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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Archäologie

Bodenfunde

(F.: Agunt. Wie das Ausland darüber denkt.) … Da brachte die furchtbare Überschwemmung des Jahres 1882 plötzlich Licht in die Dunkelheit. Die Fluten der wilden Debant, die sich vier Kilometer unterhalb Lienz in die Drau ergießt, spülten einen alten Friedhofsstein bloß, der jetzt im Innsbrucker Ferdinandeum steht; seine Inschrift lautet zu deutsch: „Begräbnisplatz der Verehrer des Schutzgeistes der Stadt Agunt. Secundus, Sklave des Pudens, widmete diese Inschrift den Bewohnern dieser Stadt.“ Durch den Stein, den bei seinem Gewicht von 90 Kilo kein Mensch willkürlich die Ursache hatte, ist der Beweis erbracht, dass Agunt an beiden Ufern der Debant lag, wie schon Mommsen vorher vermutete … In dem prächtigen Buch „Agunt, die alte Kelten und Römerstadt bei Lienz in Tirol und Prof. Ploners Ausgrabungen daselbst“, sind die Ergebnisse langer Forschungen und vor allem die emsigen Ausgrabungen niedergelegt
(Antike Gräber.) Aus Zirl schreibt man uns: Beim Bau eines Hauses am Feldgelände unterhalb der Ruine Fragenstein wurden mehrere Skelette ausgegraben und dabei auch einige Waffen gefunden. Herr Hofrat Dr. v. Wieser, welcher die Ausgrabungen leitete, wird in der Museumszeitschrift darüber Bericht erstatten
F.: Das Brandgräberfeld in Wörgl … Gleich links vom Weg bemerken wir eine mit Gras verwachsene muldenartige Vertiefung der Böschung; es ist die Stelle, wo im Jahre 1838 Schotter ausgehoben und dabei acht römische Aschenurnen ans Tageslicht gebracht wurden, gefüllt mit Münzen von den römischen Kaisern Domitian (81 – 96) und Hadrian (117 bis 138). Da ist das römische Brandgräberfeld von Wörgl. – Rechts vom Weg ist der klassische Boden, der in der archäologischen Literatur als Egerndorfer Wald oder Waldele bekannt ist. Da ist das vorrömische Brandgräberfeld von Wörgl. Vor 70 Jahren wurden hier zahlreiche Brandgräber aus der jüngeren Bronzezeit (1500 bis 1000 v. Chr.) oder der Hallstattperiode (1000 bis 400 v. Chr.) aufgedeckt
F.: Begrabene Geheimnisse
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