Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Brände von Einzelobjekten

Vorgestern ist im Gnadenwald außer St. Martin auf dem Wege gegen St. Michael ein Bauernhaus abgebrannt. Das Feuer soll durch Kinder entstanden sein.
Am 26. ds. Mts. sind in Nößlach bei Stafflach zwei Häuser abgebrannt; am verflossenen Samstage brannte auch im Valserthale bei St. Jodok ein Haus ab. Man vermutet dass hier Brandlegung im Spiel sei. In der Nähe eines abgebrannten Hauses in Navis soll nämlich ein Stück Zündschnur gefunden worden sein
Brände in Pfons und in Wattens
Brand in Fiss.
14.05. und 15.05.1867 – Gestern brannte der Scheiperhof in der Nähe des Sternwirthshauses in Natters ab. Leider scheint sich die Vermutung, dass absichtliche Feuerlegung die Ursache ist, zu bestätigen. Der verunglückte Bauer hatte einmal einen Knecht entlassen, der manchesmal Anfälle von Geisterstörung hatte und in Folge des Dienstverlustes dem Bauer gedroht haben soll, er werde ihm etwas anthun. Derselbe Mann soll gestern nachmittags in der Nähe des Tatortes liegend gesehen worden sein. Auch sei unmittelbar vor Ausbruch des Brandes eine Mannsperson von dem betreffenden Hause wegeilend erblickt worden
Brand in Westendorf
Am 20. d. Mts. brannte zu Angedair, Bezirk Landeck, das Galleler Haus nebst zwei Städeln ab
In Schlaiten brannte vorige Woche ein Bauernhof ab.
Glücklicherweise waren die Verheerungen des Feuers in der Spinn- und Webefabrik zu Absam nicht so bedeutend, wie sie gestern bei Schluss des Blattes die Gerüchte dahier sein ließen, immerhin aber ist der Schaden, des es anrichtete, ein sehr bedeutender. Das Erdgeschoß ist gänzlich ausgebrannt, die dort aufgestellten Maschinen sind zum großen Theil ruiniert, ungeheuere Baumwollvorräthe sind zu Grunde gerichtet. Die oberen Stockwerke sind ebenfalls mehr oder weniger beschädigt. Das Feuer soll in einer der im Erdgeschosse stehenden Maschine zur Zerreißung der Wolle, „Wolf“, oder in der Sprache der Fabriksarbeiter „Wollteufel“ genannt, infolge ihrer ungeheuern Drehgeschwindigkeit durch Reibung entstanden sein. Mit unglaublicher Geschwindigkeit erfasste das Feuer die nächstgelegenen Wollvorräthe und theilte sich durch einen durch alle 4 Stockwerke gehenden Aufzug den übrigen Stöcken mit. []
In Seefeld brannte am 21. d. Mts. das obere Asphaltfabriksgebäude nieder. Das selbe stand im Eigentum der Gemeinde Reith
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