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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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(Altstadtfragen S. 45) Bürgermeister Greil stellte dazu fest, dass im heurigen Jahr der Versuch gemacht werde, die Reste des Freskenschmuckes der Fassade des alten Rathauses in der Herzog Friedrichstraße bloßzulegen. Finde sich genug, um die Fresken unter Benützung dieser Reste wiederherzustellen (was allerdings zweifelhaft ist), so solle dies geschehen. Man erwog auch die Renovierung des alten Rathaussaales mit Historienbildern ... Das alte Rathaus der Stadt Innsbruck dient derzeit verschiedenen Zwecken. Im ersten Stock hat der Musikverein zwei Räume inne; auch dessen Dienerwohnung befindet sich dort, und die Volksbibliothek. Der alte Sitzungssaal im zweiten Stock dient für Militärstellungen, Kontrollversammlungen, auch für Verlosungen und dergleichen. Ferner wurde er dem Deutschen Männergesangsverein als Probelokal zur Verfügung gestellt. Außerdem befinden sich in demselben Gebäude zahlreiche Wohnungen und Magazine. Das alte Rathaus als Stadtmuseum oder dergleichen umzugestalten ist so lange unmöglich, als nicht das Musikvereinsgebäude erbaut ist .... Wir sahen im Stadtbauamt eine Aquarellkopie nach einer alten im Aigner´schen Kodex des Landesmuseums „Ferdinandeum“ befindlichen Abbildung. Nach dieser war das Gebäude von oben bis zu den steineren Laubenbogen herab mit Architektur im Barockstil bemalt. Die Attika trug eine gemalte Säulenreihe von roten Säulen, zwischen denen sich unter Draperien Wappen befanden etc. ... Gelegentlich der Besprechung der…
Das neue Rathaus in der Maria Theresienstraße wird gegenwärtig hell gefärbt, was dem Gebäude sehr gut tun wird, da es schon ziemlich stark angeraucht war. – Eine wichtige und schöne Arbeit geschieht zurzeit an dem alten Rathaus in der Herzog Friedrich Straße. Wie wir bereits zu Ostern berichteten, befinden sich an diesem ehrwürdigen Gebäude Fresken aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, von einem unbekannten Maler, vielmehr nur deren Reste, verdeckt durch mindestens zwei Tünchschichten. Die Gemeindevertretung hat den hocherfreuten Entschluss gefasst, diese Fresken vor allem einmal aufzudecken und mit aller Sorgfalt wieder herzustellen. Seit einiger Zeit ist der bekannte Maler Rafael Thaler mit der Suche nach den Resten der Malereien beschäftigt. Die Abbildung, welche sich in einem Codex des Ferdinandeums befindet, scheint nur der Haupstsache nach zuzutreffen; wenigstens ergab ein gestern vom Konservator Regierungsrat Deininger vorgenommener Lokalaugenschein, dass an einzelnen Stellen, an denen nach der Abbildung Ornamente bzw. Figuren zu finden sein sollen, bisher unter dem Schabeisen nichts zum Vorschein kam. Gefunden wurde bisher die Fensterbekrönung im ersten Stock, bei welcher sich aus den Resten an den verschiedenen Fenstern das Gesamtbild der Malerei jedenfalls wird herstellen lassen. Man sieht in der Mitte der Verdachung eine Vase, stehend auf einer…
Die Journalisten und der Landtag. Dank der Liebenswürdigkeit des Herrn Landeshauptmannes Dr. Kathrein und des Entgegenkommens des Herrn Landhausdirektors Chini werden die Journalisten im Landtag von der nächsten, am 22. d. Mts. beginnenden Session an ein wesentlich angenehmeres Arbeiten haben, als bisher. So gut sich die Verhältnisse auf der Galerie verbessern ließen, geschah dies. An Stelle der bisherhigen wackeligen Tischchen wurden acht sicher stehende weiße Tischchen mit versperrbaren Schubladen angeschafft und 8 ebenfalls weiß gestrichene Stühle. Die rechts stehenden Tische sind für die deutsche, die links stehenden für die italienische Tagespresse bestimmt. Der dazwischen liegende Mittelraum ist als Honoratiorenloge gedacht. In dankenswerter Weise wurde der Journalistenraum auch etwas verbreitert und von der übrigen Galerie durch ein festes Gitter abgeschlossen etc.
