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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Archäologie

Bodenfunde

In Spertendorf bei Kirchberg im Brixenthale wird bei Grundaushubarbeiten ein Fässchen mit alten Münzen entdeckt (Taler aus der Zeit Wolf Dietrichs, der als Erzbischof von Salzburg 1587 - 1612 residierte)
Prähistorische Funde in Matrei a. Br.
Dem Ferdinandeum werden prähistorische Fundstücke übergeben, die einige Meter von der Sill entfernt in eine Tier von 4,20 Meter entdeckt wurden (Beil, Kamm, Haarnadeln und andere Gegenstände aus Bronze)
Bei den Grundaushebungen für das Epidemiespital wird ein Massengrab aus dem Jahre 1809 aufgedeckt (vermutlich bayrische Soldaten)
Beim Neubau in der Neuhauserstráße in Wilten wurden drei Totengerippe gefunden. Es wurde der Staatsanwaltschaft Mitteilung gemacht; diese erklärte aber, das berühre sie nicht, man möge es der politischen Behörde bekanntgeben. Das heute gefundene Gerippe wurde in ein Kästchen gelegt und in die Bauhütte gebracht; die gestern erwähnten zwei Gerippe sind dem Totengräber zur Beisetzung im Friedhof übergeben worden
Skelettfunde in Thaur
Skelettfund in Waidring: Der Arm des starkknochigen Mannes war in die Seite gestemmt. Bei demselben lagen drei Metallknöpfe und zwei Silberzwanziger, wovon der eine auf der Vorderseite den Kopf des Kaisers Josef II. und die Jahreszahl 1787, der andere das Bild des Kaisers Franz I. und die Jahreszahl 1808 zeigte. Dies lässt darauf schließen, dass es die Überreste eines Landesvertheidigers von anno 9 sind, welche mit dem unter dem Commando Rupert Winterstellers stehenden Schützen am 12. Mai beim Kapellbühel gegen die unter Marschall Lefebre und General Werde vereinigten Franzosen und Baiern kämpfte.
Bekanntlich erbaut die Gemeinde Mühlau in der Nähe der Kirche ein neues Schulhaus. Bei der Grundaushebung stießen Arbeiter nun auf ein Urnenfeld von anscheinend bedeutender Ausdehnung. Bis gestern wurden vom Museums-Custos Fischnaler 7 Urnen freigelegt, die theils frei in der Erde lagen, theils auf Stein-Unterlagen aufgebaut waren. Die weiteren, von R. v. Wieser fortgesetzten Forschugnen werden Näheres über die interessanten Funde ergeben; bis heute ist festgestellt, dass es sich um Urnen handelt, wie sie unlängst bei Hötting aufgefunden wurden; s.a. 13.04. (Bronzezeit, Hallstatt-Periode; bisher 16 Urnen ausgegraben; was bisher gefunden wurde, bietet nur Bekanntes); s.a. 24.04. Jetzt bereits 36 Urnen und 2 Steingräber
Wo der Fürstenweg diesen Abhang durchschneidet, zwingt er die Straße auzusteingen bis auf die Ebene, auf der der Friedhof steht. Es hat vor Jahrhunderten dieser Abhang zweifellos das rechtseitige Ufer des Inns gebildet, der heut noch beim sogenannten Christofziegelstadel unverkennbar längs der Berglehne am Bierkeller vorbeizuströmen die Neigung zeigt. In einer Tiefe von 1 – 2 Meter stieß man beim Ausheben ihres sandigen Inhalts auf 8 Baumstämme aus Nadelholz, die in verschiedener Höhe über Quer im Sande eingebettet lagen. Es unterliegt kein Zweifel, dass der Inn diese Baumstämme an dieser Stelle angeschwemmt und dann eingesandet hat, wo sie jetzt vielleicht Jahrhunderte lang begraben lagen
Am 27. d. Mts. wurde von Arbeitern des Cementfabricanten Plattner in der Nähe von Martinsbühel ein menschliches Skelett ausgegraben, in dessen Hirnschale ein würfelförmiges 13 Decagramm schweres Eisenstück sich befand. Da in den Kriegsjahren 1804 und 1809 hier öfters gekämpft wurde, so dürfte dieses Projektil von einem Sprenggeschoße herrühren. Da noch weitere menschliche Gebeine bei dieser Ausgrabung zum Vorschein kamen, so wurde die Arbeit vorläufig eingestellt. Im vorigen Jahr fand ein Arbeiter hier einen versteinerten Brotlaib
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