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Totschlag und Körperverletzung mit Todesfolge

Totschlag

Beim Rauthnerwirt in Going wird der Bauersmann Wiedmann von einem jungen Burschen Namens Sevigniani erstochen (Notwehrüberschreiung s. Bericht über die Verhandlung am 16.06.)
Schwurgerichtsverhandlung gegen den 24jährigen Bauernknecht Leonhard Sevignani aus Going wegen des Verbrechens des Totschlags zum Nachteil des Johann Widmann; Herzstich; Notwehrüberschreitung, da der Getötete einen Schlagring verwendete; 6 Monate strenger Arrest
Schwurgerichtsverhandlung wegen eines Totschlages in Westendorf (Täter ist ein Italiener)
Vorgestern abends entstand in Birgitz beim Kartenspiele ein Streit unter Bauernburschen, der leider einen sehr traurigen Ausgang nahm, indem einer der Streitenden, man sagt ein Kaminfeger-Geselle, durch einen Messerstich so unglücklich getroffen wurde, dass er todt zusammenbrach (Durchtrennung der Arterie im Oberschenkel). Heute morgens begab sich eine gerichtliche Kommission zur Erhebung des Thatbestandes nach Birgitz; s.a. den Prozessbericht vom 13.12.
Ein Pfannenflicker aus dem Bezirk Belluno wird wegen eines begangenen Totschlags vor Gericht gestellt (die Tat ereignete sich im 12. März dieses Jahres beim Hüttenwirt Franz Mager in Kössen; das Opfer, der Knecht Gregor Hintnerm verstarb eine Woche später trotz zweckentsprechender ärztlicher Behandlung an Wundbrand)
Johann Kendlinger, ein berüchtigter Raufbold aus Walchsee ist bei einem Streit durch einen Messerstich getötet worden (Täter in Haft; Urteil am 27.12. nur 4 Monate Kerker)
Schwurgerichtsverhandlung gegen Engelbert Hundertpfund wegen eines Tötungsdeliktes in Lermoos (das Gericht erkennt auf Totschlag; Messerstich in Oberschenkel, der Verletzte stirbt an Wundbrand, Stimmenverhältnis bei der ersten Hauptfrage 6 : 6; Eventualfrage an die Geschwornen unklar; dennoch 3 Jahre schweren Kerker) In Elbigenalp starb am 15. ds. Mts. der rühmlichst bekannte Graveur, Herr Johann Anton Falger. In Elbigenalp am 9. November 1791 geboren, kam er schon im Jahre 1808 nach München, um die Akademie zu besuchen und verlebte kann eingie Jahre als Kupferstecher in Weimar, wo er auch mit Goethe Umgang hatte. Im Jahre 1832 kehrte er in seine Heimat zurück, wo er sich häuslich niederließ und bis zu seinem Ende verblieb. Er gab bis in sein hohes Alter der Schuljugend des Lechthales unentgeltlichen Unterricht in Zeichnen. Kinder hat er keine hinterlassen. Mit seinem bedeutenden Vermögen stiftete er eine Zeichenschule in Elbigenalp.
Ein 50-jähriger Wurzelgraber aus St. Johann wird wegen Tötung eines Korbmachers zu 6 Jahren Kerkerhaft verurteilt
Tod eines Haftlmachers (von zwei Debanter Bauern geprügelt und im Schnee erfroren)
Grässliche Folgen eines Streites zwischen Italienern. Der Gegner des Unglücklichen ergriff nämlich in der Hitze des Gefechtes eine brennende Petroleumlampe und schlug damit auf seinen Genossen los, der mit dem brennenden Inhalt übergossen wurde und in Folge dessen nach fünftägigen unsäglichen Qualen seinen Geist aufgeben musste; Verhandlung wegen Totschlags am 14.12.
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