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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Zur Beruhigung der mit der Innschiffahrt beschäftigten Bevölkerung des Unterinntals: die Die Bahnverwaltung denkt nicht an eine Reduzierung des Tarifs für Zementtransporte von Wörgl und Kirchbichl
Der Unfug des Schnalzens mit der Peitsche (Kutscher)
Über das Schneeräumen: [] Bei diesem Anlasse dürfte es nicht uninteressant sein die Frage zu erörtern, ob denn den Hausbesitzern mit Recht die Verpflichtung auferlegt werden könne, die Trottoirs längs ihres Besitzthumes vom Schnee zu reinigen. Es ist richtig, dass diese Verpflichtung bisher als bestehend angesehen worden ist; zuerst wurde sie im Jahre 1807 von der damaligen königlich bairischen Regierung für Innsbruck eingeführt, später vom Magistrate mehrmals erneuert, insbesondere im Jahre 1862, wobei bestimmt worden, dass im Falle einer Säumnis von Seite eines Hausbesitzers die Reinigung des Trottoirs durch das städtische Bauamt auf Kosten des Hausbesitzers vorgenommen werde. Vor der Organisierung der Gemeinde im Jahre 1849 und 1850 hatte diese Belastung einer gewissen Sorte von Gemeindemitgliedern einen Anschein der Berechtigung, weil mit dem Besitze eines Hauses auch politische Rechte verbunden waren; eine Hausbesitzer erwarb z. B. das Bürgerrecht, er erwarb kraft des Besitzes die Zugehörigkeit zur Gemeinde etc. Seither sind jedoch mit dem Besitze einer Realität in einer Gemeinde keinerlei politische Rechte verbunden und entsteht nun die Frage, ob nach demm Stande der heutigen Gesetzgebung die Verpflichtung der Trottoir-Reinigung durch die Hausbesitzer diesen gesetzmäßig auferlegt werden dürfe. Wir glauben diese Frage entschieden verneinen zu müssen. Die Trottoirs sind selbstverständlich Theile…
Die Velocipedisten, von denen wir jüngst die Nachricht brachten, dass sie per Velociped über den Kontinent nach Oberammergau fuhren, sind nun vorgestern hier eingetroffen und im Gasthaus zum „Hirschen“ abgestiegen. Die beiden Herren fahren auf einem scheinbar äußerst leicht gebauten aber sehr großen Rade, dem gleich einem zierlichen Schweife in hübsch geschwungenen Bogen ein kleines Rädchen angehängt ist, selbstverständlich mit großer Sicherheit, die besonders bewundernswert hervortritt, wenn sie auf dem leichten Rade durch die Straßen in langsamsten, gemächlichem Tempo – zu schweben scheinen.
Bei seinem Zusammentritte wird dem tirolischen Landtag dem Vernehmen nach seitens der Regierung keine Vorlage zugehen; hingegen werden vom Landesausschusse demselben unterbreitet werden: der Entwurf eines Straßengesetzes, sowie eines Gesetzes wegen zwangsweiser Vereinigung von Gemeinden. (Bericht über die Eröffnung 12.06.)
In Innsbruck hat sich unter dem Namen „Bicycle-Club“ eine Velocipedisten-Verein gebildet und statutenmäßig constituiert. Es ist den Mitgliedern seitens des Magistrats auch erlaubt worden, unter Beobachtung der nothwendigen Vorsichtsmaßregeln und versehen mit einer Vollmacht nicht bloß außerhalb der Stadt, sondern auch in der Straßen der Stadt selbst auf dem „Eilrade“ ihre Excursionen zu machen.
Das erste Tiroler Bicycle Straßenrennen (Radrennen) fand gestern programmgemäß vom Berg Isel Plateau aus statt.
Ein Ballonflug über Innsbruck (Blondeau); s.a. 01.08. bis 05.08.1898 den Bericht über den sich auf einem Schwebereck eines Ballons produzierenden Italiener und den bei der Landung durch Zuschauer verursachten Flurschaden in Hötting, der zur Beschlagnahme des „Luftballons“ führt
Kundmachung: „Das Fahren mit Velocipeden in der Stadt ist nur den mit einer Nummer versehenen Radfahrern gestattet, was mit dem Beifügen verlautbart wird, dass die Beteilung mit Nummern durch den Bicycle-Club Innsbruck erfolgt.“
Mit der Errichtung einer Dampfschiffahrt am Achensee wird es nun Ernst. Die Bestandteile des Dampfbootes, welches in Linz gebaut wurde, befinden sich bereits an Ort und Stelle, und wie man hört, hat die Montierung begonnen. Man hofft, das Fahrzeug in etwa zwei Wochen zu Stande zu bringen und vielleicht schon um Pfingsten mit den Fahren beginnen zu können
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