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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Bezirkhauptmann Ferdinand Ritter von Neupauer wird zum Statthaltereirat ernannt
Gestern gegen Mittag führ der Herr Landeshauptmann Ritter v. Rapp mit Kutscher und Diener vom Landeshauptschießstande gegen die Stadt, als gerade einige Pöller zu Ehren des hohen Geburtstagsfestes Sr. Majestät des Kaisers abgefeuert und die Pferde dadurch scheu wurden. Kutscher und Diener sollen vom Wagen herunter geschleudert worden sein, ohne jedoch besondere Verletzungen erlitten zu haben, ohne jedoch besondere Verletzungen erlitten zu haben. Als die Pferde zum Stillstand gebracht wurden, kam gerade Se. Excehllenz der Hr. Statthalter angefahren und ließ den Herrn Landeshauptmann zu sich einsteigen; somit hat die Sache noch einen guten Verlauf genommen.
Das Abgeordnetenhaus hat an Stelle des verstorbenen Dr. Rautenkranz den Bürgermeister von Innsbruck, Herrn Dr. Tschurtschenthaler, in den Staatsgerichtshof gewählt
Sitzung des Gemeinderates von Innsbruck: Die Leistungen des scheidenden Bürgermeisters Dr. Tschurtschenthaler werden gewürdigt (s.a. die Verleihung des Ehrendiploms am 12.11. d. J.). Worte des Vicebürgermeister Dintner: „Es sind nun acht Jahre, dass Herr Dr. Tschurtschenthaler die Stadtverwaltung übernahm. Es dürfte seit dem Bestande der Stadt ein ähnlicher Zeitraum nicht bestehen, in welchem zum Wohle derselben so Außerordentliches geleistet worden ist. Selbst prinzipielle Gegner der liberalen Verwaltung müssen das anerkennen, wenn sie gerecht sind. [] Vor allem ist es die Neugestaltung des Volksschulwesens, die unser Bürgermeister in vernünftiger Weise löste. Wir wissen alle, was das bedeutet. Wir wissen, dass nur durch die Volksschule gewisse Klassen der Bevölkerung emporgehoben und zu freien tüchtigen Staatsbürgern gemacht werden. Die Volks- und Bürgerschule in der Gilmstraße, das Mädchenschulhaus in St. Nikolaus, das schöne, allen Anforderungen der Neuzeit entsprechende Schulhaus in Dreiheiligen geben Zeugnis hievon. In die Amtsperiode des Herrn Bürgermeisters fällt ferner das neue Gemeindestatut, fällt die Organisation des Magistrates mit allen seinen Haupt- und Nebenämtern und fallen eine Menge der wohlthätigsten Reformen in allen Zweigen der städtischen Verwaltung; ferner die musterhafte Organisation des Feuerlöschwesens, die Errichtung der medizinischen Fakultät, der Pfandleihanstalt und der Volksküche. Die seit Jahrzehnten erwartete Verarchung des Innflusses und damit die…
Gestern wurde daheir der k.k. Ministerialrath Ritter v. Schwind zu Grabe getragen. Er ist in seinem 71. Lebensjahre einem längeren Leiden erlegen. Franz Ritter v. Schwind war ein Bruder des großen Moritz von Schwind. In ihren geistigen Anlagen nahe verwandt, erfasste auch Franz v. Schwind die Aufgaben seines Lebensberufes mit einer angeborenen Genialität. Er hatte sich dem Berg-, speziell dem Salinenwesen gewidmet und war einer der hervorragendsten Vertreter dieses Faches in Österreich. Eine Reihe von Jahren leitete er die Saline Hall als Direktor. Von dort wurde er in das Ministerium berufen und als er das Ende seiner treuen und glänzenden Dienstleistung erreicht hatte, mit dem Ritterkreuze des Ordens der eisernen Krone ausgezeichnet. In das Privatleben zurückgetreten, zog er nach Tirol und benützte die Zeit seienr Muse hauptsächlich mit Studien über die Anwendung der mathematischen und der Naturwissenschaften auf das praktische Leben. Ein Verdienst muss in dieser Richtung für den Verstorbenen vindiziert werden: die Einführung des „Rechenstabes“ in Österreich. Schon im Jahre 1842 beschäftigte er sich damit, und mehr als 30 Jahre später schien ihm bei der Umgestaltung unserer maß- und Gewichtsverhältnisse der Zeitpunkt gekommen, diesem auf einer graphischen Darstellung der Logarithmen beruhenden Rechenbehelfe größere Verbreitung zu verschaffen, was ihm auch…
Verabschiedung des Altbürgermeisters Dr. Tschurtschenthaler
Hans Fuchs, der Erfinder der berühmten „Haller Törtchen“ ist gestern im 85. Lebensjahr verstorben
Stams: Dem Gemeindevorsteher Martin Kranewitter wird das silberne Verdienstkreuz mit der Krone verliehen (siehe den noch ausführlicheren Bericht vom 22.01. d. J. – Kranewitter war nicht weniger als 33 Jahre Gemeindevorsteher = Bürgermeister von Stams!)
Se. k. und k. Apost. Majestät haben mit A.h. Handschreiben vom 13. April den Statthalter von Tirol, Eduard Graf Taaffe mit der Verleihung des höchsten Ordens des Kaiserstaates ausgezeichnet, indem der Kaiser Se. Excellenz zum Ritter des Ordens vom goldenen Vließe allergnädigst zu ernennen geruhte.
Biographisches vom Grafen Taaffe
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