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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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König August verunglückt in Brennbichl: „ Es war Mittwoch, der 9. des Monats etwas nach acht Uhr vormittags, als der König, von Karres herabfahrend, jenen verhängnisvollen Weg erblicken konnte, der ihn zum Tode führen sollte. – Die steilste Stelle war glücklich zurückgelegt. Doch bei dem sogenannten „Rieb“ fing der Wang an sich bedeutend nach rechts zu neigen. Der König bemerkte es, und rief Halt. Leider zu spät; den im nämlichen Augenblicke stürzte der Wagen. Der König wollte noch vornehin aus dem Wagen springen, gerieth aber in die unmittelbare Nähe der Pferde. Das übrigens sehr zahme, durch den Sturz über den Zugstrang scheu gewordene Handpferd fing nun an auszuschlagen, und traf mit den zwei Stollen des Eisens am rechten Fuß (welches, nebenbei erwähnt, der Oberstallmeister und Generaladjutant v. Engel mit sich nach Sachsen genommen hat), das Hinterhaupt des Königs unweit des linken Ohres so stark, dass die Hirnschale in Stücke sprang. Das geschah dreiviertel auf 10 Uhr. – Der König lag besinnungslos am Boden, und er wurde nun auf die linke Seite des Wagens getragen. Hier schlug er plötzlich die Augen auf und sagte seinem Diener: „Verlass mich nicht, ich werde dich auch nicht vergessen.“ Major v. Zetschwitz lief pfeilschnell hierher…
Unglücksfälle in Finstermünz. (Es sind nunmehr bereits 14 Menschenleben beim Straßenbau zu beklagen); s.a. 13.09.
Gestern abends sind in der Nähe des Baron Sternbach´schen Gutes zu Mühlau zwei Eisenbahnarbeiter aus Innsbruck durch Erdabsturz verschüttet und getötet worden.
Unglück auf dem Schießstand in Mieming (die sog. „Zieler“ leben gefährlich).
Beim Schlittenfahren („Rodeln“) vom Amraser Schloss herab wurde der 11-jähirge Knabe des A. Reinisch von Götzens durch Anprellen an einen Wehrstein lebensgefährlich verwundet, indem er am Kopfe mehrere Wunden erhielt, sich die Kinnlade zersprengte und die Zunge durchbiss; was Vielen zur Warnung dienen möge
Unglück beim Gewehrreinigen in Silz (Bauernsohn Saurer verliert 2 Finger)
Schauriger Unfall in Brixlegger Montanwerken: Er begann 4 Uhr morgens fröhlich und heiter seine Arbeit bei der großen Blechwalze, wohl nicht ahnend, dass sein Tagwerk so bald zu Ende sein sollte. (Ein Kramsacher, Vater von 8 unversorgten Kindern, wird von einem Schwungrad einer Walze gerädert)
In Ried i.O. wird ein Bub von einer Gabel aufgespießt.
Fahrlässige Tötung mit Jagdgewehr in Terfens
In Kufstein rennt ein Bub in das offene Messer eines Fleischers und stirbt.
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