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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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(Beerdigung.) Gestern nachmittags wurde auf dem städtischen Friedhof hier eine edle Frau zur ewigen Ruhe gebettet, Frau Louise Munding, geb. Apin, die Gattin des Konditors Munding, welche nach längerer Krankheit unerwartet schnell einem Gehirnschlag erlag. Die Wiege der Verstorbenen stand an den schönen Gestaden des Bodensees, in Überlingen bei Konstanz
Todesanzeige Julius Holluschek, Seifenfabrikant, Veteran des Feldzuges 1870-71 ist nach längerem schweren, mit größter Geduld ertragenen Leiden und Empfang der hl. Sakramente im Alter von 67 Jahren sanft im Herrn verschieden. Trauerhaus Schöpfstraße 9; s.a. 04.07. Er diente beim Garde-Infanterie-Regiment „Elisabeth“, kam sofort ins Treffen und wurde bei der mehrmaligen Erstürmung von Le Bourget am 21. September von einem Granatsplitter getroffen. Er hinterlässt zwei Söhne, von denen einer die Fabrik weiterführt
(Wo ist das Kind hingekommen?) In Kaltenbach wird das 5 Jahre alte Söhnchen des Senners Max Wurm vermisst; s.a. 15.07. Tot im Wald aufgefunden; erfroren
(Selbstmord.) Heute früh 5 Uhr hat sich der in der Körnerstraße wohnhafte ledige 25 Jahre alte Georg Kahn, ein bei der Lokalbahn angestellter Hilfsarbeiter aus Heiligenblut in Kärnten, aus bisher unbekannter Ursache das Leben genommen. Nachdem er aus einem Revolver drei Schüsse gegen sich abgegeben hatte, durchschnitt er sich mit einem Rasiermesser vollständig die Kehle; darauf versorgte er noch beide Mordwerkzeuge in seinen Koffer und sperrte diesen ab … Die gegen ihn gerichteten Schüsse scheinen fehlgegangen zu sein, denn der Körper zeigte keinerlei Schussverletzung
(Harakiri.) Der 48 Jahre alte Bauer Alois Wild in Zirl stieß sich gestern abends in selbstmörderischer Absicht ein Messer in den Bauch. Die Verletzungung war grässlicher Art und so schwer, dass der Tod wohl unausbleiblich seine wird. Man brachte den Unglücklichen in das Spital nach Innsbruck; s.a. 25.07., 26.07.
(Hütet die Kleinen!) Aus Mötz berichtet man uns: Am 19.d. Mts. vormittags entfernte sich das zwei Jahre alte Söhnchen des Bauern Johann Weber in Mötz in einem unbewachten Augenblick aus dem Haus, fiel in den hinter dem Hause befindlichen Mühlbach und ertrank. Seine Leiche wurde von den Eltern am Mühlrechen gefunden. In diesem Bach sind nun schon fünf Kinder ertrunken (Anm. Bach hinter dem Haus des Grassl Schusters)
(Selbstmord am Sillfall.) … Im nächsten Augenblick stürzte der Körper des Mädchens auch schon über den mehrere Meter hohen Fall und verschwand in dem Wirbel, den das tosende Wasser dort bildet; s.a. 26.07. Die Näherin Leopoldine Kopetzky wird vermisst
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