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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Kaum war der Feldzug des heurigen Jahres zu Ende, in welchem nicht nur die deutsche, sondern auch die italienische Bevölkerung Tirols ihre Treue und Verlässlichkeit erwiesen hat, sehen wir in Wälschtirol eine Agitation in Szene gesetzt, welche an Frechheit alles bisher Dagewesene übersteigt.
Abspaltungstendenzen in Süd und Welschtirol (Protokoll der Landtagsitzung, s.a. 28. und 30.11)
Auszeichnung verdienstvoller Persönlichkeiten
Bekanntlich wurde 1547 – 1552 der von Kaiser Karl V. gefangen genommene Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen in Innsbruck in Haft gehalten. Laut Dr. Schönherr soll er im heutigen Gasthof „Österreichischer Hof" untergebracht gewesen sein; in diesem Haus soll auch Lukas Cranach freiwillig seines Herrn Gefangenschaft geteilt und seine in Tirol noch zahlreich vorfindlichen Bilder gemalt haben.
14. Landtagssitzung: Revolutionäre Umtriebe in Südtirol, Gegenmaßnahmen, Resolution an den Kaiser
Der Statthalter von Tirol, Ritter von Toggenburg, tritt in Innsbruck sein Amt an
Dr. Johann Haslwanter, k.k. Oberstaatsanwalt, wird zum neuen Landeshauptmann von Tirol ernannt
Stipendienfonds in Tirol im Jahre 1867
Von Steub erscheint demnächst ein neues Werk, welches seine Herbstausflüge in Tirol und seine Aufsätze über das Trentino in erweiterter Form enthalten wird.
Gestern abends halb 10 Uhr verschied nach schmerzlichem Leiden Herr Franz Unterberger, Kunsthändler dahier. Zu Sterzing 1796 geboren, kam er früh nach Innsbruck und begann seine geschäftliche Laufbahn in der Carnellischen Handlung. Vor mehr als 40 Jahren gründete er sodann mit bescheidenen Anfängen seine Kunsthandlung, sie blühte rasch empor, und der mit seinem Verständnis und warmer Liebe für sein Fach ausgestattete Mann hatte im Laufe der Jahre die Befriedigung, sein Geschäft an Bedeutung gewinnen zu sehen, die weit über die Grenzen seines engeren Vaterlandes hinausreicht. Mit ihm geht ein um die tirolische Kunst und Kunst-Industrie nicht weniger, als um die Stadt Innsbruck, die seine zweite Heimath wurde, wohlverdienter Mann zu Grabe. In seinem kräftigsten Mannesalter hatte er Jahre lang die Vertrauens- und Ehrenstelle eines Magistrats-Rathes bekleidet; zur Förderung der Kunstsammlung im vaterländischen Museum wirkte er als Fachdirektor von dessen Gründung im Jahre 1826 bis auf die Gegenwart, und der tirolisch vorarlbergische Kunstverein verliert an ihm ein umsichtsvolles und tüchtiges Ausschussmitglied. Schmerzlich werden die zahlreichen Freunde den liebenswürdigen heitern Freund vermissen, unsersetzllich ist aber sein Verlust seiner trauernden Familie.
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