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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Gesucht wird ein braves Mädchen, welches etwas kochen kann und die häuslichen Arbeiten reinlich verrichtet; oder: Eine selbständige Köchin wir zu einer kinderlosen Herrschaft per sofort gesucht
Bauarbeiterstrike (s.a. die Forderungen an die Baumeister am 02.06.)
Staubkrankheiten (Kiesellunge, Kohlenlunge etc.)
Der Beruf des Straßeneinräumers (Vetrauensmänner-Versammlung im Bierstindl)
Die in der A. Huber´schen Leder- und Schuhwaren-Fabrik in Absam beschäftigten Gesellen und Arbeiter, über 20 an der Zahl, haben, da ihre Forderung (Ausdehnung der Mittagsruhe von einer auf anderhalb Stunden) nicht bewilligt wurde, die Arbeit eingestellt
Dienstbotenprämie für 68jährige Dienstzeit
Streik in der Huber´schen Sensenfabrik Jenbach. Nach eingeholten Informationen liegt der Grund des Streiks darin, dass Herr Fabrikant Huber um Neujahr seinen Arbeitern erklärte, von nun ab höre das altes Übereinkommen, dass jeden Samstag um 4 Uhr Nachmittag die Arbeit ruhe, auf, und dauere die Arbeit von nun an bis 6 Uhr. Die Einwohner Jenbachs stehen den Streikenden freundlich gegenüber. Die Firma Huber beschäftigt ca. 180 Arbeiter
Die Steinmetze und Hilfsarbeiter der Firma Linser und Söhne in Wilten, gegen 50 an der Zahl, sind am Montag in Streik getreten. Sie hatten, wie man uns mittheilt, an diesem Tag der Firma ein Memorandum überreicht, in welchem durch Einführung der 1 1/2 stündigen Mittagspause und um Verkürzung der Arbeitszeit auf 10 Stunden ersucht wurde. Desgleichen um Arbeitsschluss an Samstagen um 5 Uhr abends. Dieselben Arbeitseintheilung besteht seit dem großen Bauarbeiterstreik im Jahre 1898 nach der damals theilweise getroffenen genossenschaftlichen Vereinbarung bei den hiesigen Baufirmen. Auch die Bildhauer und Steinmetzfirmen Hohenauer und Zangerl besitzen diese seit Jahren. Die Herren Ignaz Franz, Seeber in Wilten und Vinzenz Zalud, welche gemeinsam nur gegen 30 Arbeiter beschäftigen, haben den Arbeitern erklärt, sobald die Herren Linser das Verlangen der Arbeiter gewähren, hiezu sofort auch bereit zu sein.
Gestern zogen die „Schwabenkinder“ von ihren Dienstplätzen in Südbayern und Südwürttemberg kommend, durch Nauders. Die Kinder sehen sehr gut genährt aus und tragen gute Kleider; sie sollen ein hübsches Schärflein nach Hause bringen.
Die Heimarbeit in Tirol und Vorarlberg (Rosenkranz-Kettelei in den Gemeinden Mieming und Rietz)
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