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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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In kurzer Zeit werden Nauders, Ried im Oberinnthale, Matrei, Schlanders, Innichen, Sillian und Lienz bleibende k.k. Telegraphenstationen besitzen und sich auch der Vortheile der internationalen Korrespondenz erfreuen.
Mallepostfahrten zwischen Innsbruck und Füssen
Postanweisungen bei Geldsendungen. Vom 15. März an soll diese Einrichtung auch in Österreich ins Leben treten
Gestern abends fuhr der letzte Eilwagen nach Südtirol von hier ab. Der älteste Postillon in Innsbruck lenkte die Rosse, sein Hut war mit Trauer umflort, und der Wagen war zur letzten Fahrt mit Zweigen von Trauerweiden geschmückt. Zwei Schützen, die nach Matrei fuhren, waren die einzigen Passagiere, welche dem Eilwagen die letzte Ehre erwiesen. Schon in den letzten Tagen war es auf der schönen, sonst so belebten und nun verödeten Straße auffallend todt
Am hiesigen Bahnhofe ist ein k.k. Postamt errichtet worden
Mit 18. November d. Js. werden auf der Strecke zwischen Innsbruck und Kufstein fahrende Postämter in Wirksamkeit treten. Diese Postanstalten bezwecken die Beschleunigung jener Korrespondenzen, welche wegen Mangel an Umspeditionszeit bei stabilen Postämtern nicht sogleich umkartiert werden können oder welche noch unmittelbar vor Abgang des Zuges aufgegeben werden. Zu letzterem Zwecke sind an den Waggons der fahrenden Postämter Briefsammelkästen angebracht
Überfüllung und mangelhafte Entlehrung von Briefkästen. Bemerkenswert ist, dass immer ein und derselbe Mann verwendet wird, mit seinem Karren die ziemlich anstrengende Tour bei allen Briefkästen der Stadt zu machen
Die neeue Adjustierung der Postillions (roter Frack, gelbe Hosen und Zweispitz durch stahlblaue Bluse mit orangelbem Vorstoß, grüne Beinkleider und deutscher Hut nach Art der Feldjäger)
Eine sehr wohlthätige postalische Neuerung soll demnächst in´s Leben treten: Es ist die Verwendung der Postkarten. Die Postkarte ist die Ausdehnung der Vortheile der Kreuzband-Sendungen auf den Briefverkehr. Kurze Mittheilungen werden fortan auf jede Entfernung innerhalb der Grenzen der Monarchie um zwei Kreuzer befördert werden. Diese Postkarten bestehen aus steifem Papier, sind in der Mitte gefaltet und auf der einen Außenseite ist der Zweikreuzerstempel und die Worte: An .... in ... aufgedruckt. Schlägt man die Postkarte auf, so findet man oben eine kurze Andeutung über die Verwendung derselben. Der übrige Raum ist zur Aufnahme der Mittheilung bestimmt. Zum Schreiben kann man sich sowohl der Tinte und Feder, als auch eines Stiftes bedienen.Natürlich muss ein solches Material gewählt werden, welches die Gewähr bietet, dass die Schriftzüge nicht so leicht verwischen. Die also beschriebene Postkarte wird weder gesiegelt, noch kouvertiert, sondern Außen mit der Adresse versehen, in den Schalter geworfen. Natürlich wird man sich der Postkarten nur solcher Mittheilungen bedienen , welche der Geheimhaltung nicht bedürfen.
Der zwischen Innsbruck und Kempten kursierende Post-Omnibus wird mit Ende September eingestellt werden.
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