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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Es wäre bei der spärlichen Beleuchtung sehr wünschenswert, wenn an der Straße vom Bahnhofe bis zum Baurischen Hause, wo der Fußweg unmittelbar der Böschung entlang führt, das Geländer, das muthwilliger Weise zerstört worden ist, wieder hergestellt würde. Die Gefahr über die Böschung hinab in die Wiese zu fallen. Liegt bei Dunkelheit und etwas größerem Menschenandrange sehr nahe
Es steht zu erwarten, dass die letzte Spur jener Eigenthümlichkeit, welche die Gemeinde St. Nikolaus fast weltberühmt gemacht hat, endlich durch Anlegung eines Trottoirs verschwindet. Obige Gemeinde hat vor Jahren schon die Anlage der Ritschen erkämpft, in welche nun endlich die „Lacken“ abfließen, aber der „Koth“ ist leider noch geblieben.
Infolge des hochgehenden Wassers ist die Überfuhr beim Englischen Garten eingestellt und die Kommunikation wieder auf die zum Theile in Reperatur begriffenen Innbrücke beschränkt, was die Bewohner des unteren Theiles der Kaiserstraße nöthiget, den heißen und staubigen Weg bis zur Allee jenseits des Wassers gehen zu müssen, anstatt mittels der Überfuhr die kühle und schattige englische Anlage in die Stadt zu gelangen. Das Bedürfnis, anstatt der Überfuhr einen Steg zu besitzen, drängt sich immer mehr auf, und ist beinahe eine Nothwendigkeit um den Bewohnern des Stadttheiles in der unteren Kaiserstraße in St. Nikolaus eine bequeme Communication mit der Stadt zu gewähren []
Es wäre gewiss kein überflüssiger Bau, der durch eine neue Innbrücke unternommen würde, da jedem Sachverständigen, dem ein Blick in das Innere der alten Brücke gestattet ist, gerechte Bedenken über ihre Tragfähigkeit sich aufdrängen. Eine Strecke auf dem Gehwege auf der Brücke ist seit einigen Wochen dem Verkehr entzogen, was sich sehr störend auf die Passage auswirkt. Es sind nämlich an besagter Stelle die Zapfen der Wiederlager durch das tröpfelnde Wasser abgefault, wodurch ein weiteres Gebrechen an der Brücke entstanden ist, welchem nach Meinung der Sachverständigen nur durch ein Hülfsjoch inmitten des großen Joches abgeholfen werden kann; s.a. dem Bericht vom 15.06.
Se. Excellenz Herr Statthalter Frh. v. Lasser und das hohe k.k. Statthalterei-Präsidium nahmen gestern an der Fronleichnamsprozession teil. Leider wäre die Feier bald durch einen Unfall gestört worden. Beim „Wilden Mannes“ brach ein Stück Gesims aus und stürzte zu Boden (glücklicherweise wurde niemand verletzt)
Die Innbrücke in Innsbruck wird notdürftig repariert (Unzufriedenheit der Bevölkerung)
Bauvorhaben in Innsbruck: An der Straße nach dem Bahnhofe erhebt sich das Gerüst für den von Herrn Kleißner zu erbauenden Gasthof; auf dem Wege, der von dort parallel mit der Eisenbahn zur Museumsstraße führt, bauen die Herren Gebrüder Grimm zwei Häuser; in der Landhausgasse wird nun auch der ehemalige gräflich Spaur´sche Garten verschrieben und durch einen Neubau an jener Stelle die Lücke zwischen dem Löwenegg´schen Haus und dem Werner´schen Haus ausgefüllt werden. Das neue Schulhaus in der Angerzellgasse, ein solider aus trefflichem Material ausgeführter Bau des Herrn Norer ragt schon ein schönes Stück aus dem Boden.
Im Nachhang zu unserem jüngsten Bericht betreffs Anlegegung eines neuen Stadtviertels am Hirschanger sind wir in der Lage mitzutheilen, dass bereits die diesbezüglichen Ausmessungen begonnen haben und soll dieser Stadtteil aus freistehenden von Gärten umgebenden Häusern gebildet werden. Das erste Haus am Ecke der Straße und der Choteks-Allee wird, wie wir hören von Frau Czichna gebaut. Auch soll sich bereites ein Käufer für Bauplätze am anderen Ende des Hirschangers gegen den Stadtsaggen gefunden haben
Wir brachten jüngst die Notiz, dass der ehemalige gräflich Spaur´sche Garten in der Landhausgasse verschwinden wird, und sich Neubauten an dessen Stelle erheben werden. Wie wir nun hören, will Herr Nairz, Wirthschaftspächter im Löwenhause, einen Gasthof neben dem Werner´schen Hause, und zunächst daran Herr Tischlermeister Konzert ein Zinshaus bauen. Gegen den Bau des ersteren wurde jedoch Einsprache erhoben, da von Seiten des Magistrats an jener Stelle eine Verbindungsstraße der Landhausgasse mit dem neuen Schulhause projektiert ist
Die Erschließung von Baugründen beim sog. Hirschanger in Innsbruck; Dr. Riccabona stellt in diesem Zusammenhang den Antrag, es wolle denjenigen, welche am Hirschanger Bauplätze erwerben, die Verpflichtung auferlegt werden, den betreffenden Straßengrund anzukaufenund zur Anlegung der Straße seinerzeit unentgeltlich abzugeben. Herr Strobl unterstütze diesen Antrag, der schließlich angenommen wurde
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