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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Sakralbauten (Gemeinden)

Neue Orgel für die Pfarrkirche in Volders
Einbruch in die Wallfahrtskirche in Judenstein
Neue Kirchenorgel für Volders
Aus Kauns schreibt man uns: Vergangenes Jahr wurde unsere Kirche restauriert, sie erhielt auch einen Zubau mit stilgerechter Facade. Am 26. September fand nun die feierliche Einweihung der Altäre durch den hochwst. Fürstbischof in Beisein von 16 Priestern statt. (Nennung von Männern, die sich um diese Restaurierung verdient gemacht haben)
Der furchtbare Sturmwind am 28. ds. Mts. riss in Kundl den Helm des Kirchturms ein, der im Stürzen die neu erbaute Lourdeskapelle gänzlich zertrümmerte.
Der hochw. Stadtpfarrer von Imst, Ehrendomherr J. P. Rauch, Ritter des kaiserl. Österr. Franz Josef-Ordensist gestern 5 3/4 Uhr früh gestorben. Der Dahingeschiedene war am 6. März 1824 zu St. Leonhard im Pitzthal geboren und seit 17. December 1874 Seelsorger des nun zur Stadt erhobenen Marktes Imst. Früher war er Stadt-Cooperator in Innsbruck und Religionslehrer am hiesigen Gymnasium. Seine Thätigkeit als Landtags-Abgeordneter ist noch in bester Erinnerung
(Ein interessanter Thurmknopf.) Aus Telfs wird geschrieben: Nachdem der neue Pfarrkirchthurm geschickt und glücklich so weit abgenommen worden war, begann man heute mit dem Abbruch des alten Thurmes. Der Thurmkopf war von einer Musketenkugel durchschossen, was von dem Kriegsjahr 1809 herrührte; von diesem Schuss wussten schon die Alten zu erzählen. Im Knopfe selbst fand man eine kupferne Kapsel, worin ein gut erhaltenes Document verschlossen war, auf welchem die damaligen Seelsorgegeistlichen, der Gerichtspfleger in der Person des Herrn v. Breitenberg zu Zenoburg, einige Männer aus der Gemeinde usw. verzeichnet waren. Der Knopf wurde nach einer Kirchenreparatur 1763 aufgesetzt und enthielt noch eine Kupfermünze aus der damaligen Regierungszeit der Kaiserin Maria Theresia wie auch einige geweihte Sachen. Ein Zufall war es, dass der Knopf auf dem neuen, nun wieder „enthaupteten“ Thurm genau nach 100 Jahren aufgesetzt wurde
Mötz: Die Übertragung des Gnadenbildes Maria Hilf am Locherboden in das neuerbaute, weithin sichtbare, gothischen Kirchlein ist endgiltig auf den 30. Juni festgesetzt worden. Sie findet am genannten Tage um halb 2 Uhr nachmittags in feierlicher Procession von der Pfarrkirche in Mötz aus statt. Die Betheiligung des Volkes verspricht ein großartige zu werden; s.a. 02.07. Unfall beim Pöllerschießen; s.a. 04.07. Beschreibung der Prozession. „Mötz wird wohl kaum je einen solchen Menschenstrom gesehen haben und der Zudrang wäre zweifelsohne noch großartiger ausgefallen, wäre die Feierlichkeit nicht durch den gleichzeitigen Veteranentag in Telfs beeinträchtigt worden
Zur Restaurierung der Pfarrkirche in Hall: Schon seit Jahrzehnten wird von der Notwendigkeit gesprochen, unsere altehrwürdige Pfarrkirche, die im 17. Jahrhundert verunstaltet worden ist, zu restaurieren. Es wurden vor 25 Jahren schon einmal Pläne gemacht und von früheren Seelsorgern ein kleiner Fonds von ein paar Tausend Gulden gesammelt. Später machte man den unglücklichen Versuch, die Kirche im Inneren auszumalen, die alten Plafondgemälde aber zu belassen. Man hatte kaum begonnen, so wurden die Gerüste wieder aus der Kirche entfernt, weil man rechtzeitig genug einsah, dass man einen künstlerischen Fehlgriff gemacht hatte; dann blieb wieder alles ruhig. Vor einigen Jahren nahm der Bürgermeister Dr. Kathrein die Sache in die Hand und von der Überzeugung ausgehend, dass vorerst das Äußere der Kirche restauriert werden müsse, weil dasselbe unter dem Einfluss der Witterungsverhältnisse sehr gelitten hat, machte er in Wien beim Ministerium für Cultus und Unterricht, sowie bei der Centralcomission für Erhaltung der alten Baudenkmäler die nöthigen Schritte, um die zur Restaurierung nothwendigen Mittel zu erhalten, da der Stadt für diese Zwecke kein Geld zur Verfügung steht. Zugleich veranlasste Dr. Kathrein durch den Architekten Weber in Wien die Aufnahme der Pfarrkirche und Ausarbeitung eines Voranschlages für die Restaurierung. Dieser arbeitete eien umfassenden Bericht aus,…
Der Ausbau der Pfarrkirchthürme in Telfs hat nun erhbeliche Fortschritte gemacht. Gestern abends wurde auf dem östlichen Thurme der Knopf und das Kreuz aufgesetzt, dem ein kleiner festlicher Akt vorausging. Über Einladung des hw. Herrn Pfarreres und geistlichen Rathes Gritsch versammelte sich in der Vorhalle der Kirche die Herren k.k. Beamten, die Gemeindevorstehung, Pfarr- und Klostergeistlichkeit etc, welchen die Urkunde verlesen wurde, worauf sie von den Anwesenden unterzeichnet und dann in eine Kapsel mit den verschiedenen Münzgattungen gelegt und „zum Wissen und Frommen der Nachwelt“ nebst jener Urkunde, welche sich bei der Abnahme des Thurmes vorfand, im Knopfe verwahrt wurde. Die Urkunde beschreibt die Entstehung des alten Thurmes vor 500 Jahren im gotischen Stile, die Vernichtung durch eine Feuersbrunst im Jahre 1724, wo auch die Glocken schmolzen und die Neuerrichtung im Renaissance-Stil. Da er nun für den romanischen Stil der Kirche nicht mehr passte und zu niedrig war, musste er entsprechend umgebaut werden. Dann werden die Gönner des Thurmbaues genannt, zu dem wohl alle Telfer Bürger, Beamte, Fabrikanten und Arbeiter beitrugen. Es wurden och die kirchlichen und weltlichen Functionäre, die der Gemeinde wie auch des Bezirksgerichtes, Steueramtes und Forstamtes aufgezählt.
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