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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Auffführung im k.k. Nationaltheater: Ben David der Knaben-Räuber oder des Juden Rache (Schauspiel in 5 Akten nach Spindlers Roman: Der Jude von Neustadt).
Jessonda (Inhalt der im k.k. Nationaltheater gespielten Oper von L. Spohr, großhessischer Generalmusikdirektor und Hofkapellmeister in Kassel); s.a. 26.03. „Die Chöre der Braminen, Bajaderen, Indianer und Portugiesen werden durch Gesangs-Dilettanten in einer noch nie gehörten Stärke von 90 Stimmen vorgetragen; eine andere Gesellschaft von Dilletanten wird einen interessanten Waffentanz ausführen, somit werden über 100 Personen auf der Bühne mitwirken; das Orchester wird gleichfalls durch die vorzüglichsten Kräfte hiesiger Musikdilletanten namhaft verstärkt; von den neuen Dekorationen wird besonders eine indianische Landschaft als überraschend gelungen, Beifall finden, und dazu ist noch für das gesamte Personal fast die ganze benöthigte Gardarobe neu angefertigt worden.“; s.a. den Bericht über die Aufführung am 28.03. sowie über den Brief von Louis Spohr vom 21.04.
Zum Vortheile der Lokalsängerin Caroline Alliani wird das Stück „Therese Krones“, ein Genrebild mit Gesang in drei Abtheilungen von Haffner aufgeführt.
Eine misslungene Aufführung im Nationaltheater („Die Makkabäer“ von Julius Otto)
Im Autheater wurde am vergangenen Sonntag das Stück „Der Stern von Tunis“ aufgeführt.
Morgen Sonntag findet im k.k. Nationaltheater die erste Vorstellung des vierfüßigen Künstlervereins statt - „Das Affentheater des L. Casanova“ (Theaterzettel mit Bildern); Zwerchfellerschütterungen sind angesagt.
Es ist unzweifelhaft, dass unser k.k. Nationaltheater mit der am 15. und 16. d. M. zu eröffenenden Saison einer besseren Zukunft entgegen gehe. Am Gebäude selbst werden bereits Verbesserungen und Verschönerungen vorgenommen; die k.k. Hofloge wird ganz neu tapeziert, der Plafond und mehrere Dekorationen sowie die Courtine neu gemalt, andere Dekorationen und Versetzstücke werden ausgebessert, ein neuer Luster wird das Innere erhellen, ein Hauptübelstand wird durch die Erhöhung des Parterrebodens beseitigt. Bezüglich der künftigen Künsterlgesellschaft hegen wir die begründete Hoffnung, dass die Frau Directrice Rosner alles aufbietet, um die Gesellschaft als eine für alle Fächer des Schau- und Lustspiels, der Baudeville und der Lokalposse vollkommen genügende uns demnächst vorzuführen. Von aus der letzten Saison her bekannten Mitgliedern spielen auch heuer die Frauen Huray und Martinelli, Fräulein Rosner und B. Müller, und die Herren Behrens, Ubrich, Frank, Bauer, Fels, Neuther und Nilius. Neu engagiert werden ein 1. Held, ein 1. Liebhaber, ein Bonviant, ein 1. Intriguant und Charakterrollenspieler, eine 1. jugendliche Liebhaberin , ein 1. Heldenvater, zwei Lokalsängerinnen, 6 Damen und 6 Herren für den Chor.
Die Schauspielerin Frau Alliani d..J. gibt ihre Abschiedsvorstellung (Engagement am Theater an der Josefsstadt) ; s.a. 15.12.
Die Nr. 196 und 197 des Tiroler Boten enthält einen längern Aufsatz über die hiesigen Theaterverhältnisse [ ] Erstens dürfte es kaum rätlich sein, zur Begründung des Wunsches nach einer Opernsaison auf die vor Jahren gut bestandene Operngesellschaft hinzuweisen, besonders wenn eine solche gemeint sein will, deren sich Innsbruck erfreute, als es noch sein altes Theater besaß. Seit damals sind die Gagenverhältnisse derart gestiegen, dass jetzt die Gage eines damaligen ersten Opernmitgliedes kaum hinreicht, die Ansprüche von zweiten Mitgliedern für unsere dermalige Schauspielergesellschaft zu befriedigen. Zudem lässt sich jetzt höchst selten ein Opernmitglied auch im Schauspiel verwenden, was früher oft der Fall war, und eine bedeutende Erleichterung im Gagenetat ermöglichte. Es olle zwar nicht so sein, aber es ist nun mal so. Daher auch in vielen bedeutendern Städten die Direktoren von Theatern, die nebst dem Schauspiel eine Operngesellschaft halten mussten, in den letzten Jahren fallierten. Zweitens halten wir es für die Dauer räthlich, hier das Bestehen einer Operngesellschaft zur Bedingung der Fortexistenz unseres Theaterinstituts zu machen, wenn der jeweiligen Direktion zugleich die dazu unerlässlichen Geldmittel dauernd gesichert würden; auf Auf eigenes und alleiniges Risiko wird sich nicht leicht eine Direktion mit reellen Absichten herbeilassen, das Wagnis des Engagements einer guten…
Die hochlöbliche Intendanz des k.k. Nationaltheaters war auf das Thätigste bemüth, das Theater sehr schön und elegant renovieren und decorieren zu lassen. Die Sperrsitze sind zum Sperren eingerichtet, und das Parterre um ein Bedeutendes erhöht. Auch für die Beleuchtung und Beheizung ist bestens gesorgt.
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