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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Heftige Gewitter. Am unteren Stadtplatz, wo die Kanäle das urplötzlich einströmende Wasser nicht schnell genug fassen konnten, ergoss sich dasselbe unter den Lauben in die dortigen Verkaufsläden: s.a. 05.06.1862
Die Tiroler Stimmen berichten: Wir erhalten die traurige Nachricht, dass gestern die Gegend um Silz durch Hagelschlag schwer gelitten hat. Es war ein furchtbares Donnerwetter. Der Blitz schlug in den Stadel des Posthauses ein und zündete. Doch löschte der dem Blitzstrahl begleitende unerhört schwerde und dichte Regen das Feuer ohne Zutun der Menschen. Die Straße über den Karrer Berg war durch Murbrüche so zerstört, dass alle Fuhrwerke den Weg über Nasserreith einschlagen mussten.
Am letzten Sonntag hatten die zwei letzten Höfe des lang gestreckten Kaunserthales - beim See genannt - eine wahre Schrecksekunde. Der nahe Gepatsch-Ferner, der mit seinen riesigen Armen ins Thal herunterlangt, ist diesen ganzen Sommer hindurch im Zurückweichen begriffen. Da geschah es, dass eine sogenannte Fernerstube ausbrach und in wilder Hast stürzte das Element aus dem gesprengten Eiskerker und riss im jähern gewaltigen Sturz ganze Bergwände mit in die Tiefe. Das Gepolter und Krachen war fürchterlich und der Schrecken umso größer, da es jetzt klar wurde, dass ein solcher Murbruch eine Thalsperre bewirken, und dass die ganze hinter der Mure liegende Thalfläche - bei 6000 Klafter schönster Wiesenfelder - durch Absperrung des Baches in einen See würde verwandelt werden! Und so geschah es auch leider! Den Armen bleibt nichts anderes übrig als den heimatlichen Boden zu verlassen, denn gegen solche Gewalten vermag auch der Fleiß der Menschen nicht zu siegen: gerade voriges Jahr brach an derselben Stelle eine Mure los; mit einer unsäglichen Anstrengung haben die Leute dieselbe wieder in etwas hergerichtet, die Arbeitswerkzeuge lagen noch an der Stelle und neuerdings liegt haushoch Gerölle. Damit man sich einen Begriff machen kann, was hier die Leute arbeiten müssen, so diene die…
Das Dorf Ried im Oberinntal steht bis zur Kirche unter Wasser, weil der im vorigen Jahre vom Fendlerbache in das Innbett vorgeschobene Schuttkagel das Wasser zurückstaute. Zum Glück blieb der Fendlerbach ruhig, denn sonst wäre es um Ried geschehen gewesen und es stände wahrscheinlich unter Schutt vergraben.
Überschwemmung in Neustift im Stubaital, Mieders und Obernberg: Am verflossenen Freitag, den 5. d. Mts. fuhr um 8 Uhr abends ein gewaltiger Blitz durch die gewitterschwangeren Wolken als Vorbote eines schweren Unglücks. Gleich darauf krachte der Donner und strömeweise ergoss sich der Regen, der mit dem Donnergekrache die ganze Nacht fortdauerte. [] Solche Katastrophen hat Neustift zwar schon zu öftern Malen, im Jahre 1789 wohl die schwerste erfahren, aber gewiss ist dies heurige Unglück auch ein sehr schwer drückendes, von dem unsere heimgesuchte Gemeinde sich lange nicht wird erholen können.
In Reutte werden die Bewohner durch ein Erdbeben aus dem Schlaf geschreckt
Am verflossenen Freitag in der Nacht Schlag 12 Uhr hat sich ein merkwürdiges meteorogisches Phänoment von außerordentlichem Glanze, weißlich grün, in Richtung von Süden nach Norden ganz tief über unsere Stadt bewegt; die Erscheinung dauerte zwei Sekunden und endigte mit einem dumpfen Knalll
Verhandlung über das Gesuch des landwirtschaftlichen Centralvereins um Beschließung eines Landesgesetzes zur Vertilgung der Maikäfer
Das bereits mit Gubernialverordnung vom 5. Februar 1830 erlassene Verbot des Einfangens von Singvögeln vom 1. März bis Ende August wird erneuert
In Thaur sind am verflossenen Sonntag am Abend zwei Häuser durch eine Mure zerstört worden
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