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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Archäologie

Bodenfunde

(Funde römischer Münzen in Wilten und Amras.) Im Jahre 1909 wurde zwischen der WiltenerPfarrkircher und dem Friedhof durch den Landesbeamten Karl Winderle eine schlecht erhaltene römische Bronzemünze aus der Zeit Kaiser Magnentius (350 – 353 n. Chr.) gefunden … Die Münze wurde vom Finder dem Stift Wilten übergeben … Weiters ein Münzfund beim Seewirt in Amras mit der Büste des jugendlichen Kaiser Severus Alexander (222 -235)
(Ein Friedhof aufgedeckt.) Aus Kufstein berichtet der Grenzbote: Beim Ausheben des Grundes für den Neubau des Wohnhauses des Bürgermeisters Egger in der Pienzenauerstraße, stieß man auf eine alte Begräbnisstätte. Bisher sind gegen 24 Skelette gefunden worden. Die Toten waren in Särgen beerdigt; es wurden aber keinerlei Gegenstände gefunden, die irgendeinen Schluss auf das Alter dieser Gräber zuließen. Die ausgegrabenen Knochen werden auf dem Friedhof beigesetzt
Skelettfunde in Fritzens … Da diese sich nur in einer Tiefe von 65 Zentimeter befanden, kann man sich nicht recht erklären, woher sie stammen
In der Nähe des Stubaitalbahnhofes stieß man bekanntlich anlässlich der Kanalisierung auf interessante Urnenfunde … Die größte der Urnen, die einen Durchmesser von 75 Zentimeter hat, konnte gänzlich unversehrt geborgen werden. In den Urnen fand man neben Leichenbrand auch Bronzebeigaben, so Gürtelschließen, Nadeln und Messer, in einer auch zwei Armbänder. Die Funde, die in das Museum „Ferdinandeum“ gebracht wurden, gehören einer vorrömischen Zeit an. Sie dürften über 200 Jahre alt und keltisch bzw. rhätischen Ursprunges sein
Gräberfunde in Hall
(Ein prähistorisches Menschenskelett.) Gestern wurde in den Schotterwänden des – dem Baumeister Josef Retter hier – gehörigen Sandwerkes in der Höttingerau ein menschliches Gerippe bloßgelegt. Die Knochenteile desselben fielen leider unter das Sandmaterial und konnten erst später zutage befördert werden. Der Kopf wurde jedoch vollständig erhalten, er zeigt ein tadellos schönes Gebiss. Auch zwei Armreifen aus Bronze wurden gefunden, welche unmittelbar bei den Knochenteilen lagen. Diese Armreifen scheinen allerdings frührömische Arbeiten zu sein, obwohl die Lagerung des Skelettes in dem kompakten Schotter auf den prähistorischen Ursprüng des Skelettes schließen lässt. Herr Baumeister Retter, der gerade zur Bloßlegung des Skelettes kamn nahm den Kopf und die beiden Armreifen in Verwahrung und verständigte gleichzeitig den Geologen Herrn Universitätsprofessor Blaas vom Fund. Man kann daher hoffentlich schon in nächster Zeit über das beiläufige alter des Skelettes Aufschluss erwarten
(Die antiken Funde bei Zams.) Wie weit die Geschichte unseres Ortes zurückreicht, beweisen die Funde in den Turmäckern, über die kürzlich berichtet wurde. Nach der Ansicht des Hofrates Wieser datiert die gefunde Haarnadel aus Bronze aus der Zeit um 800 – 1000 vor Christus. Der Hofrat hat die sehr gut erhaltene Nadel dem Museum Ferdinandeum in Innsbruck einverleibt. Vor Jahren wurde in Kronburg ein Messer aus Bronze gefunden, das aus der Zeit um 500 vor Christus stammen soll
Forschungen über Agunt und Patriasdorf; s.a. 24.06. (Römische Ausgrabungen bei Lienz.) Prof. Ploner, welcher die Ausgrabungen von Aguntum, der alten Römerstadt bei Lienz, leitet, ist jetzt auf die Spuren zweier Häuser gestoßen. In der Gline bei Nussdorf wurde der Mosaikboden eines älteren Hauses gefunden, das auf einem von vielen Säulen getragenen Kreuzgewölbe ruht; die Nord- und Westmauern sind teilweise sichtbar. Der bloßgelegte Mosaikboden ist 2 ½ Meter lang und 50 Zentimeter breit; s.a. 04.07. Am 28. Juni fand Prof. Ploner an seinem neu eröffneten Grabungsfeld die alte Stadtmauer von Agunt. Sie hat die beträchtliche Dicke von nicht weniger als 4 Metern, besteht aus verhältnismäßig kleinen, gewöhnlichen Bachsteinen, die mit weißem Mörtel reichlich verkittet sind. Es handelt sich um die Ostmauer der Stadt; liegt am Stribacher Fahrweg, 80 Schritte vom Kilometerstein 110 der Reichsstraße, die nach Kärnten führt. Am 2. Mai d. Mts. fand Prof. Ploner endlich die Straße, welche außen an der Mauer vorbeitführt
F.: Die ältesten Ansiedelungen im Innsbrucker Gebiet
F.: Die Römerstadt Aguntum unterhalb von Lienz: Berichte von Polybius und Venantius Fortunatus … Die Bewohner und Grundbesitzer zu beiden Seiten des Debantbaches stießen bei Bearbeitung ihrer Felder und bei Grundgrabungen häufig auf Mauerreste und machten allerlei Funde. Der Debantbach selbst deckte im großen Überschwemmungsjahr 1882 verschiedenes Interessantes auf. Man nahm auch mancherlei Grabungen von berufener und unberufener Seite auf … Die wertvollsten Inschriftensteine, die sich auf Agunt beziehen besitzt wenigstens das Museum Ferdinandeum in Innsbruck … Systematische Grabungen … Deutung und Bedeutung der gewölbten Unterbauten; s.a. 01.03.
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