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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Dem Vernehmen nach ist dieser Tage der sog. Amraser See käuflich in Herrn Todl´s Besitz übergegangen. Der neue Eigentümer soll beabsichtigen, das ohnehin seichte Becken ausfüllen zu lassen, um dessen ca. 60.000 Quadratklafter in fruchtbare Ackergründe umzuwandeln; s.a. 01.07.
Der ehemalige Amraser See.
Der Gemeinde Völs wird für die Verbauung des do. Wildbaches ein Betrag von 500 fl gewährt
Triftholz aus dem Inn
Die heuer vollendete neue Arche längs der sogenannten englischen Anlage gibt Anlass zur Erneuerung des Gerüchts, dass mit der Zeit die Fahrstraße von der Allee oberhalb des Löwenhauses längs dieser Arche in gerader Richtung bis zur Herzog Ottostraße neben der englischen Anlage durchgeführt und die dermalige Straßenstrecke länger der letzteren als Ersatz zum englischen Garten geschlagen werden würde [Ein Vergleich des franziszeischen Katasters von 1856 und der digitalen Katastermappe zeigt uns, dass dieses Gerücht ein Gerücht geblieben ist].
Die Gemeinde Huben gräbt über Aufforderung des Herrn Bezirksvorsteher Dr. Josef Neuner in Silz, um dem früheren oder späteren, aber sichern Untergang zu entgehen, für die Ötztaler Ache ein neues Bett. Die neuen Stimmen bringen über den Beginn und Fortgang des Baues folgenden Bericht: [] Den Bau führt die Gemeinde in eigener Regie; Bauführer ist Herr Johann Plattner aus Innsbruck. [] Am 23. Oktober begann der Bau damit, dass vom Weiler Astlen herauf auf beiden Seiten der Grund für die neu zu erbauenden Archen ausgehoben wurde. Gegenwärtig ist der Gurnd für ein Drittel der ganzen Strecke in den ganzen Tiefe ausgegraben. Seit 14 Tagen hat der eigentliche Bau der Schutzmauern begonnen. Am Berge, nahe am Weiler Gottsgut werden die Steine gewonnen und auf einer zu diesem Zwecke errichteten Rollbahn an ihren Bestimmungsort geführt. Diese „Eisenbahn“ wie sie die Bauern nennen, gefällt ungemein, erregt Erstaunen, den so etwas wurde im Ötztal noch nie gesehen. Die Bauern stellten sich vor, man werde die Steine mit den Kühen (Pferd gibt es in Huben nur eins) auf den Bauplatz führen müssen, unterdessen sehen sie jetzt, dass die Rollwägen ein Gewicht von 30 bis 40 Zentner ohne Mühe, denn die Bahn geht entsprechend abwärts, in…
Der Achensee hat heuer eine Höhe, wie schon seit Menschengedenken nicht mehr; noch am Himmelfahrtstag stand das Wasser im Anger der Scholastika und drang in die Wagenremise
Floß auf dem Inn zum Wäschewaschen: „(Wasserpolizeiliches.) Zu Nutz und Frommen des waschenden Publikums in St. Nikolaus wurde vor einigen Jahren am linken Innufer unterhalb der Überfuhr an passender Stelle ein Floß befestigt. Dieser (!) Floß ist aber für den großen Wasserstand an seiner Kette sehr kurz angehängt. Nachdem nun dieser Floß auch mit dem Inn gesunken ist, aber wegen der Kürze der Kette nicht dem Niveau des Wassers folgen konnte, so ist er mit dem Hintertheile ganz gesunken, während das Vordertheil wie ein Wrack aus dem Wasser herausstehet. Da für´s erste solchergestalt dieser Floß ganz versanden muss, so wäre es von Seiten unseres Magistrats, welcher den Schlüssel zu dieser Kette wohl verwahrt, in jeder Hinsicht gut, wenn sich derselbe dieses Floßes erbarmen und etwas länger aufhängen möchte
Bau einer Arche am linken Innufer bei St. Nikolaus
Der Ausbruch des Fallbaches oberhalb von St. Nikolaus im Jahre 1848. „In richtigster Würdigung dieses gefährlichen Murbaches hat unser Magistrat über ernstliches Andringen des k.k. Ingenieurs Kink in besagtem Jahr die Anordnung getroffen, wonach jede Holzfällung in weitem Umkreise dieser Mure jeder Störung der dortigen Kulturen und jedes Befahren oder Beschleifen der dortigen Rinnen und Wege, und zwar vom Veitstag bis Mitte August eines jeden Jahres auf das Strengste untersagt war. Mit der Obsorge für die Beachtung diese Anordnungen war ein Mann betraut, der auch dieses Amt bis vor Jahren energisch handhabte, wegen seines vorgerückten Alters aber seitdem nicht mehr seinen Dienst nachkommen konnte. In ehrender Anerkennung dieser Obsorge steht der Name des k.k. Ingenieurs Kink heutzutage noch mit großen Buchstaben an der Mauer des Venusbades geschrieben, mit einigen seiner Verdienste um die bedrohte Gegend dankbarst erwähnenden Worten."
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