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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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(Nordseefischhalle.) Die von der Nordseefischhalle in den Handel gebrachte Neuerung: Nordseetrockenfisch, findet während der warmen Jahreszeit eine ungemein praktische Verwertung. Wie schon in unseren früheren Notizen erwähnt wurde, ist Nordseetrockenfisch mit dem gewöhnlichen Stockfisch nicht zu vergleichen. Es ist vielmehr eine mittels eigenem Verfahren zum Trocknen gebrachte Fischart, bei deren Wässerung jeder unangenehme Zusatz unterbleibt. Durch die Wässerung erhält der Nordseetrockenfisch wieder die Eigenschaft eines frischen Fisches und eignet sich wieder vorzüglich zum Kochen, Backen und Braten. Sogar in rohem Zustand ist derselbe sehr wohlschmeckend. Der Fisch kann bei jeder Jahreszeit, auch in den heißesten Zonen, ohne weitere Umstände jahrelang bewahrt werden. Bei eventuellem Bedarf ist er 24 Stunden vorher in frisches Wasser zu legen
(Aus der Geschäftswelt.) Das Kleiderhaus „zum Matrosen“, Erlerstraße 4, trifft Vorbereitungen für die Übersiedlung in seinen neuen, bedeutend größeren Verkaufsraum, Anichstraße 14
(Von der heimischen Industrie.) Die bekannte Firma F. Miller, Optisch-mechan. Institut und Fotohandlung in der Landhausstraße, hat ihre Geschäftsräume bedeutend erweitert und ausgestattet. Das Verkaufslokal mit seinen einheitlichen Schränken aus hellem Eichenholz, die nach Entwürfen des Architekten Karl Pfurtscheller von der Firma Karl Norer & Co. ausgeführt worden sind, macht einen sehr ruhigen und vornehmen Eindruck. Hinter demselben befindet sich die Werkstätte für Brillenoptik mit den neuesten Schleifmaschinen, von denen jede separat durch einen eigenen Elektromotor angetrieben wird. Gegenüberliegend ist das fotografische Atelier nebst zwei modern eingerichteten Dunkelkammern und einer eigenen Einrichtung zur Anfertigung von Vergrößerungen errichtet worden
(Aus der Geschäftswelt.) Das seit 20 Jahren in Innsbruck bestehende Kleiderhaus „Zum Matrosen“, eine Filiale der 1880 in Wien gegründeten Firma gleichen Namens, ist nun von der Erlerstraße, wo es beinahe 20 Jahre etabliert war, in das prächtige Haus Dr. Ritters in der Anichstraße übersiedelt. Die Räume dort dienten früher drei kleineren Geschäften, nun aber wurden sie in große, licht- und luftreiche Lokale umgewandelt … Die neuen Geschäftsräume wurden gestern mit einer kleinen internen Feier eröffnet, wozu auch der Chef der Firma, Herr Abrahamer mit Familie aus Wien gekommen war. Die Firma Wiener Kleiderhaus „Zum Matrosen“ besitzt sieben Zweigniederlassungen und beschäftigt ungefähr 500 Arbeiter, sowie 100 Beamte an Verkauf- und Büropersonal
Reklameteil: Franz Schwärzler, bisheriger Inhaber der Firma Franz Schubert, Handschuhgeschäft in Innsbruck, Maria Theresienstraße 34, teilt mit, dass seine Geschäft an die Geschwister Scheiring übergegangen ist
(Aus der Geschäftswelt.) Wie aus unserem Inserat ersichtlich ist, hat das bestbekannte Kleiderhaus Ludwig Schirmer in Innsbruck, Maria Theresienstraße 32 (Ecke Anichstraße), seine Geschäftsräume neuerdings vergrößert. Die Verkaufsräume machen mit ihrer vornehmen hellen Eichenholzeinrichtung einen gediegenen Eindruck, ebenso die großen Auslagen mit ihrem geschmackvollen Arrangement. Einem lang gehegten Wunsch der Kunden entsprechend, wurde der bestehenden Konfektions- und Maßabteilung auch noch eine Abteilung für Herren- und Knabenhüte, Sportmützen usw. angegliedert
(Besitzwechsel.) Wie uns mitgeteilt wird, ist die vom Wiener Blatt „Vorwärts“ gebrachte Notiz, dass die Druckerei R. u. M. Jenny an die Herren Kutschera und Holzer verkauft wurde, unrichtig. Es dürfte sich um eine Ausstreuung von böswilliger Seite handeln. Das Geschäfts- und Wohnhaus Bürgerstraße 6, ist im Wege der Versteigerung um 55.000 Kronen an Herrn Max Hintze, Uhrmacher und Antiquitätenhändler, übergegangen
(Die Perlmoser Zementfabrik) nimmt, wie uns berichtet wird, eine große Erweiterung ihrer Fabriksanlage in Kirchbichl vor. Die Wasserkraftanlagen dieser Gesellschaft an der Brixentaler Ache im Bereich ihres Egger-Lüthiwerkes in Söll-Leuckental wurden heuer um zirka 500 HP Leistung vermehrt und es ist außerdem eine Konzentration der Wasserwerke der alten Bruggermühle und der Walchmühle auf zirka 700 HP Leistung beabsichtigt und in die Wege geleitet. Im nächsten Jahr wird ferner beim Egger-Lüthiwerk eine neue Portlandzementfabrik mit Rotieröfen und zwar Rohmühle, Rotierofenanlage, Zementmühle, Zementsilos und Packerei, zuächst auf eine Leistungsfähigkeit von 5000 Waggons Portlandzement jährlich, leicht verdoppelbar, erbaut werden, wobei die bestehende Anlage unverändert aufrecht bleiben soll, sodass die Perlmoser Aktiengesellschaft fortan in ihren Tiroler Werken über eine Jahresproduktion von mindesten 20.000 Waggons Portlandzement verfügen wird
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