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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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In Gnadenwald ist die Unterberger´sche Pulvermühle explodiert
Lebensrettung in Ebbs
16.01. und 17.01.1872 – Die beiden Töchter des verstorbenen Landtagsabgeordneten Gaißbacher aus Kirchbichl, kamen gestern hier an, besuchten das Theater und blieben dann mit ihrem Begleiter im Gasthause beim Mondschein in heiterer Laune bis 11 Uhr nachts, um welche Zeit sie sich zu Bette begaben. Heute morgens fand ihr Begleiter beide Mädchen leblos im Bette. Der schnell herbeigeholten Hilfe gelang es, die jüngere der beiden Mädchen, Elisabeth, 23 Jahre alt, in´s Leben zurückzurufen, während alle Wiederbelebungsversuche bei der älteren Schwester, Maria, 26 Jahre, verbebens waren. Erstickung durch Kohlengas war die Ursache des Todes, der um 2 Uhr morgens eingetreten sein mag; s.a. 29.01. „Über die Vergiftung durch Kohlenoxydgas“
Gestern ist ein Kind in der Höttinger - Au unvorsichtigerweise in heiße Lauge gefallen und verbrannt.
Vor einigen Tagen kam der Fall vor, dass von Axams zu einem Zuckerbäcker nach Innsbruck um Alkermes-Saft zum Färben von Bäckereien geschickt wurde. Der Zuckerbäcker bedeutete, es werde zu diesem Zwecke allgemeine nicht mehr Alkermes-Saft, sondern eine Anilin-Lösung verwendet und verabreichte dem Boten das gewünschte Quantum von Letzterer. In Axams versuchte die Köchin von dem ihr gebrachten Safte und allsogleich stellten sich Vergiftungs-Sympthome ein. Es wurde von diesem Vorfalle Anzeige erstattet und in Folge dessen den hiesigen Zuckerbäckern der Gebrauch der Anilin-Lösung zum Färben von Bäckereien auf das Strengste untesagt.
Eine schreckliche Schlittenfahrt in Fügen (ein Bursche wird von einer Zaunlatte gepfählt)
Die Pulverstampfe in Kematen ist gestern in die Luft geflogen und sind dabei mehrere Personen schwer beschädigt worden.
In Reith bei Seefeld verunglückte in der vorigen Woche ein Bauersmann von 50 Jahren durch einen Blitzstrahl. Der Blitz fuhr durch den Hut, der durchlöchert wurde, in den Kopf des Unglücklichen und warf ihn mit solcher Gewalt zu Boden, dass er von der Anhöhe, auf welcher er stand in eine ziemliche Tiefe hinabstürzte und dort sein Leben aushauchte. Die Stelle am Haupte, wo den Bauersmann der Blitz traf, ward dadurch im ganzen Umkreise so von den Haaren entblößt, als wenn sie sorgfältig abrasiert worden wären.
Unglücksfälle in Oberlienz, Lermoos und Wörgl
Die Pulverstampfe in Fügen ist explodiert (Menschen kommen nicht zu Schaden)
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