Volltextsuche

Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


Zur Startseite
Zur Jahresübersicht von ANNO


Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates
(Die neuen Glocken der Höttinger Kirche) werden heute von 3 bis 4 Uhr Nachmittag von der Gießerei Graßmayr in Wilten, wo sie entstanden sind, durch die Stadt nach Hötting zum neuen Gotteshaus gebracht. Es sind sechs Stück. Die Überführung der Glocken wird einem Fest des Dorfes gleichkommen; s.a. 23.10. Kirchliche Nachrichten … Beschreibung der Glocken und des Weiheaktes … Selbstverständlich fehlten auch die üblichen Fotografen nicht; s.a. 09.11. Das Probeläuten
(Die Neujahrskarte des Kirchenbauvereines Pradl) ist soeben erschienen. Sie zeigt die Reproduktion eines schönen Originalaquarells des Kunstmalers Raphael Thaler, welches das alte im Jahre 1677 erbaute und mehrmals vergrößerte Pfarrkirchlein von Pradl darstellt
Elektrisches Probeläuten in Hötting … Die Arbeit von bisher 11 kräftigen Männern leisten nunmehr vier Elektromotore mit einer Gesamtstärke von 2 ½ PS. Der Stromverbrauch ist äußerst minimal; ununterbrochenes einstündiges Läuten aller Glocken zusammen kostet nur ungefähr 60 Heller. Sehr bemerkenswert ist auch die bequeme Bedienung des Geläutes in der Sakristei, wo sich die Schalttafel befindet, von welcher aus die elektrischen Leitungen zu den im Turm befindlichen Maschinen befinden. Es ist diese Installation die zweite, die von der Firma Mannhardt aus Rorschach in Innsbruck ausgeführt wurde
(Die große Glocke der Jesuitenkirche.) An den vergangenen Feiertagen vermisste man beim Geläute der Jesuitenkirche hier den vollen, tiefen Klang der großen Glocke. Diese ist schon seit Kirchweihsonntag 1911 unbrauchbar, weil sie einen großen, irreperablen Sprung hat, der den vollständigen Umguss der Glocke notwendig macht. Die große „Jesuitenglocke“, wie man diese 10.000 Kilogramm schwere Glocke, eine Stiftung des Innsbrucker Privatiers Leonhard Lang und seiner Gattin, zu nennen pflegte, hatte nur eine kurze Funktionsdauer. Sie wurde am 16. Dezember 1901 zum ersten Mal zur Probe geläutet und damals mit Recht wegen der Fülle ihres Klanges wegen angestaunt. In der Christnahchgt 1901 rief der eherne, weithin hörbare Ton die Gläubigen zum erstenmal zur Kirche, und nun ist es aus mit der Herrlichkeit, den erstens hat man sich noch immer nicht entschlossen, was mit ihr geschehen soll, und zweitens wird der unbedingt notwendige Neuguss eine geraume Zeit erfordern. Die Glocke stammt bekanntlich aus der Werkstätte Chiappanis in Trient. Es heißt, es habe sich noch niemand gefunden, der die bedeutenden Kosten der Auf- und Abmontierung vom Turm, sowie des Umgusses übernehmen will
(Die Kapellenweihe auf dem Berg Isel.) … Das Kirchlein steht neben dem Offizierspavillon rechts hinter dem Hofer-Monument, mitten in den Waldbäumen … Die Kapelle ist in einfachem Barock gehalten. Sie repräsentiert sich als eine kleine Kuppelkapelle mit Laternenaufsatz und einem von zwei Säulen getragenen Vorbau mit ebener Decke. An der der Tür gegenüberliegenden Wand steht das großartige Kreuz von Bachlechner, das am 29. August 1909 beim Festzug mitgetragen wurde und bildet mit der vom Altarbauer Peintner geschaffenen einfachen Barockmensa den einzigen Innenschmuck der Kirche. Die schönen Wandflächen harren noch eines diskreten malerischen Schmuckes. Wie man hört, wird Maler Egger-Lienz ein Votivbild mit Inschrift widmen. Das Gitter stammt vom Schlossermeister Ludwig Kirschner, die Leuchter lieferte die Firma Graßmayr, die Pflanzendekoration die Gärtnerei Anton Fröhlich … Ehrenkompagnie, Schützen und Veteranen … Die Festteilnehmer … Der Verauf der Feier
