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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Martin Spörr, Leiter der Kurkapelle in Karlsbad (geb. 1866 in Wilten)
Auszeichnung für den Statthalterei-Oberingenieur R. Tommasi für den Bau der Marine-Pfarrkirche (Madonna del Mare) in Triest
F.: Beim Bildhauer Pfretschner (in der Kantstraße 158, Charlottenburg)
Die gesetzliche Regelung der Auswanderung in Österreich; behandelt werden auch die sogenannten „Hütkinder“ (Schwabenkinder, in Deutschland auch oft als Sachsengänger bezeichnet)
Aus Schwaz: Am 18. d. Mts. War ein Agent hier, welcher Leute für den Bahnbau in Westafrika warb. In Schwaz hat er 20 Personen aufgenommen, darunter einige verheiratete Männer, welche Weib und Kind verlassen, um in weiter Ferne ihr Glück zu finden. Es wurde den Leuten ein Handgeld verabreicht. Von Innsbruck werden sie gemeinsam weiterbefördert; s.a. 23.01. und 24.01. Die  Firma, welche den Bahnbau in Deutsch-Südwestafrika besorgt, ist die bekannte Baufirma Arthur Koppel aus Berlin etc.
(Fern von der Heimat gestorben.) Letzte Woche lief in Hall die offizielle Nachricht ein, dass in Rio de Janeiro in Amerika am 23. Februar  des Jahres Herr Rupert Baron v. Schneeburg im 41. Lebensjahr gestorben ist. Der Verstorbene ist der einzige Sohn der in Hall hoch angesehenen freiherrlichen Familie Schneeburg, die dort einen schönen Ansitz hat. Er lebte schon viele Jahre in Amerika und sollte im Mai zurückkommen
Am 19. März starb in Pozuzo in Peru in der Tiroler Kolonie Hw. Herr Pfarrer Josef Egg, gebürtig von St. Nikolaus. Er war im Jahre 1852 dorthin ausgewandert
Die Tiroler in Schlesien (Seite 20) … In den Mitteilungen der Schlesischen Gesellschaft für Volkskunde, Heft XVI, 1906, untersucht Th. Siebs die Sprache der Tiroler, die sich inmitten des schlesischen Riesengebirges, in den Kirchspielen Erdmannsdorf und Seidorf, vor fast 70 Jahren angesiedelt haben. Es waren Zillertaler Protestanten, die sich seinerzeit an den König von Preußen mit der Bitte wandten, ihnen als seinen Glaubensgenossen eine Zufluchtsstätte zu geben. Friedrich Wilhelm III. gewährte sie durch seinen Erlass vom 13. Juli 1837. In sechs Abteilungen kamen die Tiroler, über 400 Mann stark, in Schmiedeberg an. Sie stammten aus der Pfarre Zell, Mayrhofen, Brandberg, Finkenberg, Hippach. Im Jahr darauf, geschah, nachdem größere Flächen – insgesamt 1600 Morgen – auf dem Dominium Erdmannsdorf und bei Seidorf erworben waren, die eigentliche Ansiedlung
(Amerikaner, die sich Frauen aus ihrer alten Heimat holen.) Letzter Tage fand in Lienz eine Doppelhochzeit der Herren Franz und Thomas Rohracher mit Frl. Tschurtschenthaler und Frl. Reden statt. Die beiden Herren Rohracher leben schon über 25 Jahre in den vereinigten Staaten und haben einen ansehnlichen Besitz in Durango, Staat Colorado. Die Neuvermählten haben bereits die Rückreise über die Schweiz und Frankreich angetreten
Gestern früh sind hier ungefähr 1700 mazedonische und italienische Arbeiter und Auswanderer angekommen, die über den Arlberg nach Deutschland und Amerika reisen wollten. Sie mussten infolge der Verkehrsstörung, hier längeren Aufenthalt nehmen als ihnen lieb war. Die Leute lagerten sich deshalb in bunten Gruppen um den Südbahnhof herum, auch in den Straßen bemerkte man viele dieser abenteuerlichen Gestalten. Von den Mazedonieren waren die meisten in Nationaltracht gekleidet. Unter den Auswanderen befanden sich auch Frauen und Kinder, die mit Sack und Pack sonnige Plätzchen vor dem Südbahnhof aufsuchten. Die Italiener schienen sich geduldig ihrem Schicksal zu fügen, die Mazedonier waren über die Unterbrechung des Reiseprogramms erbost. Nachmittags saßen sie in großen Gruppen zusammen, einige junge Leute hatten Holzinstrumente hervorgeholt und bliesen heimatliche Melodien
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