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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Großbrände

Schon seit 8 Tagen brennt in Nassereith der sogenannte Köllenwald.
Zu St. Jakob im Stanzertal sind am Morgen des 19. d. M. sieben Wohnhäuser samt Ökonomiegebäude und allem Erntesegen ein Raub der Flammen geworden.
19.01. und 20.01. und 26.01.1858 – Großbrand in Trins; 26 Häuser in Schutt und Asche: Von den 101 Häusern, welche sich im Dorfe befanden, stehen noch 33 etwas entferntere Häuser; alle anderen Gebäulichkeiten im Dorfe, außer der Kirche, dem Widum, dem Schulhaus und 4 Häuser sind ein Raub der Flammen geworden. Den Schaden taxiert man über 100.000 Gulden. Ein Junggeselle ist beim Retten seiner Habe, sowie eine ledige Innwohnerin im Keller ihres Hauses verbrannt. [] Am Hause Nr. 68, dessen Erdgeschoß verschont blieb, ist ober der Haustür der Psalm 126: „Wenn der Herr das Haus nicht bewahrt, wachen die Wächter umsonst“ zu lesen. Gensdarm Johann Zindinger hat mit Gefahr aus dem schon stark von Flammen ergriffenen Hause die Besitzerin Therese Larcher gerettet [] In den abgebrannten 59 Häusern wohnten circa 300 Menschen mit 66 Kindern unter 13 Jahren, darunter 27 Parteien, die jetzt wahrscheinlich an den Bettelstab gebracht sind.
Seine kaiserliche Hoheit der dl. Herr Erzherzog-Statthalter Carl Ludwig haben bereits huldvollst den durch Feuersbrunst Verunglückten der Gemeinde Trins mit Übersendung einer bedeutenden Gabe druch den Hrn. Kreishauptmann Höchstseine Teilnahme auszudrücken geruht; am 9. d. M. nun aber ward den Trinsern das Glück zuteil, Ihn selbst ehrfurchstvoll in ihrer Mitte zu begrüßen; s.a. 17.02.
Nachtrag zum Brand in Trins: Ein Toter bei Aufräumungsarbeite
Bericht über einen Großbrand in Mals
Großbrand in Brand in Absam, 16 Familien obdachlos, 2 Tote; der Brand soll durch spielende Kinder entstanden sein; betroffen ist ein Teil der Häuserreihe, welche sich vom Stamser Wirth in Absam gegen Melans hinzieht; ff.
Durch einen Brand in Matrei sind 21 größtentheils arme Familien verunglückt; gerettet konnte nur wenig werden. Die umliegenden Gemeinden sendeten spärliche Hilfe und es ist vorzüglich den heldenmüthigen Anstrengungen der auf dem Durchmarsche in Pfons und Schösens einquartierten zwei Kompagnien vom Infanterie-Regiment Rainer zu verdanken, dass die Flammen nicht größeren Schaden anrichteten.
Gestern Mittag bezeichnete qualmender Rauch im Thale Sellain ein Brandunglück. Wie man nun erfährt, seien eine Schmiede und 3 bis 4 Häuser zu Rothenbrunn abgebrannt.
Großbrand in Sellrain, 8 Familien obdachlos: Aus noch unbekannter Ursache brach um 11 Uhr Mittag in der Talsohle, eine Viertelstunde innerhalb der Seelsorgekirche, in einem Hause, dessen Bewohner gerade abwesend waren, Feuer aus, welches bei der heißen Witterung so schnell um sich griff, dass binnen einer Stunde fünf nahe gelegene Häuser samt Holz- und Futterlagen ergriffen und in Asche gelegt wurden. Unter den abgebrannten Häusern befand sich eine ansehnliche Schmiede []
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