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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Aufführung eines Ritterschauspieles in der Gemeinde Buch.
Die Aufführung des historischen Schauspiels „Philippine Welser“ von Oskar v. Redwitz wird angekündigt.
In früheren Jahren war während der Saison im hiesigen Theater stets auch eine Konditorei.
Die vorgestern zum Vortheile durchziehender Krieger im k.k. Nationaltheater stattgefundene Vorstellung des effektvollen, vom edelsten deutschen Patriotismus belebte Schauspiels: „Ein deutscher Krieger“ von Bauernfeld, kann nicht nur in Anbetracht des humanen Zweckes, sondern auch der fleißigen, exakten Aufführung als eine höchst zufriedenstellende bezeichnet werden.
Gestern wurde die Schillerfeier mit der Aufführung der „Karls-Schüler“ im festlich geschmückten und zum ersten Male mit Gas beleuchteten Nationaltheater eröffnet. Nach dem Schauspiel setzte sich trotz des höchst unfreundlichen Wetters der Fakelzug der Studierenden durch die Hauptstraßen der Stadt nach dem Museum in Bewegung, wo Schillers Büste aufgestellt war []; s.a. 14.11. (Rückblick auf die Schillerfeier)
Die Lokalsängerin Alliani, welche vor einigen Monaten das Publikum des Josefstätter Theaters der Alleinherrschaft des Fräul. Rathmeyer preisgab und wieder nach Innsbruck ging, gedenkt wieder nach Wien zurückzukehren. (Wir wollen hoffen, das diese Nachricht falsch ist); s.a. 17.01.1860 und das Engagement der Künstlerin in Graz am 13.05.1861
Theaterdirektor Lippert ist von einer Reise zurückgekehrt und hat einige gute Acquisitionen für unsere Bühne gemacht, nämlich einen tüchtigen Bassisten, eine erste dramatische Tänzerin und eine Soubrette, welche heute im „Freischütz“ auftreten werden
Im k.k. Nationaltheater gelangt zum ersten Male die Zauberposse „Paperl, oder: Der unzufriedene Capitalist“ von Carl Elmar zur Aufführung. Musik von Franz v. Souppé. Zum Schluss: „Zwei junge Leut´mit alte Gsicht“ (A landliga Gspaß)
Der gestrige Tiroler Bote enthält die Concursausschreibung zur Bewerbung um die hiesige Nationaltheater-Direktion auf die Dauer der nächsten zwei Jahre, da der Kontrakt mit Herrn Direktor Lippert mit 31. August 1861 zu Ende geht.
Die Unternehmung des hiesigen k.k. Nationaltheaters wurde dem zuletzt in Würzburg Theaterdirektor gewesenen Herrn Spielberger, der sich in der Theaterwelt eines geachteten Renome´s erfreut, verliehen.
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