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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Altarblätter

Das für die Franziskanerkirche in Lienz bestimmte Altarbild „Maria Himmelfahrt“ vom genialen Künstler Jehle wird zuerst in Salzburg, dann in Innsbruck ausgestellt werden.
Das für den westlichen Seitenaltar der schön restaurierten Kuratiekirche zu Mühlau bestimmte Altarblatt von Jehle, die unbefleckte Jungfrau Maria darstellend (zur ihren Füßen drei Engel, welche die Insignien der Rosenkranzgeheimnisse tragen), soll im Ferdinandeum ausgestellt werden
Von unserem vaterländischen Künstler, Herrn Arnold sen., ist ein Altarblatt, den hl. Johann v. Nepomuk vorstellend, und von Herrn Arnold jun. ein lebensgroßes Porträt im Museum ausgestellt.
Kaspar Jehle stellt sein für die Kirche in Mühlau bestimmtes Altarbild im Ferdinandeum aus. Dasselbe stellt den Heiland als guten Hirten dar, zu dessen Füßen eine sinnvoll componierte Engelgruppe den Eindruck erhöht, den die Betrachtung der Hauptdarstellung erweckt. Ein anderes Gemälde, den heiligen Franziskus mit dem Jesukinde darstellend ist noch nicht ganz vollendet und kann daher nur in der Wohnung des Künstlers besichtigt werden. Das Bild ist für die Collegialkirche der Benediktiner in Klagenfurt bestimmt
Der geschätzte Historienmaler, Herr Alois Reissacher, derzeit zu Wien ansässig, hat ein Altarblatt für Schwaz vollendet. Es stellt die Madonna und den hl. Antonius dar.
Nächstens kommt im Museum ein kleines Altarblatt von Herrn Jele zur Ausstellung. Es stellt den hl. Johannes von Nepomuk mit der Himmelskönigin dar und ist für eine Kiche im Pusterthale bestimmt. Der wackere Künstler ist eben mit der Vollendung zweier Altarblätter dür die Seitenaltäre der hiesigen Franziskanerkirche beschäftigt
Heute wurde in der Franziskanerkirche für die Wohltäter zum Antonialtarblatte ein feierlicher Gottesdienst gehalten. Schade, dass das so tüchtige Bild an diesem Platz kein günstiges Licht hat; s.a. 28.06.1856 Künstler K. Jele; daneben befindet sich ein von zwei Engeln überschwebtes „Mariahilfbild“ mit den Heiligen: Bonaventura, Lukas, Dominikus und Bernhardus und - mit besonderer Vorliebe behandelt - der heilige Franziskus Seraphikus
Gegenwärtig ist vom Künstler Arnold sen. ein Altarblatt zu sehen, das für die Kirche in Meran bestimmt ist.
Von den hiesigen Künstlern arbeitet dermals Herr K. Jele an zwei religiösen Bildern im Auftrag Sr. k.k. Hoheit des Herrn Erzherzog-Statthalters, von denen das größere als Altarbild für die „Karl-Ludwig-Kapelle“ an der neuen Finstermünz-Straße als Geschenk bestimmt ist; s. d. Beschreibung vom 03.10.1856 („Zur Anfertigung des sehr geschmackvollen Altars hat der Baudirektions-Beamte Claricini die Zeichnung entworfen. Das Altarbild, die hl. Jungfrau mit dem Jesukinde vorstellend, zu deren Seiten die Heiligen Carolus und Ludwig, die Namenspatrone des durchlauchtigsten Spenders, des Erzherzog Statthalters, abgebildet sind, reiht sich zum dem Besten an, was dieser im Fache der religiösen Historienmalerei selbst jenseits des Oceans als tüchtiger Meister anerkannte Künstler je geleistet.“); s a. 27.10.
Im Museumssaale sind dermal mehrere Schöpfungen jugendlicher Kunstkräfte zur Ansicht ausgestellt, von denen ein für die Kirche in Terfens bestimmtes Altarbild von dem sehr talentvollen Künstler Rauth von Mils jedenfalls den hervorragendsten Platz einnimmt.
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