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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Die hierländigen Bauarbeiter werden im laufenden Jahre und darüber hinaus nicht Ursache haben, auf Verdienst ins Ausland zu ziehen, da gutem Vernehmen nach die Bahnhof-Bauten auf allen Stationen der Innsbruck-Kufsteiner Eisenbahn an hierlands ansässige Bau-Unternehmungen bereits vergeben sein sollen und in Kürze mit diesen Bauten selbst überall begonnen werden dürften. Fernere Bauten sind am Schloss Ambras in nächster Aussicht, und die Herren Bauunternehmer Gebrüder Huter beschäftigen bereits seit vorigem Jahre eine größere Zahl Arbeiter an den hiesigen Friedhofsbauten
An der Bichlwanger Brücke (bei Kirchbichl) geht es rasch vorwärts; 240 Arbeiter sind dort allein bloß mit Nieten, Bohren und Blechschneiden beschäftigt
Über die Begünstigungen, welche die neue Bauordnung den Bauunternehmern gewähren wird, vernimmt man, dass es darnach gestattet ist, die ebenerdigen Lokalitäten gewölbt oder ungewölbt herzustellen. Die Verkleidung der Fenster und Türen braucht nicht mehr von Stein, sondern kann gemauert sein. Die Zwischenwände in den obern Stockwerken können aus Riegelwerk bestehen. Zur Verbindung von einzelnen Stockwerken können hölzerne Stiegen angelegt werden; die Hauptstiege des Hauses muss jedoch aus Stein oder Eisen bestehen. An die Stelle von Dippelböden können Trammböden treten.
An den Neubauten in Innsbruck wird rüstig fortgearbeitet. Das große Haus außer der Triumphpforte und das vierstöckige Bäckerhaus am Margarethenplatze sind der Vollendung nahe, ebenso das anstatt des abgebrochenen Elser-Hauses neu ausgeführte Haus des Herrn A. Neuhauser am obern Stadtplatz. Das kolossale Eckhaus des Herrn Baumeisters Mayr am Margarethenplatz wird nächstens unter Dach kommen; die übrigen, nämlich das neue Angerzellhaus und Herrn Klaisner´s Eckhaus an der Museumstraße sind bis zur Höhe des zweiten und in der Meinhardstraße die beiden Häuser der Herren Gebrüder Hutter bis zur ersten Stockhöhe gediehen. Gleichzeitig werden in den Hofräumen zweier Häuser in der Neustadt neue Stöckelgebäude aufgeführt. Die Arkaden des städtischen Friedhofes werden in diesem Jahre noch ebenfalls ganz vollendet. In der Vorstadt St. Nikolaus wurde das kleine, nördlich von der Kirche gestandene Haus abgebrochen, das dort hügelige Terrain an dieser Seite der Kirche wird geebnet und so ein geeigneter Bauplatz für eine wegen zunehmender Bevölkerung in diesem Pfarrbezirk nicht mehr lange verschiebbare Vergrößerung der St. Nikolaus Pfarrkirche gewonnen. Schließlich erlauben wir uns die Bemerkung, das es mit dem Neubau des Kirchthurms zu Dreiheiligen dermal eben keine große Eile zu haben scheint, wogegen wir das Vergnügen zu berichten haben, dass (endlich!) die dem Eisenbahn-Viadukt so…
Gestern starb in Silz der in Tirol wohlbekannte und wegen seiner "Biederkeit" in hohen Ehren stehende Bauunternehmer Herr Benedikt Perwög. Gott gebe ihm die ewige Ruhe!
Sicherem Vernehmen werden im kommenden Jahr in Innsbruck folgende Neubauten aufgeführt: „1. In der Landhausgasse für Hrn. Werner ein neuer Flügel zu dessen dort bereits stehenden Eckhause; 2. in der Museumstraße wird das vormals Ferstl´sche Eckhaus abgetragen und dafür Hrn Baumeister Mair ein Neubau, und ein dritter in der Verlängerung der Museumstraße jenseits der kleinen Sill - nächst dem Eisenbahnviadukt durch Hrn. Maurermeister Christof ausgeführt, ebenfalls ein imponierendes Eckhaus. Am oberen Stadtplatz lässt Herr Lener die Fassade seines Gasthauses zum weißen Kreuz total restaurieren, und zwar nach einem Plane, dessen Ausführung dem oberen Stadtplatz eine neue und bleibende Zierde verleihen wird. Gleichzeitig werden die Neubauten der Herren Klaisner, Gebrüder Huter und Mair in der Mainhardstraße heuer ihre Vollendung erhalten. Im benachbarten Pradl wird die Hälfte eines Hauses neue aufgebaut. Die Gebäude der projektierten „Holz-Imprägnierungs-Anstalt der Herren Tschuggmall und Elsner sollen in den Pradler Bezirk in die Nähe der Gasfabrik zu stehen kommen, und wird auf dem früher hierzu in Wilten bestimmt gewesenen Bauplatze nächst dem Adambräuhause dafür ein Wohngebäude errichtet werden.
Versteigerung der Konviktsrealitäten, bestehend aus der Behausung samt Hofraum, Garten und Grund: „Die betreffende Realität ist in der Konviktstraße, einer Fortsetzung der Museumstraße gelegen und stoßt auf der einen Seite an die Straße zum Bahnhof, sohin nahe an demselben gelegen, und auf der anderen Seite mit dem Garten an den sogenannten Sillkanal, welcher durch die Meinhardstraße fließt. Die Behausung selbst ist großartig gebaut, hat ein Erdgeschoß und drei Stockwerke; es befinden sich darin 4 Keller, ebenerdig 9 Zimmer, ein Saal und eine große Küche (im ersten, zweiten und dritten Stock ebensoviele Räume). Der Ausrufpreis beträgt 50.000 fl. öst. Währung
Das Tschurtschenthaler´sche Haus nächst dem hiesigen Stadtthurme ist seit einigen Tagen durch Kauf in den Besitz der Stadtkommune Innsbruck übergegangen
Am 9. Juli wird bei dem k.k. Bezirksamte die Versteigerung der Wiederherstellung der schadhaften Höllbrücke auf dem Völserweg abgehalten werden
Wie man vernimmt, soll das vom Zimmermeister Mayr in der Museumstraße in Angriff genommene Haus eine Zierde der Landeshauptstadt werden; es wir nach dem bereits fertigen Plane im gothischen Style ausgeführt. In einigen Tagen wird an dem eben fertig gewordenen Klaisner´schen Hause am Ende der Museumstraße in der dazu freigelassenen Nische ein von Herrn Streicher angefertigter „Wilder Mann“ in collossaler Dimensionen prangen und der vorübergehenden Menge verkünden, dass im Erdgeschoße bereits die Gastwirtschaft eröffnet ist; (s. a. die Berichte vom 08.10.
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