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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Die Verlegung des Sillbettes ... Es sind bereits 80 Prozent des Erdmaterials aus dem neuen Bett der Sill ausgehoben worden ... Das neue Bett hat in der Sohle eine Breite von 22 Metern und ist rund 1 Kilometer lang ... Der Durchstich am Sillfluss, die Einleitung des Wassers ins neue Bett. Soll im kommenden Frühjahr erfolgen
Die Innregulierungskommission kam gestern mit ihren Arbeiten bis Inzing. Die interessierten Gemeinden waren natürlich mit dem Regulierungsplan einverstanden; auch gegen die Finanzierung des großen Werkes, nach welchem die Gmeinden 20 Prozent der Kosten tragen müssen, hatte niemand etwas einzuwenden. 80 Prozent werden vom Staat und vom Land gemeinsam bestritten
Vom Plansee. Der Kanal zwischen dem Plan- und Heiterwangersee wurde am 31. Oktober hergestellt. Am 1. November machte der Eigentümer des Plansees, Hans Singer, mit seinen Familienangehörigen die erste Fahrt durch den Kanal mit seinem kleinen Motorboot. Die Fahrt wird im kommenden Jahr, wo das Dampfboot „Sabina II“ die Fahrten zwischen Plansee und Heiterwang regelmäßig herstellt, gewiss zahlreiche Freund und Besucher finden
Die Innregulierung im Gemeindegebiet von Volders
(Vom Plansee.) Der Magistrat Reutte steht mit dem Besitzer des Plansees in Unterhandlungen wegen des Ankaufes des Sees. Als Kaufpreis werden 300.000 bis 500.000 Kronen genannt. Der Großvater des Besitzers Hans Singer soll den See im Jahre 1812 vom österreichischen Fiskus um 3000 Gulden gekauft haben. Reutte benötigt die Ausnützung des Sees für sein Elektrizitätswerk und verschiedene andere Anlagen. Bei Ankauf wäre auch der anstoßende Heiterwanger See eingeschlossen. Die Größe des Plansees ist etwas 1400 Tagwerk. Der Besitzer des Sees hätte noch auf 20 Jahre das Fahr- und Fischereirecht. Auch die Jagdberechtigung ist mit eingeschlossen. Der See ist überall wegen der herrlichen Farbe bekannt. Das Hotel „Forelle“ bleibt dem jetzigen Besitzer
(Der Geroldsbach bei Götzens.) Über die ungenügenden Arbeiten am Geroldsbach bei Götzens, der bekanntlich am 2. Juni ausbrach und große Verheerungen anrichtete, geht uns eine bittere Klage zu. Es heißt darin: Ins alte Bachbett wurde ein Notbau hineingestellt, welcher im Falle eine Ausbruches unmöglich standhalten kann und ein allzu kleines Rinnsal hat. Das Mauerloch ließ man offen, dem Ungetüm des Tales ist freier Eintritt ins Dorf Götzens ermöglicht. Im Mai 1909 wurde zwar eine Klause angebracht, doch ist diese heute schon stark angefüllt. Am 27. September wurde in einer Interessentenversammlung der sogenannte „Durchstich“, eine Durchbrechung des der Tallklamm vorliegenden Bergrückens, beschlossen … Jetzt heißt es auf einmal: „Es geschieht nichts, in Wien wird es nicht bewilligt.“ Und so steht das arme Volk der Gemeinde Götzens wieder hilflos und ratlos vor dem drohenden Unglück
Der Statthalter in Götzens … Unter Böllerknall fuhr der hohe Herr in das beflaggte Dorf ein … Mit freudigster Stimmung vernahmen die Gemeindemänner aus dem Munde des Statthalters die Versicherung, dass heuer noch eine möglichst baldige und gründliche Verbauung des beängstigenden Wildbaches und Durchführung des Durchstichprojektes in Angriff genommen wird
Die Kosten der Großarchenregulierung und die Regulierung der Brixenthaler Ache
Die Erhaltung der Wasserschutzbauten in Tirol (Ein Mahnruf von Hofrat Anton von Posselt-Czorich.)
Gerichtszeitung: Der Kampf um das Hechtseegebiet; s.a. 07.04. und 03.06. Der Streit zwischen Kommerzienrat Roman Hoberhummer und dem Hofbesitzer Huber-Gruber um das Floß- und Schilfschneiderecht am See ist beigelegt
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