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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Archäologie

Bodenfunde

Fund einer Fibula aus vorrömischer Zeit im Garten des Stiftes Wilten
Skelettfunde in der Nähe des städtischen Pflanzgartens in Kufstein. Das Totengerippe wurde bei Erdgrabungen in einer Tiefe von 1,20 Meter bloßgelegt. Die Knochen des Skeletts trugen noch eine eiserne Kette mit 5 Schlössern, an der ein eisernes Kreuz, etwa 2 Kilo schwer, in Malteser Form hing. Gestern stieß man auf ein ähnliches Gerippe. Wir haben es hier wahrscheinlich mit einem Richtplatz aus längst vergangener Zeit zu tun.
Bei den Grabungen auf dem Platz der Station Fulpmes der Stubaitalbahn stieß man auf sechs menschliche Skelette, deren Knochen ganz morsch sind. Dieselben dürften schon viele Jahrhunderte in der Erde ruhen. Münzen und dergleichen wurden in den Gräbern nicht gefunden
Skelettfunde: Spenglermeister Meyer lässt gegenwärtig neben seinem Wohnsitz in der Liebeneggstraße in Innsbruck durch Baumeister Retter einen Neubau aufführen. Gestern fanden nun dort die Abeiter bei den Erdaushebungen in einer Tiefe von etwa einem halten Meter sieben vollständig menschliche Gerippe, die sich allerdings in so stark verwestem Zustand befanden, dass einzelne Knochenteile bei einem Druck mit dem Finger zerbröckelten. Es sind augenscheinlich Männergerippe. Die Mehrzahl der Schädeldecken sind außerordentlich stark; sie haben eine Dicke von 10 – 12 Millimetern. Die Kiefer sind gut erhalten, ebenso die Gebisse. Unweit von den Menschengerippen fand man das Skelett eines Pferdes. Es dürfte mehr als wahrscheinlich sein, dass man es hier mit einem Kriegergrabe aus den Freiheitskriegen am Berg Isel zu tun hat
Bronzefunde in Schwaz. Bei Grabungen für die städtische Wasserleitung stieß die Baufirma Lob & Oberosler dieser Tage an der Mauer, welche die Strafanstalt St. Martin umgibt, auf eine gut erhaltene prähistorische Grabstätte. Außer den Aschenresten enthhielt das Grab zwei Urnen mit Bleigefäßen, welche unter anderem ein schön graviertes Messer, verschiedene Ringe und Ohrringe, Armbänder, Spnagen und verschiedene Haar- und Kleidernadeln aus Bronze enthielten
(Die Kanalisation in Wilten und die Veldidenafrage.) In nicht allzuferner Zeit wird der althistorische Boden des ehemaligen Veldidena gelegentlich der Kanalisationsarbeiten durchwühlt werden. Es kann wohl gar keinem Zweifel unterliegen, dass man hiebei da und dort auf Spuren dieser, während der Römerzeit bedeutungsvollen Kulturstätte stoßen wird, es ist aber zugleich sehr zu befürchten, dass, falls nicht entsprechende Vorkehrungen getroffen werden, mancher römische Mauerrest und mancher Fund unberücksichtigt bleiben wird. … Ganz besonders dürfte hiebei der Boden in der weiteren Umgebung des Klosters und der Pfarrkirche von Wilten, ferner das Terrain zwischen der Bartholomäuskirche und Pradl zu berücksichtigen sein
(Mauerreste des alten Inntores.) Bei den Kanalisierungsarbeiten in der Nähe der Ottoburg kamen gestern, wie vorauszusehen, die Mauerreste des alten Inntores zum Vorschein. Daraus geht hervor, dass das Tor zwischen der nördlichen Ecke der Ottoburg und dem ehemaligen Lagerhaus (heutige Innkaserne) stand, was auch daraus erklärlich ist, dass die alte Innarche viel tiefer gegen die Häuserreihe gebaut war, als heute
Gestern wurde bei dem Abbruch der Fischerhütte in Hall in einer Mauer beim Stiegenaufgang eine gotische Bischofsstatue aus Sandstein bloßgelegt. Diese stammt aus dem 14. oder Anfang 15. Jahrhunderts. Sie soll wahrscheinlich den Kirchenpatron St. Nikolaus vorstellen, dürfte bei einer Erdbebenkatastrophe dorthin gekommen und dann nicht näher beachtet worden zu sein. Leider wurde sie bei dem Ausgraben ganz zerschlagen, doch sieht man deutlich noch die schöne Arbeit
Prähistorische Funde in Kufstein. Dieser Tage wurden im Aichinger-Garten zwischen Friedhof und Spital Erdaushebungen behufs Anlage eines Kellers vorgenommen.  Hierbei machte man einige interessante Funde. Es wurden in Stücke gegangene Aschenurnen aus Ton mit verbrannten Knochenresten, zwei gut erhaltene Ringe und ein Messer aus Bronze ausgegraben
(Ein eingemauertes Skelett.) Aus Zirl schreibt man uns: Gegenwärtig werden bei dem neuen Kalkofen, in der Nähe von Martinsbühel Grabungen vorgenommen. Hierbei stieß man nun unter einer Mauer auf mehrere Mauerreste. Diese Woche fand man nun unter der Mauer ein ganz gut erhaltenes Skelett, welches der Größe der Knochen nach von einem förmlichen Riesen herzurühren scheint. Die Zähne waren so frisch, wie die gesunden Zähne eines Kindes; ebenso die Knochen, von denen keiner fehlte. Man hat in dieser Gegend schon öfters solche Funde gemacht
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