Volltextsuche

Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


Zur Startseite
Zur Jahresübersicht von ANNO


Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates

Prozessionen, religiöse Feste und kirchliche Rituale

ErstkommunionikantinFronleichnamsprozession in der Herzog Friedrich Straße

Ankündigung der hunderjährigen Säkular-Feier zur Ehre des wundertätigen Gnadenbildes „Unseres Herrn im Elende“ im nahen Markt Matrei für den 24. d. M.; s.a. den Bericht vom 05.07. „Sechzehn Festredner aus dieser Diözese predigten in diesen acht Tagen dem zahllosen Volke. Von außwärts haben 41 Priester an diesen Feierlichkeiten Theil genommen. Der 26. war der Glanzpunkt dieses Festes, da an diesem Tag die große Prozession abgehalten wurde, an welcher 20 Priester und wenigstens 4000 Andächtige jeden Alters und Standes - die zahllosen Zuschauer nicht zu rechnen - teilgenommen haben. Das Sanktissimusm, getragen vom hochw. Herrn Stiftspropste von Innichen, der schöne Tragaltar mit dem seit 600 Jahren in dieser Kirche verehrten Gnadenbilde, die Jungfrauen mit Kerzen, die Schützen mit ihren Fahnen und Musikbanden, alles das bot einen Gesamteindruck von religiöser Feier und Großartigkeit, der in dem Gedächtnisse stets aller fortleben wird, welche Zeugen dieses Festtages waren.“
14.08. und 16.08.1855 – Zur Nachfeier der päpstlichen Glaubensentscheidung über die unbefleckte Empfängnisn Mariä wurde durch die wohlerwürige Redemptoristen-Congregation in der hiesigen St. Johanneskirche eine dreitägige festliche Andacht abbzuhalten beschlossen. Die Feier begann bekanntlich am letzten Sonntag.
Heute um 8 Uhr Morgens wurden die drei Mohrenmädchen, welche der hochw. Herr Olivieri den hiesigen Frauen Ursulininnen im vorigen Jahre zur Erzhiehung und Pflege überlassen hatte, in der St. Jakobspfarrkirche mit großer Feierlichkeit durch die hl. Taufe in der Gemeinschaft der hl. katholischen Kirche aufgenommen. Die heilige Taufhandlung vollzog der hochw. herr Dekan und Stadtpfarrer Herr Komether; als Taufpatinnen fungierten Frau A. v. Riccabona, Frau I. Bader und Fräulein von Scheuchenstuel; s.a.23.10. (40 von Sklavenhändlern losgekaufte Negerkinder sollen nach Europa zurückkehren und eine Zufluchtsstätte in den verschiedenen Frauenklöstern finden).; s.a. 20.06.1857: Die im Ursulinenkloster in Bruneck versorgten Negermädchen Schiama, Gambra und Asue halten ihre Erlebnisse in Buchform fest: („Erzählungen der drei Negermädchen aus Afrika“
In Stams endete am 16. d. M. die Jubelfeier. Die Zahl der Besucher war ungemein groß, besonders aus dem Ötztal und aus dem Fern herein. Die benachbarten Seelsorgestationen, größtentheils aus dem Patronate des Stiftes, wechselten sich täglich mit den Prozessionen dahin ab. Als Prediger waren immer benachbarte Priester geladen [] Bei den Prozessionen folgten dem hochwürdigsten Gute mit brennenden Kerzen der hocheb. Graf v. Wolkenstein von Petersberg, die k.k. Bezirksgerichts-Vorstände von Silz und Telfs nebst den übrigen k.k. Beamten und Honoratioren. Die trefflich eingeübte Musikbande von Miemingen ließ sich zur Verherrlichung der Feier sehr uneigennützig herbei
Der gestrige Tag des hl. Schutzengels wurde in vielen Gemeinden Tirols, mit außergewöhnlichem Glanze aber in der Nachbargemeinde Hötting gefeiert, wo alles aufgeboten war, dieses Fest zu verherrlichen.
Das Osterfest fällt in diesem Jahr auf den 24. April, was seit 1791 nicht der Fall war und sich vor dem Jahre 2011 nicht wieder erreignen wird. Seit der Einführung des Gregorianischen Kalenders war dies bisher nur der Fall in den Jahren 1639, 1707 und 1791. Die Ostergrenze geht vom 22. März (frühestens) bis zum 25. April (spätestes Datum); s. 11.04.
In Amras wurde vorgestern, also am St. Mathiastag, ein verlobter Feiertag festlich gefeiert. [] In den Händen des Christuskindes eines Marienbildes bemerkte man 20 goldene und silberne Medaillen verstorbener Landesverteidiger vom Jahre 1797 bis 1848. Diese Sitte finden wir im ganzen Lande und sie zeigt, wie hoch vom Volke diese Erinnerungszeichen geschätzt werden. Die Veranlassung des Gelöbnisses ist folgende: Im Jahre 1797 raffte eine furchtbare Viehseuche den Bauern über 400 Stück Vieh weg; das Klein- und Borstenvieh war ausgerottet, nur 17 Stück Vieh waren noch vorhanden, wovon eines krank. In obiger Bedrängnis machten die Amraser obiges Gelübde; nie mher hat seitdem in Amras eine Seuche unter dem Vieh Verheerungen angerichtet.
Bei der hl. Fronleichnamsprozession in Oberndorf haben zum ersten Mal 16 Schiffer, mit Kostümen des 16. Jahrhunderts mit Partisanen bewaffnet, das Sanctissimum begleitet, während die Schiffergarde in ihrer Gala-Uniform (rothe Waffenröcken etc, wie gewöhnlich) ausrückte.
Von der Witterung begünstigt konnte die zweite Fronleichnams-Prozession in den Vorstädten Mariahilf und St. Nikolaus mit größter Prachtentfaltung abgehalten werden. Die bekränzte Schuljugend, zahllose weißgekleidete Mädchen, die Bündnisse, Vereine und die Genossenschaften der Gewerbe mit ihren Fahnen eröffneten den unabsehbaren Zug. Der hochwürdige Abt von Fiecht celebrierte in pontificalibus, umgegeben von zahlreicher Assistenz der hohen Geistlichkeit
Am 12. des künftigen Monats beginnt in Judenstein die 400 Jahrfeier des Märtyrertodes des hl. Andreas von Rinn
« StartZurück123456789WeiterEnde »
Seite 2 von 9