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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Mitglieder der für Tirol und Vorarlberg bestellten Konservatoren und Korrespondenten der k.k. Zentralkommission für Kunst- und historische Denkmale
Polizeistunde in Tirol und Vorarlberg
Instruktionen zur sanitären Überwachung des Lebensmittelmarktes in Innsbruck: §1 Die sanitäre Überwachung des Marktverkehrs umfasst die Kontrolle der Echtheit, gute Beschaffenheit, Bereitungs- und Aufbewahrungsart sämtlicher Lebensmittel und Genussartikel. Das Beschauorgan hat sich behufs gemeinsamen Vorgehens mit dem städtischen Polizeiamt ins Einvernehmen zu setzen. Die Beschau hat täglich stattzufinden; Grundzüge der Sanitätsbeschau betreffend das Brot: „In Bezug auf die allgemeinen Eigenschaften des Brotes kommt zu beobachten, dass es gehörig ausgebacken (porös und von braunlicher Farbe), weder nass noch speckig oder sandig, schimmlig und muffig, nicht bitter oder sauer schmeckend, nicht windhohl oder rissig ist“ Beschaffenheit der Milch: „Gute Milch soll ihrem äußeren Aussehen nach eine weiße, undurchsichtige, schwach ins gelbliche spielende, etwas fettig anfühlende Flüssigkeit sei, einen milden süßlichen Geschmack haben und beim Kochen den bekannten spezifischen Geruch entwickeln. In rohem Zustand soll sie in reines Wasser getröpfelt, darin untersinken, ebenso soll ein Tropfen derselben auf dem Fingernagel nicht auseinanderfließen, sondern eine gewölbte Form (Gupf) behalten. Ebenso soll die Milch von mechanisch suspendierten Verunreinigungen (Kuhmist usw.) frei sein und von vollkommen gesunden Tieren stammen. Jeder Zusatz fremder Stoffe ist unzulässig. Zur Prüfung der Milch auf Wasserzusatz dient dermalen ein Galactometer“
Polizeistatistik von Innsbruck 1895
Josef Bernsteiner, Bezirks-Gendarmerieposten Innsbruck, ein schlichter Mann, aufgehend in seiner Pflicht, eisern in der Tatkraft, jederzeit hilfsbereit, conciliant im Verkehre, vermittelnd, dass die oft unbequemen Maßregeln nicht so hart trafen, erfreut sich bei den Innsbruckern großer Beliebtheit
Die Organisationsbedürftigkeit unserer städtischen Polizei ist eine Tatsache. Die Ausdehnung der Stadt, der Zuzug fremder verdächtiger Elemente, der Mangel an Naturalverpflegungsstationen, die Bevölkerungszunahme, die Einbürgerung der niederen Volksklassen in der Altstadt fordern energisch eine Änderung der Polizeivorschriften und des diesbezüglichen Regelments. Die Polizeiwache in ihrer jetzigen Stärke von 30 Mann ist unzureichend, eine Expositur in der Innstraße zuwenig. Bei Nichtgefährdung der Autonomie wäre eine Staatspolizei die beste Einrichtung.; s.a. 13.11. und 20.11.
Verpflichtung der Mietparteien zur Vorhaltung von „Rauchfangkehrerbücheln“
Seit dem Amtsantritt des neuen Polizeiinspektors Karl Ertl wurden bei unserer Sicherheitswache verschiedene Neuerungen eingeführt, die sich ohne Zweifel recht wohltuend äußern werden (Anschaffung eines Dienstfahrrades und Bereitstellung von Verbandstaschen)
Kanalverlegung in Kufstein (eine Felsader erschwert die Arbeiten)
Das Zollamt am Rennplatz soll zum Bahnhof verlegt werden (und zwar in die Räumlichkeiten in der ehemals die Bundesbahndirektion untergebracht war; für diese wird bekanntlich in Saggen ein neues Gebäude errichtet; Firstfeier Bundesbahndirektion 11.11.1898)
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