(Die Einweihung der Kreuz-Kapelle am Berg Isel) ist schon heute im „Bierwastl“-Kino zu sehen, was einen Rekord in der Erzeugung kinematographischer Bilder bedeutet. Das neueste Tiroler Erzeugnis ist besonders gut gelungen, sodass Herrn Wagner besonderes Lob ausgesprochen werden muss. Eine Szene mit Herrn Erzherzog Eugen ist besonders zu erwähnen, das Se. k. u. k. Hoheit absichtlich direkt auf den Apparat zuging
(Die Einweihung der neuen Pestfreihthofkapelle in Hötting.) Sonntag den 20. d. Mts. nachmittags erfolgte die Einweihung der Pestreithofkapelle (Pestfriedhofkapelle) in Hötting. Aus diesem Anlass zog von der Pfarrkirche Hötting aus eine Prozession zum Pestfreithof, wo Pfarrer Mößl von Hötting an die massenhaft erschienenen Teilnehmer an dieser Feier eine kleine Ansprache hielt, in welcher er besonders des edlen unbekannten Wohltäters, der 2000 Kronen widmete, dann der Firma Graßmayer (Inhaber Knittel) für die zwei kleinen netten Glöckchen, der rührigen Vereinsleitung und aller jener gedachte, die an diesem Werk mitgeholfen haben … Außerdem gebührt auch Peter Fröhlich sen. für die sechs hübschen Betstühlchen, Leopold Heiß für die schöne Ausführung der architektonischen Arbeiten und Beistellung des Planes und besonders Hans Mader, als den Begründer des Vereines, der herzlichste Dank
(Eine Waldkapelle auf der Hungerburg.) Nachdem das seinerzeitige Projekt der Erbauung einer Kirche auf der Hungerburg wegen unüberwindlicher Schwierigkeiten fallen gelassen werden musste, hat sich über Anregung des Kurvereines Hungerburg ein Damenkomitee zum Zwecke der Beschaffung von Mitteln zum Bau einer den lokalen Bedürfnissen entsprechenden hübschen Waldkapelle mit einem Fassungsraum für mehr als hundert Personen gebildet. An der Spitze des Komitees steht Frau Witwe Landrichter geb. Erler, und das Protektorat haben Frau Statthalterin Baronin Spiegelfeld und Landeshauptmann Freiherr von Kathrein übernommen. Die Waldkapelle, für welche die Professoren und Architekten Payr und Baier bereits die Pläne kostenlos entworfen haben ist im alttirolischen Stil gedacht und es wird durch eine an der Vorderseite geschmackvoll angebrachte Kanzel ermöglicht werden, bei derselben die Abhaltung von Bergpredigten unter freiem Himmel in der Mitte einer prächtigen Waldszenerie einzuführen. Zu diesem Zweck wurde für die Kapelle ein sehr geeigneter, etwas erhöhter Platz im Zentrum des Hungerburgbodens ausfindig gemacht und der Eigentümer desselben, Hotelier Kandler, hat den für den Bau nötigen Grund dem Komitee kostenlos überlassen
(Der Kirchenbauverein Pradl) veranstaltet am 8. Dezember anlässlich seines 10jährigen Bestandes unter dem Protektorat Sr. Exzellenz des Landeshauptmannes im Gasthaus zum „Goldenen Schiff“ ein Wohltätigkeitskonzert zugunsten der in Bau begriffenen neuen Orgel für die neue Pfarrkirche Pradl. Der Protektor hat sein persönliches Erscheinen bei dieser Veranstaltung zugesagt. Die Musik besorgt ein Orchester unter der Direktion des Herrn Franz Hrucir. Außerdem haben unentgeltliche Mitwirkung zugesagt: Der Violonist Herr Willy von Kundratitz (siehe Berichtigung 25.11. Hans Trentini nicht Willy v. Kundratitz), die Altistin Frl. Josefine Thaler, der ortsansässige Männergesangsverein Pradl und der Kirchenchor Pradl. Über 200 Jahre war das alte Kirchlein in Pradl die Pfarrkirche des ehemaligen Dorfes und genügte demselben vollständig. Als aber die Bevölkerung Pradl immer mehr zunahm und das Kirchlein seine Besucher bei weitem nicht mehr fasste, wurde der Kirchenbauverein Pradl gegründet, welcher heute auf eine 25jährige Tätigkeit zurückblickt. So entstand die neue Kirche in Pradl, welche sich als schöner, romanischer Bau präsentiert. In derselben fehlt jedoch die Innenausstattung noch gänzlich. Die Wände sind kahl, die Altäre wurden provisorisch aus der alten in die neue Kirche übertragen, ebenso sind die Bänke, Kanzel und das auf dem Chor verwendete Harmonium ein Provisorium. Im heurigen Jahr wurde nun an den Bau…
« StartZurück111213141516171819WeiterEnde »
Seite 19 von 19