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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Im k.k. Nationaltheater wird das Lustspiel „Der glückliche Familienvater“ bei festlich beleuchtetem Hause gegeben, welche Vorstellung unser dht. Erzherzog-Statthalter Carl Ludwig durch seine Anwesenheit beehren wird
Gestern verschied hier Hr. Theaterdirektor Spielberger, dem das hiesige k.k. Nationaltheater vom kommenden September verliehen worden war, nach kurzem Krankenlager.
Herr Benno Hirsch (früher ein distungierter Tenor) hat die Direktion des k.k. Nationaltheaters für die kommende Saison übernommen; derselbe wird in wenigen Tagen eine Reise nach den größeren Städten Deutschlands antreten, um persönlich das noch ergänzende Personal zu engagieren. Der verstorbene Vorgänger hat bereits für das Engagement der ersten Parthien in Oper, Schauspiel und Posse Sorge getragen
Personalstand des k.k. Nationaltheaters für die Saison 1861/1862
Unsere Theatersaison wurde gestern unter günstigen Auspicien mit der großen Oper „Robert der Teufel“ eröffnet. Schon das vorangegangene Festspiel mit der brillianten Ouvertüre des neuen Kapellmeisters Hummel war geeignet, das zahlreiche Publikum in die günstigste Stimmung zu versetzen
"Robert der Teufel": Wir erzählen nur die Tatsachen, dass Frln. Schmitz (Isabella) sich des verdientesten, stürmischen Beifalles zu erfreuen hatte, dass Frln. Nuhr (Alice) gleiche Auszeichnung zuteil ward, dass Herr Marloff ein ganz wackerer Robert, Herr Büssel ein ausgezeichneter Betram und Herr Knoller ein vorzüglicher Raimhaut gewesen
Dem Vernehmen nach kommt im k.k. Nationaltheater die schon seit langer Zeit vorbereitete romantische Zauberoper "Undine" von Lortzing noch im Laufe dieser Woche zur Aufführung. Es ist diese Oper eines der besten Werke des leider zu früh verstorbenen Componisten und erfordert einen außerordentlichen Aufwand an Ausstattung. Wie wir hören, hat Herr Direktor Hirsch in splendidester Weise für eine solche gesorgt; zu den äußerst schwierigen Verwandlungen und Maschinerien ist das Podium des Theaters speziell erst eingerichtet worden, und ist der vortreffliche Maler Herr Juliano schon seit langer Zeit mit der Anfertigung neuer Dekorationen für diese Oper beschäftigt, die alles, was bisher hier in dieser Beziehung geleistet worden ist, noch weit übertreffen werden; s.a. 28.10. Premierenbericht:
Im letzten Akte der gestern aufgeführten Oper: „Die lustigen Weiber von Windsor“ wurde unsere wackere Sängerin Frl. Schmitz von großer Gefahr bedroht. Ihre Kleider fingen an den Gaslampen hinter der Kulisse Feuer, - brennend stürzte sie auf die Bühne und war sich zu Boden um die Flammen zu dämpfen, - was auch mit Beihilfe einiger anderer Bühnenmitglieder gelang, ohne dass Frl. Schmitz von den Flammen beschädigt worden wäre. Das in ängstlicher Aufregung des Ausgangs dieses Unfalles harrende Publikum nahm die Nachricht, dass die Sängerin selbst unverletzt sei, mit stürmischer Freude entgegen.
Am Mittwoch wird im k.k. Nationaltheater zum Vortheile unserer wackeren Schauspielerin Frl. Michna das Originallustspiel: „Die Nichte aus Amerika“, geschrieben von der Benefiziantin, zur Aufführung kommen. Wir wünschen ihr ein recht volles Haus
Morgen Freitag gibt unsere beliebte und gefeierte Sängerin Frln. Schmitz zu ihrem Benefize „Troubadour“. Sie tritt als „Leonore“ auf
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