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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Rauhfußhühner

In jüngster Zeit wurden im Zillertal zwei sogenannte „Raggelhähne“ (Rackelhähne) - Bastarde von Spielhahn und Auerhennen – geschossen. Diese Vögel gehören zu den größten Seltenheiten; außer dem Ferdinandeum bewahrt nur noch ein Museum in der Schweiz ein ausgestopftes Exemplar.
Jagdglück (oberhalb der Martinswand wird ein Auerhahn geschossen, was in dieser Gegend schon seit 16 Jahren nicht mehr der Fall war)
(Jäger-Schwindel.) Zwei Jäger aus der Gegend von Innsbruck hatten auf der Hahnenbalz in ihrem Jagdbezirk auf dem südlchen Abhange gegenüber der Martinswand entschiedenes Pech. Man weiß nicht recht, ob sich kein Spielhahn in den Bereich ihrer sichern Rohre wagte, oder ob ihre Ladung consequent die Leiber der erkorenen Opfer verschonte. Thatsache ist, dass die zwei Jäger keinen Hahn erbeuteten, Um nun ihre Ehre als routinierte Jäger zu retten, ließen sie einen im Zirlerberg geschossenen Spielhahn heimlich nach S. übertragen, um dort mit der so erworbenen Beute prunken zu können. Das Geschichtchen kam aber an den Tag und steht jetzt sogar in der Zeitung.
Der Abschuss von Auer- und Birkhahnen ist bis Ende der Balzzeit gestattet.
(Ein echter Waidmann.) Seine Durchlaucht der Fürst zu Hohenlohe Lanzenburg weilte durch 10 Tage in Scharnitz zur Auerhahnjagd und hat in 7 Morgen mit 12 Schüssen 11 Auerhähne und einen Spielhahn erlegt, wobei der hohe Herr nur streng waidmännisch zur Werke ging, indem auf jedem Balzplatz noch 2 bis 4 Hähne belassen wurden
Mit dem 15. April beginnt die Schusszeit für den Auerhahn, und wurde gestern früh vom Höttingerberg einer herabgeholt
Spielhahnbalz