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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Herr Fürstbischolf Bernhard (von Galura) zu Brixen soll laut eingetroffener telegraphischer Nachricht vom Schlagflusse berührt worden sein und sich in bedenklicher Lage befinden; † 17.05. ff. „Geb. 21.08.1764 zu Herbolzheim im Breisgau, Priesterweihe 27.7.1788, endlich geistlicher Rath und 1815 wirklicher Gubernialrath in Innsbruck, 1820 Bischof von Anthedon und zugleich als f.b. Weihbischof Generalvicar in Vorarlberg, 1829 Fürstbischof von Brixen, welchen Bischofsstuhl er durch volle 27 Jahre innehatte“
Heute um 8 Uhr Morgens wurden die drei Mohrenmädchen, welche der hochw. Herr Olivieri den hiesigen Frauen Ursulininnen im vorigen Jahre zur Erzhiehung und Pflege überlassen hatte, in der St. Jakobspfarrkirche mit großer Feierlichkeit durch die hl. Taufe in der Gemeinschaft der hl. katholischen Kirche aufgenommen. Die heilige Taufhandlung vollzog der hochw. herr Dekan und Stadtpfarrer Herr Komether; als Taufpatinnen fungierten Frau A. v. Riccabona, Frau I. Bader und Fräulein von Scheuchenstuel; s.a.23.10. (40 von Sklavenhändlern losgekaufte Negerkinder sollen nach Europa zurückkehren und eine Zufluchtsstätte in den verschiedenen Frauenklöstern finden).; s.a. 20.06.1857: Die im Ursulinenkloster in Bruneck versorgten Negermädchen Schiama, Gambra und Asue halten ihre Erlebnisse in Buchform fest: („Erzählungen der drei Negermädchen aus Afrika“
Begräbnisfeierlichkeiten für den Fürstbischof von Brixen
Das Programm der Stella Matutina der Gesellschaft Jesu in Feldkirch
04.08. und 05.08.1856 – Der Frühmesser Alois Moriggl aus Zirl, der als Begleiter des höchstseligen Königs Friedrich August von Sachsen im vorigen Jahr am königlichen Hofe in Dresden die beglückendste Aufnahme gefunden, hat aus Anlass der Verlobung Sr. kaiserlichen Hoheit, des Erzherzog Statthalters Karl Ludwig mit Prinzessin Margaretha von Sachsen ein Beglückwünschungsschreiben gerichtet und hat das Glück gehabt, ein Antwortschreiben im Auftrag ihrer königlichen Hoheit zu erhalten (der Inhalt beider Schreiben wird wiedergegeben)
Weihbischof Prünster aus Feldkirch zelebriert in der Votivkirche in Brennbichl eine Gedächtnismesse.
Ein vom hiesigen Bildauer Westreicher verfertigtes, und für die Pfarr- und Klosterkirche der hochw. PP. Serviten zu Frohnleiten in der Steiermark bestimmtes Ferkulum, die „schmerzhafte Mutter mit der vom Kreuze abgenommenen Leiche ihres göttlichen Sohnes auf dem Schooße“ darstellend, wird heute an den Bestimmungsort abgehen.
Aus dem Atelier des Goldarbeiters Ghedina geht dieser Tage nach Wildermieming eine herrliche neue Monstranz ab, welche im schönsten gothischen Style ausgeführt, mit ihren goldenen Spitzbogen und Säulchen und den silbernen Heiligen Statuetten sowohl dem Künstler als auch dem geläuterten Geschmacke der Besteller nur zur Ehre gereicht.
Seit mehreren Tagen zirkulierte hier das erfreuliche Gerücht, dass der hochw. Herr Canonicus Gasser in Brixen zum Fürstbischof dieser Diöcese ernannt worden sei.
24.10. und 30.10.1856 – Durch die Ernennung des hochw. Herrn Kanonikus Vincenz Gasser zum Fürstbischof von Brixen hat unsere verwaiste Diözese durch Gottes Gnade und des Kaisers Huld einen eben so würdigen Oberhirten, als der Weinberg des Herren einen eifrigen Arbeiter. Der hochwürdigste Herr Fürstbischof Vincenz wurde am 30. Oktober 1809 zu Inzing im Amtsbezirke Telfs geboren. Er begann die Gymnasialstudien im Jahre 1822 am k.k. Gymnasium zu Innsbruck und vollendete sie durchaus mit Auszeichnung. [] Im Jahre 1855 wurde er Domkapitular und am 8. Oktober 1856 der 90igste Bischof der altehrwürdigen Kirche von Säben und Brixen
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