(Zur Wiederherstellung des k. k. Statthalterei- und des sog. k. k. altem Regierungsgebäudes in Innsbruck.) Das Statthaltereigebäude in der schmalen Herrengasse stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde von Erzherzog Ferdinand Karl erbaut, von Kaiser Leopold I. 1678 zur Unterbringung der Universität bestimmt, um später 1776, nach Übersiedlung der Universität in das jetzige Gebäude (ehemaliges Jesuitenkollegium) zum Zwecke der k. k. Dikasterien (Landesregierung) umgebaut zu werden. Erst in den Vierzigerjahren erfolgte die Erweiterung diese Gebäudes auf der Innseite, während der Archivzubau 1871 errichtet wurde. Die jetzt vorgenommernen Renovierungen erstreckten sich hauptsächlich auf die Neueindeckung des Dachstuhles und auf die Herstellung einer würdigen, wenn auch einfachen Fassade ... Ein ungleich bedeutenderes, vom architektonischen und insbesondere vom kunsthistorischen Standpunkt aus interessantes Objekt ist das in der Herzog Friedrich –Straße neben der Ottoburg befindliche sogenannte „Alte Regierungsgebäude“ , in welchem gegenwärtig die Bezirkshauptmannschaft, die Finanzprokuratur und das Lottoamt untergebracht ist. Diese Gebäude mit seiner schweren, aber sehr sehenswerten Barockfassade stammt aus dem 17. Jahrundert, und zwar wurde der rückwärtige Teil gegen den Inn von der Erzherzogin Claudia, 1634, der vordere prächtige Teil unter Kaiser Leopold I. 1696 gebaut. Anfangs diente es als Sitz der Landesregierung (daher der Name) und zum Teil als Amtswohnung für…
(Ein neuer Zubau zum Innsbrucker Rathaus.) Im zweiten Hof des Rathauses wird gegenwärtig ein neuer Quertrakt aufgeführt, der diesen bisher gegen die Fallmerayerstraße offenen Hof nach rückwärts abschließen wird. Dem Bau muss leider auch ein Stück des hübschen Gartens geopfert werden. Soviel wir erfahren, werden in dem Neubau ein neues Feuerwehrmagazin, einzelne Polizeiarreste, sowie drei Räume der freiwilligen Rettungsabteilung untergebracht
Die Kasbachschmiede bei Jenbach soll abgerissen werden. Mit dieser Schmiede wird ein Stück höchster Romantik, welches auf unzähligen Fotografien und Gemälden festgehalten wurde, verschwinden
(Neubau und Umbau im Rathaus.) Infolge des umgeänderten Vertrages des Herrn Lang mit der Stadtgemeinde Innsbruck steht jetzt der letzteren der große, in der Fallmerayerstraße gelegene Garten zur freien Verfügung. Im Lauf dieses Sommers wurde nun, wie schon kurz berichtet, auf einem Teil desselben ein Querbau mit großer Durchfahrt aufgeführt. Herr Lang gewann dabei einen hohen, großen Keller und im 1. Stockwerk riesige zusammenhängende Lagerrräume. Die Räume zur ebenen Erde, südlich der Durchfahrt, fielen der freiwilligen Feuerwehr zu, welche jetzt außer einer vergrößerten Gerätehalle auch über ein Beratungs- und Schreibzimmer für die Kommandantschaft und ein Brausebad für die ständige Feuerwache verfügt. Außerdem wurde über der Durchfahrt ein drei Stockwerke hoher Steigerturm erbaut, den als Abschluss ein Herrn Lang gehöriger luftiger Ausguck ziert. Die Polizeiarreste erheilten im Neubau und in den teilweise umgebauten bisherigen Räumen allen hygienischen Ansprüchen vollkommen entsprechende vermehrte Unterkunft, während der städtische Arrestaufseher eine schöne, neue, gegen den Garten hinausgelegene Wohnung bekam. Endlich erhielt auch die Rettungsabteilung die zu ihrem Dienste nötigen Räume, nachdem sie sich bisher zur Not mit einem kleinen Zimmer begnügen musste; sie verfügt nun über eine Wagenhalle sowie über die nötigen Aufenthaltsräume. Das Wohn- Schlaf- und Verbandszimmer bleibt letzterem Zweck vollkommen erhalten
