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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Flickwerk Redoutensäle
Der Landtag tritt zur 1. Session der V. Periode zusammen; neue Fenster im Landtagssaal (Glasmalereianstalt): Das Mittelfenster enthält im oberen Teile den Tiroler Adler, in der Mitte das Wappen der Landeshauptstadt, darunter die Wappen der beiden fürstbischöflichen Residenzstädte Brixen und Trient; die beiden Seitenfenster enthalten die Wappen der übrigen tirolischen Städte; von den oberen Fenstern enthält das mittlere den kaiserlichen Adler, das rechts das Bildnis Rudolfs des Stifters und das links jenes Andreas Hofers.
Das Obersthofmeisteramt bietet der Stadt Innsbruck die Redoutensäle um 15.000 fl., zahlbar in 5 Jahresraten und unverzinslich zum Kauf an. An dieses Angebot ist die Bedingung geknüpft, dass bis Frühjahr 1879 mit einem anständige Neubau der Säle zu beginnen ist
Ein Teil des Gesimses auf der Treppe zum Portal der Landhauskapelle bricht ab und verletzt zwei Passanten
Gegenwärtig werden die Redouten-Localitäten, um ihnen das Lebenslichtlein noch so lange, als unter gegenwärtigen Verhältnissen dringend nothwendig ist, zu erhalten, einer Reperatur unterzogen. Die schwerfälligen und holzfressenden Kachelöfen der Zimmer werden durch Füllöfen ersetzt, die Zimmer neu ausgemalt, die Malerei der Säle ausgebessert, ein Sparherd neu aufgesetzt, und alle übrigen kleinen Nebenlocalitäten, mitunter in ihrer gegenwärtigen Vernachlässigung wahre Ställe, der dringendsten Restaurierung unterzogen..Auch im Theater sind gegenwärtig über Auftrag des Statthalters Reperaturarbeiten in Angriff genommen worden. Dieselben beziehen sich auf die theilweise Neuherstellung der Heizvorrichtungen, wodurch die Möglichkeit des Austretens von Heizgasen in die erwärmte Luft beseitigt und gegebenenfalls intensivere Beanspruchung des Heizappartes möglich gemacht wird. Weitere Herstellungen bezwecken die Beseitigung jener Missstände, die zu berechtigten Klagen wegen übler Gerüche in den Räumen des Theaters Anlass gaben. Eine gründliche Abhilfe der vorhandenen Übelstände muss wegen des Umfanges der nothwendigen Reconstructionen und er bedeutenden Kosten- und Zeiterfordernisse verschoben werden. Doch dürfte in beiden Beziehungen in der kommenden Saison eine wesentliche Besserung der besprochenen Einrichtungen wahrnehmbar sein. Auch sinid gründliche Reinigungsarbeiten und Reparaturen an den Decorationen, sowie eine Untersuchung des Theaters in bau- und feuerpolizeilicher Beziehung im Zuge.
Bericht über die Restaurierung des „goldenen Dachls“ l
Droht dem Landhaus ein Ölfarbenanstrich? (siehe auch 13.09. „Der Wanderer der diese Arbeiten sah, stand still und staunte“)
Gestern ist der Termin für die Einsendung der Konkurrenzpläne für den Redoutensaalbau abgelaufen; bisher sind 65 Entwürfe eingelangt
Architekt Wurm aus Wien erhält den ersten Preis für die Planung des Redoutensaales (einfache, klare Grundrisslage, Facade im Stil der Spätrenaissance); s.a. 22.04., 23.04., 02.05., 15.05.
Mit dem Abbruch der Redoutenlokalitäten wird es nun ernst
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