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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Privatschulen

Am verflossenen Freitag hat in der Lehranstalt der Frau Grubhofer die Prüfung stattgefunden. Die Vorsteherin hat bei der Prüfung bewiesen, dass sie ihrem Programm getreu, sich bestrebt, den ihr anvertrauten Schülerinnen eine nützliche und angenehme Bildung des Geistes und des Herzens beizubringen, ohne lästige Schöngeisterei, ohne übertriebene Sentimentalität.
Der 1. Lehrkurs des neuerrichteten fürstbischöflichen Knaben-Seminars wird mit Beginn des nächsten Schuljahres im fürstbischöflichen Schlosse in Rotholz eröffnet werden, da der Neubau auf dem jüngst angekauften Grunde in Brixen, der auf 200.000 fl. zu stehen kommt und vom Architekten Vonstadl geleitet wird, erst in 3 Jahren fertig wird. In der Anstalt finden 400 Zöglinge Platz
In Mariahilf soll eine Privatschule errichtet werden (Genehmigung 12.11.)
Das Knabenseminar in Rotholz ist am Dienstag durch den Fürstbischof von Brixen eröffnet worden. Das Institut soll bereit über 20 Zöglinge zählen (Personal und Leitung siehe 05.10.)
Der Pfarrer von Mariahilf hat von der Regierung die Genehmigung zur Eröffnung einer Privatschule für ein Jahr erhalten. Die Schule, zu deren Leitung Schulschwestern bestellt wurden, wurde gestern eröffnet.
Prüfungen im Gruberhof´schen Mädchen-Institute. Die Schülerinnen zeigten in Religion, in den Sprachen (deutsch, französisch, italienisch), in Literaturkunde, in Geographie, Geschichte, Naturgeschichte und im Rechnen höchst erfreuliche Kenntnisse. Der tüchtigen Vorsteherin gebührt ein Lob.
Das Pensionat der Frauen Ursulinen hier (Leserbrief)
Die Ausstellung der Arbeiten von Schülerinnen des bekannten Gruberhof´sches Mädcheninstitutes, Maria Theresienstraße, Cafe Leiß, 2. Stock , verdient besondere Berücksichtigung
Die Mädchenschule der Ursulinen: „Es wäre unter den hiesigen Verhältnissen eine große Verlegenheit für Familien mit schulpflichtigen Mädchen, wenn die Frauen Ursulinen plötzlich das Recht hätten, die Aufnahme von Mädchen aus der innern Stadt zu verweigern, da wir keine andere öffentliche Mädchenschule im Pfarrsprengel von St. Jakob haben. Dieses Recht haben die Frauen Ursulinen keineswegs. Wenn auch das Ministerium Klosterschulen auf Grund des Reichsvolksschul-Gesetzes nicht als öffentliche Schulen anerkennen kann, so ist doch vermöge des Vertragsverhältnisses der Frauen Ursulinen mit der Stadt ihre Schule die Pflichtschule für Mädchen in der innern Stadt.“ (s.a. 18.09. Die Ursulinen beabsichtigen ein Halbpensionat für die Mädchen zu errichten.)
Die private Volksschule in Mariahilf, welche der dortige Pfarrer und geistliche Rath Weyrer schon seit etlichen Jahren aus Privatmitteln unterhält und bisher in dem Gebäude der ehemaligen, seit Neugestaltung der Schulen aufgelassenen Pfarrschule von Mariahilf untergebracht hatte, wird nun in das neuerbaute und der Konkursmasse des Metzgers Tusch vom Pfarrer ersteigerte Haus gegenüber der Schießstätte verlegt. Die Räume sind bereits für Schulzimmer zweckmäßig eingerichtet.
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