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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Von Zirl ist seit einiger Zeit eine Überfuhr über den Inn errichtet, wodurch der Weg nach Kematen, der früher über den sogenannten „reißenden Ranggen“ zu nehmen war, um eine kleine Stunde abgekürzt wird. Beim Adlerwirth in Zirl biegt der Steig dazu ab
Die neue Überfuhr neben dem Schießstande ist seit Freitag schon in Tätigkeit
Je mehr zur Regulierung und Verschönerung des Inn-Flussbettes durch die Aufführung von gemauerten Uferarchen geschehen ist und noch geschieht, desto unangenehmer fallen die Schuttkegel auf, die sich an verschiedenen Stellen der Archen befinden.
Eissprengungen: Da in Folge des anhaltenden Tauwetters zu befürchten stand, dass die vom Holzrechen aufwärts angesetzten Eismassen in Bewegung kommen und durch Aufstauung des Inns eine Überschwemmung der Stadt verursachen könnten, so wurden gestern Eissprengungen mittelst Dynamit vorgenommen, wobei Patronen benützt wurden, die bis zu 2 Pfund des genannten Sprengpulvers enthielten.
Wie schon erwähnt, hat unser Holzrechen Sonntag nachts durch das auf einmal massenhaft angeschwemmte Triftholz eine Beschädigung erlitten, indem ein Joch zerrissen wurde. Heute nachts ist neuerlich eine große Quantität des in so großer Masse angehäuften Triftholzes weggeschwemmt worden und waren die Leute in St. Nikoluas zahlreich mit Auffangen desselben beschäftigt; s.a. 11.10. u. 16.10.
Aus aktuellem Anlass wird gemeldet, dass in Rattenberg der Umstand, dass sich an dem Innquai hinter der Stadt kein Geländer befindet, schon 7 Menschenleben gefordert hat.
Innverbauung in Innsbruck: Die Uferbauten gehen an den zwei letzten noch nicht verbauten Stellen jetzt ihrer Vollendung entgegen, nämlich unterhalt der englichen Anlage und am Inrain innerhalb des Prügelbaues. Es sind nun 8 Jahre her, dass an diesem Werk Hand angelegt wurde, und dem Zusammenwirken der Stadt und dem Aerare ist es zu danken, dass Innsbruck in einer verhältnismäßig kurzen Zeit ein Strombett erhalten hat, das den bisherigen ländlichen Charakter abgelegt und den stadtischen angezogen hat. Der durch diese Umbauten gewonnene bedeutende Raum wird mit der Zeit recht angenehme Spaziergänge bieten. Nicht unerwähnt dürfen wir lassen, dass auf der durch den Archenbau bedeutend erweiterten Hauptstraße eine Reihe von Kastanienbäume gepflanzt wurde, die sicherlich jenem Stadttheile zur Zierde gereichen werden.
2 Frauen und 3 Kinder stürzen unterhalb des Innbrückensteigs von einem Waschfloß (2 Tote): „Das 12jährige Mädchen des Webermeisters Schiffknecht war allsogleich spurlos in den Wellen verschwunden, die 66jährige Witwe Theresia Haller trug das Wasser einige Zeit lang auf der Oberfläche und man sah sie, auf dem Rücken liegende, die Hände verzweiflungsvoll ringen und hörte ihre Hilferufe. Leider war niemand zur Stelle, der das Wagnis der Rettung dieser Frau unternehmen konnte.“
Die Gefahren beim „Holzfischen“
Die Rosskastanienalle in der Innbrückenstraße wird beseitigt, um auf dem durch den Archenbau bedeutend erweiterten Platz einer schönen Gartenanlage Platz zu machen.
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