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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Am 22. Und 23. Mai fand in Reutte unter dem Vorsitz des Statthaltereirates Posselt-Csorisch eine Verhandlung über die Durchführung des Gesetzes vom 15. September 1905 betreffend die Lechregulierung in der Strecke von Ehenbichl bis Unterletzen statt
Lecherweiterung im Kniepass bei Unterletzen. Der Tiroler Landesausschuss hat das Ansuchen um Vornahme des wasserrechtlichen Ediktalverfahrens nach § 82 Tiroler Wasserrechtsgesetz über das vom Landesbauamt verfasste Projekt einer Aussprengung der engsten Stellen des Lechs in der Schlucht am Kniepass gestellt. Aus den bisher gepflogenen Erhebungen geht mit Sicherheit hervor, dass die Ausführung der projektierten Regulierung Ehenbichl-Unterletzen auf Erfolg nicht rechnen kann, wenn die oft schon verhängnisvoll gewordene Stauwirkung des Kniepasses nicht beseitigt wird etc.
Die Marktgemeinde Reutte hat bei der Behörde ein Projekt betreffend die Regulierung der Abflussverhältnisse des Plansees durch die Anlage des sogenannten kleinen Plansess zum Zwecke vermehrter Wasserzufuhr für das Elektrizitätswerk  Reutte, sowie ein zweites Projekt für einen Verbindungskanal zwischen dem Heiterwanger- und dem Plansee vorgelegt. Das zweite ist mit dem ersten im Zusammenhang. Es besteht bereits ein solcher Verbindungskanal zwischen den beiden Seen, der aber durch Murgräben allmählich versandet und stark vernachlässigt ist, sodass der Heiterwanger See allmählich zurückstaut und nur bei mittlerem Wasserständen noch ein Abfluss in den Plansee stattfindet
Die Wildbachverbauung im Ötztal, an der bei 100 Arbeiter beschäftigt waren, ist für heuer abgebrochen worden. Die Sperren sind nun fertiggestellt und nächstes Jahr hofft man nach Ausbau des Kanals die Verbauungsarbeiten beendigen zu können
In der Strecke Aschau-Kaltenbach-Stumm wurde nun nach einjähriger Unterbrechung wieder mit der Zillerregulierung begonnen, nachdem sich die vier beteiligten Gemeinden Aschau, Distelberg, Kaltenbach und Stumm zur Bildung einer gemeinsamen Wassergenossenschaft geeinigt haben
Lechregulierung. Durch die im Laufe der jahre immer mehr und mehr zutage tretende Verwilderung des Lechbettes unterhalb der Mündung des Hornbaches, sahen sich die Gemeinden Vorderhornbach und Stanzach im Lechtal gezwungen, für eine Regulierung des Leches zwischen der Hornbachmündung und der Vorderhornbacher Brücke Vorsorge zu treffen
Aus Kitzbühel wird geschrieben: Das Seebichlanwesen mit dem Schwarzseebad ist in den gemeinsamen Besitz des Bürgermeisters Reisch und des Kaufmannes Adelsberger übergegangen, die eine gründliche Reorganisation des Bades vornehmen werden
(Der Schwarzsee in Kitzbühel in Tirol.) … Von der Heilkraft des außerordentlich milden Moorwassers dieses Gebirgssees ist der Einheimische längst überzeugt und schon in den 70er Jahren waren es hohe Gäste aus dem österreichischen Kaiserhaus, die im Schwarzsee Stärkung suchten und fanden. Die Temperatur ist auffallend hoch und beträgt schon im Mai 16 bis 18 Grad, in den Sommermonaten 22 bis 27 Grad Celsius. Der Schwarzsee ist das einzige freie Gewässer in Meereshöhe von über 800 Meter mit dieser Temperatur. Ein von dem pharmakologisch-pharmakognostischen Institut der Universität Innsbruck vorgenommenen Untersuchung hatte folgendes Ergebnis … Der See erreicht an verschiedenen Stellen eine verschiedene Tiefe: ½ bis 9 Meter … Die Bäder nehmen einen günstigen Einfluss auf Erkrankungen des Nervensystems, wie auf Hysterie, Neurasthenie, sowie auf verschiedene Neuralgien, insbesonder auf Ischias, auf Lähmungen nach Infektionskrankheiten, ferner auf Exsudate rheumatischen Ursprungs sowie im Zellgewebe und in serösen Säcken. Berichte über günstige Erfolge auch bei veralteten Fällen von Gelenksrheumatismus, Gicht, ferner bei gynäkologischen Affektionen aller Art seitens der Ärzte in Kitzbühel liegen vor
Versammlung in Angelegenheit der Schlickerbachverbauung in Fulpmes … Der Schlickerbach hat im Verein mit seinem linksseitigen Zufluss, dem Halslbach, durch wiederholte verheerende Ausbrüche und Verschüttungen im verflossenen Jahrhundert den Fortbestand der Fulpmerer Industrie mehr als einmal in Frage gestellt
Die seinerzeit in den Gemeindegebieten von Tarrenz und Nassereith durchgeführte Regulierung des Gurglbaches ist leider nicht in der wünschenswert korrekten Weise durchgeführt worden. Schon jetzt zeigt sich, dass in Tarrenz größere Kulturkomplexe vom Wasser wieder angegriffen werden. Kleinere und größere Kulturgründe wurden unterspült und fortgeschoben, da und dort tritt das Wasser in die Kulturgründe ein, sodass dieselben versumpfen und vermooren. In früheren Jahrzehnten war wegen dieser Versumpfung unter der Tarrenzer Bevölkerung der Typhus ein ständiger Gast
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