juristischen Fakultät in Innsbruck hat beschlossen, den früheren Direktor der Handelsakademie Herrn Karl Haberer zur Abhaltung von Vorlesungen über kommerzielles Verrechnungswesen zuzulassen
Im hiesigen akademischen Juristenverein sprach am letzten Dienstag Dr. Richard Maritschnigg über das aktuelle Thema der „Reform der juridischen Studienordnung“ … Er sprach sich im Wesentlichen für eine weitgehende Zurückdrängung des historischen Rechtsstudiums aus
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