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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Einbruch und Diebstahl

In der Pfarrkirche in Kundl wird ein empörender Kirchendiebstahl verübt (Monstranz entwendet); s. a. 15.11.
Ein in der Silzer Gegend berüchtigter Dieb, den man bei 20 Einbruchsdiebstählen, die innerhalb weniger Monate in der dortigen Gegend vorfielen, zuschreibt, wurde endlich erwischt und unter Schloß und Riegel gebracht.
Aus Volders berichtet man einen frechen Kirchenraub. Zwischen dem 10. und 12. d.Mts. ist aus der Klosterkirche Volders die silberne Monstranz, deren Luluna mit Brillanten besetzt war, gestohlen worden; auch das „Sanktissimum“ war im Tabernakel nicht mehr zu finden; allgemeine Entrüstung herrscht über dieses Verbrechen.
Am Neujahrstage während des Hauptgottesdienstes ist im Pfarrwidum in Völs eingebrochen und ein halbes Dutzend Messer und Gabeln um 1 ½ fl. in Geld gestohlen worden
In Hippach wird eine Monstanz und silbernes Ciborium entwendet; der Täter gelangt mit einer Strickleiter in das Presbyterium
Kirchendiebstähle in Fügen und Hart
Diebstahl in der Wallfahrtskirche in Absam
Die Tiroler Stimmen berichten aus Völs (bei Innsbruck), 8. Februrar: Gestern früh wurde in dem nahen St. Blasiuskirchlein die Monstranz mit echter Reliquie des hl. Patrons gestohlen. Die kleine Monstranze ist bloß kupfern und vergoldet, also von keinem beträchtlichem Geldwerthe: desto unliebsamer ist das Abhandenkommen der hl. Reliquie, welche aus der uralten Abtei Montis St. Blasii hieher geschenkt worden ist und sich kaum ersetzen lässt. Sollte der Dieb wagen, dies geraubte Heiligthum irgendwo im Inlande zum Verkauf anzubieten, so diene zur Kenntnis, dass die Monstranze etwa 15 Zoll hoch ist und um das Kristallglas eine versilberte Filigranarbeit hat, die mit mehreren böhmischen Glassteinen besetzt ist. Die Reliquienkapsel bildet ein Herz von 3 Zoll Höhe und gleiche Breite, rückwärts mit einfacher Handhabe, und ist zu den beiden Seiten charnierartig eingerichtet, um mittels eines Stiftes an der Monstranze befestigt zu werden. Insbesonders trägt der Fuß der Monstranze inseits die freilich nur schwach eingravierte Inschrift: "Ad Eccl. s. Blasii in Völs." Von fernerem Belang möge sein: dass derselbe Dieb sich auch ein neueres Votivtäfelchen – den hl. Erzengel Michael auf Papier in einfacher Goldrahme sammt Glas annexierte
Am Gemüseverkaufsplatze am Ursulinengraben werden zwei Taschendiebe dingfest gemacht
In der Nacht vom 16. auf den 17. l. Mts. wurde von einem Kruzifixe in der untern Sillgasse zwei hölzerne Figuren, die Mutter Gottes und den hl. Johannes vorstellend, gestohlen. Die gedachten Figuren werden zwar nur auf 8 fl. bewertet, sollen aber ein Alter von über 200 Jahren haben.
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