(Zum Umbau im Haller Rathaus.) Wie schon kurz berichtet, hat der Bürgermeister von Hall die Absicht, die im zweiten Stockwerk des Rathauses bestehende, historisch denkwürdige Pelzbühne in Kanzleien umzuwandeln. Dieser saalartige Raum von 120 Quadratmetern Bodenfläche diente ehemals als Marktraum, sowie als Fest- und Tanzsaal und wiederholt beteiligten sich die tirolischen Landesfürsten mit ihren Frauen dort an Festmählern und Tänzen. Die städtischen Raitbücher wissen eine Reihe von Festen aufzuzählen, die teils von den Landesfürsten und der Bürgerschaft gegeben und teils vom Rate zu Ehren der Landesfürsten und anderen fürstlichen Besuchen veranstaltet wurden. Herzog Friedrich und Sigmund waren ständige Gäste in Hall; auch Kaiser Max und Erzherzog Ferdinand nahmen wiederholt an solchen Festlichkeiten teil … 1512 wurde der geschmackvoll getäftelte Saal renoviert und mit hübschen Fresken, Jagd- und Tanzszenen darstellend geschmückt, an den Wänden und an der Decke aber wurden prächtige schmiedereiserne Kerzenhalter und Leuchter angebracht … Die Bezeichnung Pelzbühne … Man hofft, dass die Zentralkommission für Erhaltung historischer Baudenkmäler und der Verein für Heimatschutz eingreifen und gegen den geplanten Umbau ein kategorisches Veto einlegen werden, ehe es zu spät ist
(Ein interessanter Fund.) Aus Hall wird berichtet: Beim Bau der Pelzbühne wurde aus dem ausgehobenen Deckenschutt ein Fragment ans Tageslicht befördert, das einen Entwurf für einen Triumphbogen oder dergleichen vorstellt. Derselbe stammt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts und wurde für eine Festlichkeit Kaiser Josefs I. angefertigt. Die leider stark mitgenommene Zeichnung trägt das Chronogramm die Jahreszahl 1699; schon aus dieser allein ergibt sich, dass es sich um die Vermählung des damals noch nicht zur Regierung gelangten Fürsten mit Wilhelmine Amalia von Braunschweig-Lüneburg handelt
(Das neue Landeskulturratsgebäude in Innsbruck.) Wie die „Tiroler Zeitungs-Korr.“ erfährt, wird gegenwärtig mit dem Umbau und einem gorßen Anbau an ein Haus in der Karlstraße begonnen, welches der Landeskulturrat vor einiger Zeit käuflich erworben hat, um dort seine Kanzleien, sowie die Räume der Raiffeisenkasse und des Verbandes landwirtschaftlicher Genossenschaften unterzubringen. Das aus einem engeren Wettbewerb hervorgegangene Projekt, welches die erwähnten Bureauräume in einen großen Hofflügel legt und das Vorderhaus mit durchgreifenden Neugestaltungen für Herrschaftswohnungen vorsieht, stammt von Architekten Arthur Payer, die Ausführung wurde der Baufirma A. Fritz übertragen. Mit der Grundhaushebung ist bereits begonnen worden. Die Bureauräume sollen nächsten Frühjahr schon bezogen werden und die Adaptierung des Haupthauses dürfte bis Herbst beendet sein. Die Fassade des Hauses (gegenüber der Gilmstraße) erfährt eine vornehm gehaltene Veränderung in einer dem heimischen Barock entlehnten Form
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