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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Archäologie

Bodenfunde

(Skelettfunde in der oberen Leopoldstraße.) Samstagvormittag kam beim Neubau des Herrn Wagnermeisters Engel nicht weit von der ersten Fundstelle ein Skelett zum Vorschein … Es scheint, dass es sich um ein Steingrab handelt. Das Skelett liegt genau in der Richtung von Osten nach Westen und hat den linken Arm über die Brust gelegt. Ein zweites Skelett muss weiter nördlich noch im Schutt liegen, da dort Teile eines Schädels gefunden wurden. …. Auch beim Steinmetz Linser kamen Samstag abends Skeletteile gemeinsam mit alten Gefäßstücken ans Licht und im Hofe des Spängler Mayr Hauses in der Liebeneggstraße fand man in der Tiefe von vier Metern einen menschlichen Oberschenkelknochen. Moroders „Suster“- Hypothese gewinnt durch diese Funde neue Anhaltspunkte …. Von anderer Seite wird berichtet, dass es sich um keine Römergräber handelt
In Breitenbach wurde in einem Bauernhaus in einer Mauer eingemauert ein Hafen mit Geldmünzen gefunden. Dieselben, 400 an der Zahl sind zumeist Kupfermünzen und einige Taler und stammen aus dem 16. Jahrhundert. Der glückliche Finder hat den gefundenen Schatz bereits an einen Händler um den Betrag von 320 Kronen verkauft
(Skelettfunde.) Man schreibt aus Absam: Bei dem Kellerbau der Kaffee-Lokalitäten des Herrn Berger in Absam wurden von den Arbeitern menschliche Knochen ausgegraben. Auch vor einigen Jahren wurde dort anlässlich einer Reparatur des Erdgeschoßes unter dem Fußboden das Skelett eines Menschen gefunden. Jedenfalls bestand an dieser Stelle einst ein Friedhof
In Wörgl wurde bei Erdaushebungsarbeiten ein Menschengerippe gefunden. Es scheint eine lange Reihe von Jahren in der Erde geruht zu haben, denn es ist fast vermodert. Eine Kommission nahm den Befund auf
(Römische Münzen.) Ein Gönner hat dem zu schaffenden Lokalmuseum für Imst eine Sammlung römischer Münzen gewidmet, welche in der Imster Gegen gefunden worden sind. Anlässlich des Baues der Imst-Unterstädter Wasserleitung wurde beim Grundgraben in der Nähe des Löwenwirtshauses ebenfalls eine Münze römischer Herkunft gefunden
Beim Neubau des Hauses von Franz Gapp wurden beim Grundgraben verschiedene Gegenstände gefunden, welche höchst wahrscheinlich aus vorrömischer Zeit aus einem Urnenfriedhof herrühren, und zwar: eine Haarnadel, zwei Fibeln, ein Armreif, mehrere Lanzenspitzen, eine Gürtelschließe, mehrere Beigefäße zu Urnen und zahlreiche Urnenstücke, alles aus Bronze. Es wurden hier schon öfters ähnliche Gegenstände gefunden, die aber leider keine Beachtung fanden. Das Grundstück, wo diese Sachen gefunden wurden, gehörte seinerzeit zum Schloss Fragenstein. Beim Posthaus kam eine Granate zum Vorschein, die wahrscheinlich aus den Freiheitskämpfen herrühren wird
(Eine römische Bronzemünze.) Aus Prutz wird uns geschrieben: Gelegentlich eines Fundamentaushubes be der im Anwesen „Turm im Feld“ untergebrachten k. k. Forst- und Domänenverwaltung in Prutz fand sich dieser Tage unter antiken Backsteinplatten eine im Durchmesser 28 Millimeter messende und 3 Millimeter starke, römische Bronzemünze, welch auf der Aversseite in überaus schöner und wohlerhaltener Prägung einen Frauenkopf mit der Inschrift FAVSTINA AVGUSTA (Faustina Augusta) und auf der Reversseite eine Frauengestalt, einen Pfeil haltend, die Inschrift DIANA LVCIF (Diana Lucif) und die Buchstaben S C aufweist. Diese Münze befindet sich in den Händen des Herrn Forstverwalters Josef Lüftenegger in Prutz und ist, falls dieselbe infolge Seltenheit einen antiquarischen Wert besitzen solle, an ein Museum verkäuflich. Dieser Fund bekundet, dass sich beim Turm im Felde in Prutz eine römische Niederlassung befand. Wahrscheinlich diente der Turm selbst in seiner ältesten und im Mauerwerk noch vollständig erhaltenen, überaus massiven Form als römisches Bollwerk, beziehungsweise Signalstation. Tatsächlich ist er hinsichtlich seiner Lage der dominierendste Punkt des Oberinntals oberhalb Landeck
Wie man uns aus Zams schreibt, stieß man dort bei der Aufdeckung des Grabens für die neue Wasserleitung auf menschliche Skelette. Eine erhöhte Aufmerksamkeit machte man dieser Tatsache entgegen, als man auf ein Schwert stieß, welches leider mit wenig Schonung bloßgelegt wurde und dadurch stark gelitten hat. Trotzdem misst es aber noch in Trümmern die gewiss respektable Länge von 112 Zentimeter etc.
In den letzten Tagen weilte der bekannte Forscher und Herausgeber der Zeitschrift für Heimatforschung „Deutsche Gaue“, Kurat Frank aus Kaufbeuern in Reutte. Demsleben gelang es, zwischen Heiterwang und Füssen große Strecken einer Römerstraße (die Fortsetzung der Via Claudia) aufzudecken
Münzfunde in Münster ... Die Stückzahl des ganzen Fundes beträgt bei 130, und zwar reichen die Münzen vom Jahre 1765 bis 1653 zurück ... Der größte Teil stammt aus der Münzstätte Hall
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