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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Gestern wurden unter höchst zahlreicher Leichenbegleitung die Überreste des am 27. v. M. verstorbenen Herrn Josef Erler, Magistratsrath und Besitzer des Gasthauses „zum grauen Bären“ zu Grabe getragen.
Begräbnis Pater Haspingers in der Hofkirche.
Scheintod und lebendig begraben werden, s.a. 17.06. (über die Notwendigkeit der Totenbeschau) sowie 19.10. d.J. und 20.04.1859
In Inzing wurde am 23. d.M. der Vater unseres hochwürdigsten Fürstbischofs auf die feierlichste Art, wie solche kaum je in einem Dorfe stattfinden wird, unter Assistenz von 20 Geistlichen mit dem Herrn Abte von Stams an der Spitze, zu Grabe getragen.
Die Leiche Speckbachers, welche gestern Abends hier eintraf und heute in der silbernen Kapelle ausgesetzt war, ist um 10 Uhr feierlich zu Hofers und Haspingers Gebeine hinabgesenkt worden.
Ein schwachsinniger Bub aus Rietz ertrinkt im Inn
Die Vorlesungen über die Rettungsmittel beim Scheintod und in plötzlichen Lebensgefahren beginnen am Sonntag durch Herrn Prof. Dr. Mauermann im Vorlesesaal des allgemeinen Krankenhauses
Das Ministerium des Inneren erlässt Bestimmungen über Leichentransporte: Darnach kann die Verführung der Leichen in die Umgebung eines Ortes auf zwei Stunden ohne besondere Bewilligung erfolgen. Bei Entfernungen, welche die Überbringung der Leiche an ihren Bestimmungsort in einem Tag möglich machen, ertheilen auf dem Land die Bezirksämter die Bewilligung. Bei grrößeren Entfernungen ist die Bewilligung der Statthalterei erforderlich. Bei einem solchen Transport muss die Leiche zur Winterszeit in einem doppelten wohl verschlossenen Sarg gelegt werden. Zur Sommerszeit muss die Leiche überdies noch nach einer besonderen Vorschrift im Inneren gereinigt und präpariert werden, nur bei Verwendung eines verlöteten Metallsarges ist die Präparation nicht notwendig.
Ein erschütterndes Ereignis hat heute die Gemeinde Kössen betroffen. Der hochw. Herr Pfarrer Wind, ein ausgezeichneter Kanzelredner, der als ehemaliger Redmptorist in Wien, sowie an mehreren Orten Tirols einen Ruf als feuriger Redner erlangt, hatte auch heute die Kanzel bestiegen. Die eindringlich ergreifende Predigt war eben abgeschlossen, als er plötzlich auf der Kanzel zusammenstürzte und nach wenigen Minuten vom Schlage getroffen verschied. Unbeschreiblich war der Eindruch auf die zahlreich versammelte große Gemeinde.
Letzten Sonntag verschied in Schwaz der vielverdiente Feldkaplan P. Polikarp Schlapp aus dem Franziskaner-Orden. Am Schlusse seiner Sonntagspredigt, die er in der Franziskanerkirche hielt, wurde er vom Schlage getroffen und stürzte mit den letzten Worten: „Wahrhaftig wer auf Gott vertraut, hat auf festen Grund gebaut“ zusammen. Der für seine Verdienste von Sr. Majestät mit dem silbernen Verdienstkreuze pro piis meritis belohnte Feldkaplan ist im Jahre 1848 zweimal ins Feld gerückt, und zwar zuerst mit der Telfser Kompagnie unter Hauptmann Platter, dann mit der dritten Haller Kompagnie unter Hauptmann Karl v. Payer.
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