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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Die neue Orgel im Stadtsaal
Bildliche Darstellung der Stadtsäle von Prof. Edgar Meyer
Am Landhaus wurde ein Gerüst errichtet, um am Giebel einen neuen in Mosaik ausgeführten Tiroler Adler anzubringen
Gemeinderatssitzung: Der Sitzungssaal zeigt eine neue Anordnung des Bilderschmuckes; die vom Gemeinderat erworbenen Gröber´schen Aquarelle, Alt-Innsbruck darstellend, schmücken die Wände. An der linken Langseite des Saales seiht man heute zum erstenmal das lebensgroße Ölbild des Herrn Altbürgermeisters Dr. Falk in reichem Rahmen von Maler Josef Schretter lebenswahr ausgeführt
Ein Erinnerungsblatt an die alten Redoutensäle aus dem Jahre 1774
Kalligraphische Arbeit des Offizials Karl Jenewein, das „in grau gehaltene Landhaus“ darstellend
Ein neuer Sitzungssaal des Gemeinderates wird gefordert; es ist nämlich im gegenwärtigen Sitzungssaal kein geeigneter Platz für Zuhörer vorhanden. Da nun die Stadt ein eigenes prächtiges Repräsentationshaus besitzt, stellt GR Pichler den Antrag, den Adlersaal im Stadtsaalgebäude zu einem Sitzungssaal zu adaptieren. Jedenfalls würde der Adlersaal, der ohnehin nicht stark in Anspruch genommen wird, der Würde des Gemeinderates der Landeshauptstadt besser entsprechen, als der bisherige, mit seinem bekannt schlechten Aufgang. Möglich, dass sich dann auch die Zahl der Zuhörer nicht mehr auf die Journalisten und den Amtsdiener beschränkt, wie dies jetzt zumeist der Fall war; s.a. die Fortsetzung der Debatte am 05.09.
Der Gemeinderat befasst sich mit der Leonhard und Clara Lang´schen Stiftung (das in der Maria Theresienstraße gelegene Haus Nr. 18 [das ehemalige „Hotel Österreichischer Hof“] wird der Stadt Innsbruck anlässlich des Regierungsjubiläums Sr. Majestät des Kaisers zur Unterbringung des Rathauses überlassen; Stiftungsurkunde; Zuwendungen für die Zöglinge des Sieberer´schen Waisenhauses (Errichtung eines Studenten- und Lehrlingsheimes)
Gemeinderatsitzung: eine längere Debatte entspinnt sich um die Renovierung des Goldenen Dachls (dieses ist kein Wahrzeichen sondern ein Schmachzeichen; von der Vergoldung keine Spur, das Gebäude abgenützt, die Fensterstöcke morsch); s.a. 18.06.1898
Veräußerung des alten Magistratsgebäudes: Durch die munifiziente Stiftung des Herrn Lang ist das alte Magistratsgebäude auf dem Pfarrplatz nunmehr überflüssig geworden. Die Übersiedlung in das neue Rathaus dürfte am Beginne des Monats September erfolgen. Es haben nun Verhandlungen mimt dem hochw. Herrn Dekan Mons. Dr. Kometer stattgefunden, in denen derselbe 50.000 fl. zum Kaufpreis anbot. Das Finanz-Comitee verschloss sich nun allerdings nicht der Anschauung, dass durch eine öffentliche Ausschreibung ein höherer Preis erzielt werden könnte; andererseits erwog man aber, dass es nicht gleichgültig ist, wer in den Besitz des Hauses kommt, und z. B. die Errichtung eines Gasthauses nicht angezeigt wäre. Der Gemeinderat schloss sich gestern den Anschauungen des Finanz-Comités an und beschloss das Gebäude der Stadtpfarre um 52.000 fl. zu überlassen
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