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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Der Vogelfang wird trotz Gesetz und Verbot noch immer gewerbsmäßig ausgeführt. Erst dieser Tage wurden einem Bauern bei Völs eine große Zahl von jungen Singvögeln konfisziert.
Im Tannheimertal wurden 400 Schafe durch denWahnwitz eines Hirten über eine Felswand gejagt und fanden armselig den Tod.
Das neue Vogelschutzgesetz, mit welchem das bisherige Gesetz vom 30. April 1870 außer Kraft gesetzt wird, verbietet das Fangen oder Tödten, sowie den An- und Verkauf der wildlebenden Vögel, ebenso das Ausnehmen der Jungen oder Zerstören der Eier und Nester derselben. Ausgenommen von diesem Verbot ist das der Jagd vorbehaltene Federwild und dann die schädlichen Gattungen und Arten, nämlich die Adler-Arten, die Falken, der Uhu (Buhin), die Elster, die Rabenkrähe etc.
Auf dem Viehmarkt zu Silz am 13. d. M. darf nur Vieh aufgetrieben werden, das mit Gesundheitsscheinen gedeckt ist, worin von der betreffenden Gemeindevorstehung bestätigt ist, dass das Vieh aus seuchenfreien Gemeinden stamme und auch nur durch solche getrieben worden sei
Der Vogelfang in der Gemeinde Telfs wird über Ansuchen derselben für die Dauer von 3 Jahren gänzlich verboten.
In Tarrenz wurde wiedere ein tollwütiger Hund erschossen
Empörende Roheit im Gasthaus zum Grauen Bären (ein Geier wird masakriert)
Mittel gegen Hundswut anno 1874
Wegen der in mehreren Gemeinden des Oberinntales noch herrschenden Maul- und Klauenseuche darf Vieh auf die in den Monaten September und Oktober des Jahres in diesem politischen Bezirke stattfindenden Viehmärkte, insbesondere auf den Imster Markt (28., 29. und 30. September), Längenfeld (24. September), Wenns (Samstag nach dem Rosenkranzsonntag), Silz (am ersten Montag nach dem Land-Kirchtag) und Ötz (am zweiten Montag nach Kirchweih) nur gegen Beibringung legaler Gesundheitsscheine aufgetrieben werden.
Antrag der Landecker Gerichtsgemeinden in ihrem Sprengel landschaftliche Tierärzte zu bestellen (abgelehnt, da die Regierung verpflichtet ist, die nötige Anzahl von landesfürstlichen Bezirkstierärzten zu stellen)
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