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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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F.: Aus der Geschichte des Schwimmens und Badens
Verpachtung der städtischen Schwimmschule am Gießen bei Hötting
(Errichtung einer Badeanstalt bei Mariastein.) Kaplan Viehauser in Mariastein ist namens des dortigen Verschönerungsvereines um die behördliche Genehmigung zwecks Errichtung einer Badeanstalt am Mariasteiner See beabsichtigten Vertiefung des Seegrundes und des Einbaues einer Mauer beim Ausfluss des Sees eingeschritten. Es soll nämlich am nordöstlichen Ende des Sees in einer Länge von 34 Metern, in einer Breite von 16 Metern und einer Tiefe von 1 bis 2 Metern ein Erdaushub vorgenommen und auf dem diesem Raum das Bad errichtet werden. An der nördöstlichen Seite dieses so geschaffenen Bassins soll nun eine etwa 2 ½ Meter lange, entsprechend fundierte Steinmauer errichtet werden
(Ein neues Hallenbad.) In der Nähe des Wallfahrtsortes Mariastein nordwestlich von Kufstein entstand heuer ein neues, den Anforderungen der Zeit vollkommen entsprechendes Hallenbad, Bärenbad genannt. Es liegt in einer Höhe von etwa 1000 Meter über dem Meer. Über die Entstehung des Bades sind keine schriftlichen Aufzeichnungen vorhanden, im Volksmund aber ist über die Auffindung der Quelle die Historie verbreitet, dass vor Zeiten ein Ritter in der heilsamen Quelle badete, von einem Bären bedroht wurde etc. … Vor etwa 30 Jahren wohnte ein Sonderling aus dem Unterinntal dort, der viele Jahre allein in dieser einsamen Gegend verbrachte. Nun ließ Tischlermeister Dreßl aus Wörgl auf dem freien Almboden, in dessen Nähe die Bärenbadquelle entspringt, ein geräumiges, hübsches Alpengasthaus mit Baderäumen erbauen, er ließ auch die Quelle fassen und sie ins Haus leiten; neben dem Gasthaus hat man eine kleine Kapelle errichtet … Von Mariastein und Oberbreitenbach bei Kundl führt ein guter, markierter Weg dorthin; s.a. 25.08. Kapellenweihe
(Ein Brausebad in Hötting.) Diese Woche wurde mit dem Umbau des Schlachthofes, in dem sich gleichzeitig auch ein Metzgerladen befand, begonnen. Das Objekt wird laut Gemeinderatsbeschluss zu einer Badeanstalt umgewandelt
Sport. (Preisschwimmen.) Am 2. d. Mts. fand in der städtischen Schwimmschule in der Höttingerau ein von mehreren Herren arrangiertes Preisschwimmen für die Jugendmannschaft statt. Die Preiswerber waren je nach Befähigung in sieben Gruppen geteilt und jede derselben musste sowohl im Schnell- und Schönschwimmen wie auch im Springen ihre Fähigkeit zeigen. Schließlich wurde noch ein Tellertauchen durchgeführt
In Steinach a. Br. soll ein neues Schwimmbad gebaut werden. Am Freitag findet die wasserrechtliche Kommission in dieser Sache statt
Das neue Brausebad in der Schneeburggasse in Hötting … In sämtlichen Baderäumen befinden sich elektrische Drücker, sodass der Bademeister von allfälligen Unfällen sogleich verständigt werden kann
S. 25 Lageplan, auf dem die Schwimmschule neben dem Fürstenweg eingezeichnet ist
(Neue städtische Bäder.) Allseits begrüßt wird wohl der vorgestern genehmigte Bau eines längst gewünschten Frauenschwimmbades in nächster Nähe des Männerschwimmbades, am Ende der Museumstraße werden, ebenso die Errichtung eines Volksbrausebades mit Wannen- und Brausebädern an Stelle des nun demolierten Badhauses „Kaiserkrone“ in der Herzog Ottostraße. Mit dieser neuen Anstalt besitzt die Stadt drei Volksbäder, die in den einzelnen Bezirken sehr schön verteilt sind (Wilten, Dreiheiligen und Altstadt)
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