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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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(Eine eigenwillige Gemeindevorstehung.) Eine krasse Übertretung des Tierseuchengesetzes hatten sich der Gemeindevorsteher von Uderns Johann Schmid, der Gemeinderat Franz Deigl und elf weitere Bauern der Gemeinde Uderns, zuschulden kommen lassen. Am 10. Oktober 1911 war, wie die Gendarmerie-Erhebungen ergaben, unter dem Viehstand des Bauern Franz Maier in Uderns die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen … Die Seuche hatte sich inzwischen in 17 Stallungen verbreitet … Weder die Gemeindevorstehung noch die Bauern kümmerten sich um die behördlichen Anordnungen, sondern trieben nach wie vor das gesunde mit dem kranken Vieh gemeinsam zur Tränke … Geldstrafen zu jeweils 30 Kronen
Gerichtszeitung. (Ist das Fleisch tuberkulöser Rinder und von Schweinen, die an Rotlauf leiden, gesundheitsschädlich?) Einander widersprechende Gutachten. … Obertierarzt Kofler: „Solange die Tuberkulose noch nicht die Muskeln ergriffen hat, kann das Fleisch nach Entfernung der erkrankten Teile unter Anwendung der nötigen Vorsicht z.B. starkes Sieden genossen werden … Die Erfahrung lehre, dass der Krankheitskeim beim Rotlaufes nicht auf Menschen übertragen wird.“ … Das Gutachten des Dr. Molitoris deckt sich nun damit keinesfalls. Vom Standpunkt des Arztes aus ist der Genuss von Fleisch eines tuberkulosen Rindes unbedingt zu verurteilen. Auch die Übertragung von Rotlauf auf den Menschen bei Genuss von Schweinefleisch sei möglich. Freispruch
(Eine Tierquälerei.) Aus Fügen geschrieben: Trotz eines schon seit Jahren bestehenden Verbotes leisteten sich zwei hiesige Bauern das zweifelhafte Vergnügen, ein Widderrennen, oder richtiger gesagt, ein Widderstoßen am hiesigen Marktplatz im Dorf zu veranstalten, wozu ein Paar kräftiger Tiere ausersehen war. Nach mehr als 100 Ausfällen zeigten die beiden Kämpfer blutige Köpfe und beiderseits augenfällige Ermattung, was schließlich unter den zahlreichen Zuschauern doch Erbarmen hervorrief, sodass endlich die Trennung der Tiere allgemein verlangt wurde. Es kam zu keiner Entscheidung und den Veranstaltern entging die verlockende Gewinstprämie, die mit 10 Kronen festgesetzt gewesen sein soll. Dagegen dürfte ihnen die Behörde eine Strafprämie, vielleicht noch in einem etwas höheren Ausmaß wegen Tierquälerei präsentieren
Wiedereröffnung des Mutterer Hofes; 29.03. Wie man erfährt, ist dort noch eine ganze Familie, welche das Fleisch der verendeten Kuh gegessen hat, unter verdächigten Erscheinungen erkrankt. Die politische Behörde sperrte das Metzgergeschäft, wo die Kuh ausgeschrotet wurde und sucht nach den Kunden, welche das Fleisch kauften
(Gespießt.) Die Dienstmagd des Altvorstehers Jäger in Ötz wurde von einer Kuh attackiert, die ihr in der Leistengegend eine klaffende Wunde beibrachte
Eine Hundemeute
Der Hund auf der Kanzel
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