Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Die Feuerwehr Innsbruck zählt derzeit 124 Mitglieder
Die Bürgerausschusssitzung befasst man sich mit der Ausrüstung der Innsbrucker Feuerwehr
Feuerwehr in der Krise „Unsere gesamte Feuerwehr hat vorgestern Nachmittags ihre diesjährige Schlussübung am Mauthause abgehalten. Nach dem Gesehenen können wir uns mit den Leistungen derselben zufrieden geben, sowohl Seitens der Rettungs- als der Spritzenabteilung. Die Commando wurden pünktlich und schnell ausgeführt, und es „klappte“ sozusagen ziemlich. Bei dieser Gelegenheit haben wir bemerkt, dass die Anzahl der Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr gegen die früheren Jahre um die Hälfte geringer ist. Es waren höchstens 80 Mitglieder anwesend, während vor drei bis vier Jahren die gesamte Feuerwehr 160 Mitglieder zählte. Worin liegt die Ursache für diese Minderzahl? Wir glauben nicht, dass es an Aufmunterung von seiten der Vorstände fehle, wir glauben nicht, dass es am kameradschaftlichen Benehmen der einzelnen Mitgleider oder der einzelnen Anführer fehle. Sollte vielleicht die heillose Confusion beim letzten großen Brande neben der Prügelbaukasern so abschreckend gewirkt haben, und die unverdiente üble Nachrede, die damals der Feuerwehr zu Theil wurde?“
27. und 28.04. – Beim Löwenhaus wird eine Gasspritze (Extinkteur) zur Brandbekämpfung erprobt
Die Steiger- und Rettungsabtheilung, welche bekanntlich nur eine Abtheilung der Innsbrucker freiwilligen Feuerwehr bildet, hat an den Magistrat die dringliche Vorstellung gerichtet, dass zur Stärkung der Feuerwehr jeder Hausbesitzer zur persönlichen Dienstleistung bei derselben, oder im gegentheiligen Fall zur Stellung eines Ersatzmannes verhalten werde.
Hauptübung der Innsbrucker Feuerwehr
Ein bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich gestern Abends bei der Feuerwehr-Übung vor dem Spritzenmagazin. Eine vom Feuerwehr-Kommandanten, Herrn Ingenieur Pegger konstruierte Schubleiter, bei der jedoch noch die Bremse fehlte, wurde probiert, kippte jedoch in Folge der fehlenden Bremse plötzlich zusammen und schlug dem genannten Kommandanten den Zeige- und Mittelfinger ab, während dem Obmann, Herrn Scheiring, die rechte Hand ganz zerquetscht wurde..
19.06. und 20.06.1873 – Der Feuerwehrkommandant Ingenieur Egidius Pegger ist gestern den bei einer Feuerwehrübung erlittenen Verletzungen erlegen. Sein Tod wurde nicht bloß dadurch herbeigeführt, dass ihm durch die zufallende Schubleiter zwei Finger abgeschnitten wurden, sondern damals war ihm auch eine Sehne aus dem Arm herausgerissen worden und in Folge dessen gerieth der Arm in Eiterung. Zum Unglück kam noch ein Rothlauf dazu, der sich immer mehr gegen die Achsel zog; s.a. 23.06.
Bürgerausschuss-Sitzung: Neuwahl eines Feuerwehrkommandanten (gewählt wurde durch Acclamation GR. Melzer), 338 Mann freiwillige Feuerwehr sind bis jetzt vollständig ausgerüstet, weitere 12 Mann werden noch bis zum Gautag ausgerüstet sein, und wenn bis dort noch 150 Mann Ordnungs-Mannschaft angeworben sein werden, so repräsentiert Innsbrucks Feuerwehr die respektable Zahl von 500 Mann.
Zerwürfnisse bei der Feuerwehr. 146 Mitglieder derselben haben ihren Austritt aus derselben angekündigt. Das Ding sieht einem Strike auf ein Haar ähnlich. Wir wagen nicht zu entscheiden, auf welcher Seite die Ursache des Zerwürfnisses liegt; s.a. 14.04. Der Konflikt hat sein Ende gefunden, nachdem Herr Alois Epp, dessen Austritt von den Secedenten verlangt wurde, diesen Schritt seinerseits anmeldete
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