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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Kleiner Gedenkstätten (Senn, Gilm, A. Pichler, Peche, Thurner etc.)

Enthüllung der Gedenktafel für den Kuraten Siard Haser, Chorherr von Wilten, geboren am 21. November 1775 in Innsbruck, gestorben am 26. Dezember 1821 in Gries am Sellrain, im Stift Wilten beerdigt. Er war 1808 und 1809 eifriger Kurat in Strass, ein begeisterter Patriot, Vertrauter und Kampfgenosse Andreas Hofers, Retter des Ortes Strass vor den Flammen durch den Feind, ein mutiger Kämpfer für Religion, Recht und Freiheit Tirols. Ehre seinem Andenken. Dieses Denkmal setzte ihm Anno 1909 die dankbare Gemeinde ... Die Lebensgeschichte des Siard Haser ist eine ungewöhnliche. Die Eltern dieses warmfühlenden Patrioten sind unbekannt. Am Josefitag des Jahres 1776, früh Morgens, fand der Koch Harasser des Stiftes Wilten an der Schwelle der Pfarrkirche in Wilten ein Körbchen mit einem wimmernden kleinen Kind vor
(Vom Innsbrucker Speckbacherdenkmal.) Nun wurden in den maßgeblichen Kreisen Schritte eingeleitet, um zur Säkularfeier der Wiedervereinigung Tirols und Österreichs im Jahre 1914 die Enthüllung des Denkmales unter allen Umständen durchführen zu können. Zur Ausführung ist, wie noch erinnerlich, der Denkmalentwurf Christian Plattners bestimmt, der bei der engeren Konkurrenz mit dem Entwurf des Bildhauers Klotz von der Jury mit dem ersten Preis bedacht wurde. Christian Plattner ist nun beauftragt worden, vorerst ein Hilfsmodell des Denkmales auszuführen. Dieses wird in bedeutend vergrößerten Maßstab als das bekannte, wiederholt ausgestellt gewesene erste Modell hergestellt werden. Die Hauptfigur Speckbachers wird in dreiviertel Lebensgröße ausgeführt
(Ein Kaiserdenkmal in der Infanterie-Kadettenschule.) Die Anstalt besaß bisher kein Denkmal an den Herrscher und deshalb gab der Kommandant der Schule, Major Emil v. Eltz die Anregung zur Schaffung eines solchen … Nach der Vollendung des Zubaues an den Turn- und Fechtsaal, sowie an die Kanzleigebäude der Infanterie-Kadettenschule hat man den bisher brachgelegenen großen Raum nördlich des Schulgebäudes arrondiert und in eine hübsche Parkanlage umgewandelt, und inmitten der grünen Beete und Rasen wurde mit dem freien Ausblick auf die Berge das Kaiserdenkmal errichet. Das in Überlebensgröße gehaltene Monument, eine Statue von 2 Metern 20 Zentimetern Höhe aus Bronze, zeigt Kaiser Franz Josef in Marschallsuniform in Marschadjustierung in Röhrenstiefeln, mit Mantel, Säbel und Binoculum ausgerüstet, den Blick gegen Süden gewendet. Die Statue steht auf einem Sockel aus Tiroler Porphyr und die ganze Denkmalsanlage ist auf einem kleinen, mit Bulumen umgebenen Rasenhügel situiert. Der Sockel trägt in goldenen Lettern die Inschriften: „Franz Josef I.“, „Errichtet 1911“. Es ist ein schönes, eindrucksvolles Kunstwerk; die Porträtähnlichkeit ist vollkommen. Der Entwurf des Denkmales stammt vom akad. Bildhauer Fritz Weghaupt in Wien, einem Künstler, der schon mehrere Kaisermonumente schuf. Eines der letzten war jenes in Maria Zell für das Jagdhaus des Fabrikanten Krupp. Der Sockel stammt…
Wie wir erfahren, nimmt die projektierte Schaffung des Speckbacher-Denkmales nach dem Entwurf von Christian Plattner nun doch greifbare Formen an
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