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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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(Hans Auer,) unser Landsmann und früher Sologesangschüler der Innsbrucker Musikschule, nun Konzertsänger in München, der in der Messias-Aufführung des Musikvereines mit so großem Erfolg gesungen hat, fand in Karlsruhe mit dem Vortrag moderner Lieder von Wolf, Strauß und Pfitzner ausgezeichnete Anerkennung
Hugo Wolf-Abend Schiechtl-Myon.) Der Kartenvorverkauf zu dem für den 2. Mai angekündigten Hugo Wolf-Abend unseres heimischen Sängers Toni Schiechtl mit dem Komponisten Myon aus Brixen wird am nächsten Montag beginnen; s.a. das Feuilleton am 02.05.
(Historische Feier der Musikkapelle Oberperfuß.) Im Herbst 1813, als Tirol noch bayerisch war, marschierten österreichische Truppen durch Tirol nach Italien. Das ganze Inntal geriet in Bewegung. Auch die patriotischen Oberperfußer zogen am 22. November im Festkleid und mit Musik nach Innsbruck, um die Österreicher zu begrüßen. Beim Löwenhaus erwarteten sie die Truppen. Nach Ankunft derselben baten sie den kommandierenden Offizier, er möge es ihnen erlauben, die teuren Gäste in die Landeshauptstadt hinein begleiten zu dürfen. Es wurde erlaubt und so zogen die Oberperfußer an der Spitze der kaiserlichen Turppen mit klingendem Spiel jauchzend in Innsbruck ein … Der Vorsteher von Oberperfuß, Magnus Hueber, ein Sohn des berühmten Landvermessers Blasius Hueber, wurde deswegen nach Telfs zur Rechenschaft berufen, wie er den Leute seiner Gemeinde derartige Demonstrationen erlauben und sich sogar als Musikant beteiligen könne. Er gab die treffliche Antwort: „Die Österreicher hat es gefreut und mich freut es noch; in den österreichischen Soldaten haben wir den Kaiser Franz ehren wollen und ich sehe nicht ein, warum man einen so guten Monarchen nicht ehren dürfe!“ So berichtet eine alte Chronik
(50 Jahre Akademischer Gesangsverein.) … Der künstlerischen Pflege des Gesanges konnten sich die Stundeten bis 1863 nur als Mitgleid der Innsbrucker Liedertafel widmen. Es bedurfte nur eines Anstoßes und die Sehnsucht, sich selbständig zur Geltung zu bringen, ging in Erfüllung. Das war im Jahre 1857, als dem Begehren der studentischen Mitglieder der Innsbrucker Liedertafel, eine eigene Vertretung in den Ausschuss zu erhalten, nicht entsprochen wurde. Ein Massenaustritt der Studierenden war die Antwort. In frischem Jugendmut beschlossen die Ausgetretenen, einen eigenen Verein zu gründen. Doch in Folge der Einwirkung mehrerer Umstände vermochte erst der Rechtshörer Anton Torggler (gest. 1887 als Musikdirektor in Dornbirn) am 14. August 1863 den Gedanken, einen wirklichen akademischen Gesangsverein zu gründen, zu verwirklichen. Am 24. Juni 1863 wurde das Gründungsfest gefeiert etc. … Das Jahr 1893 begann. Doch für den akademischen Gesangsverein nicht als eine erfreuliches. Burschenschaften und Korps feindeten sich gegenseitig an, das Einvernehmen mit der Professorenschaft war nicht das Beste, und so kam es, dass zuerst die Korps, dann die burschenschaften mit Ausnahme der „Suebia“ und endlich gar die Professoren aus dem Verein austraten … Zum weiß-grün-weißen Band gehörte eine Mütze … So wurde aus den verschiedenen Sängerzeichen endlich das dreifarbige Band mit Mütze das…
Ein Doppelsängerfest – 58. Stiftungsfest der Innsbrucker Liedertafel und 50. Stiftungsfest des Imster Liederkranzes
60-jähriges Gründungsfest des Männergesangsvereines Hall i. T.
Jahrhundertfeier des Musikvereines Telfs
(Das deutsche Volkslied in Tirol und Vorarlberg.) Die Zahl der in Tirol aufgesammelten Lieder, Schaderhüpflen, Kinderreime, Volksschauspiele usw. hat bereits das zwanzigste Tausend erreicht; dazu kommen 8336 Völkstänze und Jodler
Die Doppelkonzerte des städtischen Orchesters und der Sänger- und Tänzergesellschaft Egger-Rieser … Im allgemeinen verhehlen wir Tiroler nicht, dass das sogenannte „Nationalsängertum“ auf Abwege geraten ist. Nur allzuwenig bekommen wir zu hören aus dem reichen Schatz echter Tiroler Volkslieder, dafür aber viel verzuckert volkstümliches, bisweilen in der übelsten Aufmachung. Davon sich gänzlich frei zu machen wäre ein Verdienst, das die Gesellschaft Egger-Rieser sich erwerben könnte, da ihr die Mittel hiezu in so reichem Maße zu Gebote stehen
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